Die Straßenbahnlinie 11 (Teil 3)

Straßenbahn Linie 11

Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Kultur Frankfurts. Erleben Sie eine bequeme und vielfältige Möglichkeit, die Stadt zu erkunden. Im dritten Teil unserer Serie führt uns die Reise vom Ostend nach Fechenheim.

Auf unserer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 11 kommen wir jetzt zum Haltepunkt

🚉 Börneplatz

Birmingham Pub an der Ecke Battonstraße/Kurt-Schumacher Straße
gegenüber der Haltestelle Börneplatz

Der Börneplatz in Frankfurt am Main ist ein Ort von historischer Bedeutung. An seinem südlichen Ende lag die Frankfurter Judengasse, direkt in der Nähe des ältesten jüdischen Friedhofs in Frankfurt. Der Börneplatz hieß ursprünglich Judenmarkt. Er war der Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Frankfurt am Main. Hier befanden sich die Börneplatzsynagoge, die jüdische Schule und das jüdische Krankenhaus. Der Judenmarkt war auch ein wichtiger Handelsplatz für die jüdische Gemeinschaft. Hier wurden Lebensmittel, Kleidung und andere Waren verkauft. Im Jahr 1881/82 wurde an seiner nordöstlichen Ecke die Börneplatzsynagoge errichtet.

Der Name war eine Hommage an den deutschen Philosophen und Publizisten Ludwig Börne, der sich für die Emanzipation der Juden eingesetzt hatte. Im Jahr 1935, kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde der Platz in Dominikanerplatz umbenannt. Dies war ein weiterer Schritt der Nationalsozialisten, um jüdisches Leben in Deutschland zu verdrängen. Die Börneplatzsynagoge wurde am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht zerstört. Die Synagoge war ein Symbol für das jüdische Leben in Frankfurt am Main und ihre Zerstörung war ein Akt der Gewalt und des Hasses.

Im Jahr 1978 wurde der Platz wieder in Börneplatz umbenannt. Dies war ein Zeichen der Wiedergutmachung für die Verfolgung und Vertreibung der Juden aus Deutschland.
Im Jahr 1987 löste das Projekt, einen großen Neubau auf dem Börneplatz zu errichten, eine Kontroverse aus. Der Börneplatzkonflikt führte dazu, dass der Neubau trotz Protesten fertiggestellt wurde. Der historische Börneplatz war dadurch praktisch verschwunden.

Nur ein unbebautes Gelände, das nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden war und den Börneplatz nach Osten erweiterte, blieb übrig.

Als Ersatz wurde der Neue Börneplatz am westlichen Ende der Rechneigrabenstraße geschaffen. Er entstand auf der etwa quadratischen Fläche östlich des alten Börneplatzes, auf der bis zum Zweiten Weltkrieg Gebäude standen, die später abgerissen wurden. In den 1990er Jahren wurde hier der Neue Börneplatz als Teil der Gedenkstätte Neuer Börneplatz gestaltet, die am 16. Juni 1996 eröffnet wurde. Der Platz ist nur für Fußgänger zugänglich.


Die Straßenbahnlinie 11 fährt weiter über die Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße und hat Ihre nächste Haltestelle.

🚉 Börneplatz/Stoltzestraße

Wir sind jetzt an der Haltestelle Börneplatz/Stoltzestraße, dem ehemaligen Judenmarkt. Hier befindet sich der Eingang zum Museum Judengasse Frankfurt und ein paar Meter weiter ist der Jüdische Friedhof Battonstraße. Der Friedhof ist der zweitälteste erhaltene jüdische Friedhof nördlich der Alpen und wurde im Jahr 1180 erstmals urkundlich erwähnt.

Eingang Museum
Judengasse Frankfurt
Jüdischer Friedhof Eingang
Friedhofsmauer
Jüdischer Friedhof
Blick von der Haltestelle auf die Skyline


„Es is kaa Stadt uff der weite Welt,
die so merr wie mei Frankfort gefällt,
un es will merr net in mein Kopp enei:
wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!?”

So schrieb Friedrich Stoltze (1816–1891),
Frankfurter Heimat- und Mundartdichter sowie Journalist. Namensgeber für diese Haltestelle.

Von da aus fährt die Straßenbahnlinie 11 weiter zum nächsten Halt am

🚉 Allerheiligentor

Das Allerheiligentor ist ein Platz im östlichen Stadtzentrum von Frankfurt am Main. Von Beginn des 14. Jahrhunderts bis zum frühen 19. Jahrhundert befand sich hier das östliche Tor der befestigten Stadtgrenze.

Häuserkunst am Allerheiligentor

Im Jahr 1809 wurde das Tor abgerissen und der Befestigungsring wurde in eine Grünanlage, bekannt als die Wallanlagen, umgewandelt. An diesem Standort beginnt die Hanauer Landstraße, eine der bedeutenden Verkehrsadern.

Europäische Zentralbank vom Allerheiligentor aus
Haltestellenschild
Grünanlage mit Kinderspielplatz
Blick auf den Dom und die Allerheiligenstraße

Jetzt fährt uns die Straßenbahnlinie 11 in den Frankfurter Stadteil Ostend mit dem ersten Halt.

🚉 Ostendstraße

Zoopassage
Haltstellenschild

An der Ostendstraße gibt es die Umstiegsmöglichkeit in die unterirdische S-Bahn-Station, die einen Mittelbahnsteig mit zwei Gleisen beherbergt. Die Fahrtreppen des Südausgangs führen zur Europäischen Zentralbank, die des Nordausgangs zur Hanauer Landstraße und zur Straßenbahnstation. Die S-Bahn-Station wurde 1990 erbaut und 2016 saniert. Am 13. November 2018 ist ein Jugendlicher, der einem ins Gleis gefallenen Menschen helfen wollte, von einem Zug erfasst und getötet worden. Zur Erinnerung an den Jugendlichen wurde der Stationsname mit seinem Namen um Alptuğ-Sözen-Station ergänzt.

Eingang zur S-Bahn Station


Der nächste Halt für die Straßenbahnlinie 11 ist die

🚉 Zobelstraße

Der älteste erhaltene Streckenabschnitt der Straßenbahn Frankfurt am Main, die im Jahr 1875 eröffnet wurde, zieht sich durch die knapp 80 Meter lange Zobelstraße und die Bernhard-Grzimek-Allee, die sich nördlich anschließt.

Ursprünglich Kleine Pfingstweidestraße bis etwa 1920, liegt die Zobelstraße quer zur
Hanauer Landstraße. Die Straße wurde um 1800 am südwestlichen Rand der Pfingstweide errichtet,
einer historischen Freifläche außerhalb der Altstadt, die im frühen 19. Jahrhundert als Exerzierplatz diente. Im Jahr 1874 zog der Frankfurter Zoo auf das Gelände.

Weiter geht es mit der Straßenbahnlinie 11 zur Haltestelle

🚉 Ostbahnhof/Sonnemannstraße

Wer hier aussteigt kommt direkt zur
Europäischen Zentralbank mit der Gedenkstätte Großmarkthalle.

Wohnbebauung
Haltestellenschild
Gedenkstätte Großmarkthalle und
Europäische Zentralbank


die nächste Haltestelle der Straßenbahnlinie 11 ist dann

🚉 Ostbahnhof/Honsellstraße

Max Honsell, ein Absolvent der Polytechnischen Schule Karlsruhe, trat 1865 in den Dienst der Großherzoglich Badischen Oberdirektion des Wasser- und Straßenbaus ein. Dort übernahm er schnell Verantwortung, plante und leitete den Bau des Karlsruher Rheinhafens und den Ausbau des Mannheimer Hafens. Nach ihm wurde die 1912 eingeweihte Honsellbrücke benannt.

Europäische Zentralbank
Eingang Ostbahnhof


Und weiter geht es mit der Straßenbahnlinie 11 zum

🚉 Osthafenplatz

Haltestellenschild
Bürogebäude am Osthafenplatz

Der Osthafenplatz, wo früher Pferde Waren und Güter zu Schiffen zogen, wurde in den Jahren 2020 und 2021 für ca. drei Millionen Euro grundsaniert. Die alte Pferdetränke wurde mit neuer Technik ausgestattet und bietet uns nun frisches Nass in Trinkwasserqualität. 13 Bäume wurden neu gepflanzt und sind wohl die auffälligste Änderung.

Die alte Pferdetränke – frisch saniert


Der nächste Halt auf der Strecke der Straßenbahnlinie 11 ist dann die

🚉 Schwedlerstraße

Die Schwedlerstraße ist benannt nach Johann Wilhelm Schwedler (1823–1894), einem Ingenieur nach dessen Plänen die drei Haupthallen des Frankfurter Hauptbahnhofs zwischen 1883 und 1887 erbaut wurden. Bei dem damaligen Wettbewerb belegte Schwedler nur den zweiten Platz. Die Architektur der Eingangshalle mitsamt der Neorenaissance-Fassade wurde durch Hermann Eggert ausgeführt.

Seit 1910 verbindet die Schwedlerbrücke das Ostend bzw. die Hanauer Landstraße mit dem Ostpark. Seit 2011 ist sie wegen Einsturzgefahr gesperrt. Ob die dritte Ausschreibung erfolgreich sein wird und die Sanierung im Herbst 2024 beginnen kann, wird die Zukunft zeigen.

Aufgang zur seit 2011 wegen Einsturzgefahr gesperrten denkmalgeschützten Schwedlerbrücke.
Überreste der Schwedlerbrücke
Containerterminal – Deutsche Bahn International Frankfurt


Zu Fuß nur 300 Meter entfernt befindet sich der Schwedlersee im Frankfurter Osthafen. Es ist ein künstlich angelegter See, der ursprünglich das Hafen-Nordbecken erweitern sollte, er wurde jedoch nie damit verbunden. Stattdessen füllte sich die Grube mit Grundwasser und wird seitdem als Naherholungsgebiet und Vereinsschwimmbad genutzt.

Hafen-Nordbecken
Schwedlersee


Weiter geht es mit der Straßenbahnlinie 11 zur Haltestelle

🚉 Riederhöfe

Haltestellenschild
Kunst am Haus
Fassadenkunst auf der Hanauer

Der Wehrhof Riedern: Eine Geschichte voller Pech.

Der einstige Wehrhof Riedern ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Nur noch wenige Reste der mittelalterlichen Anlage sind erhalten, eingeklemmt zwischen Industrielagern und Autobahnen.
Die Geschichte des Hofes beginnt im Jahr 1193. Damals wurde er erstmals urkundlich erwähnt und war zunächst im Besitz des Königs. Im Laufe der Zeit wechselte er mehrfach den Besitzer, bis er im 13. Jahrhundert in den Besitz Frankfurter Patrizier gelangte.
Die Riederhöfe wurden zu Wehrhöfen ausgebaut, um die Frankfurter Befestigung zu stärken. So befand sich auf dem Riederhof eine Warte, die die Hanauer Landstraße und das angrenzende Hanauer Gebiet überwachte.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Wehrhof Riedern jedoch immer weiter vernachlässigt, um ihn im
19. Jahrhundert schließlich abzureißen, da Platz für Industrieanlagen geschaffen werden musste.
Heute ist der Wehrhof Riedern ein trauriges Beispiel für den Umgang mit dem historischen Erbe.

Die Überreste des Wehrhofs


Heute erinnert nur noch die gotische Toreinfahrt mit einer Pechnase von 1492 an der Hanauer Landstraße an die Hofanlage. Die Straßennamen “An den Riederhöfen” im Ostend und die “Riederspießstraße” im Stadtteil Riederwald erinnern ebenfalls an das einstige Anwesen.

Nun geht die Reise mit der Straßenbahnlinie 11 weiter unter der A661 über den Ratswegkreisel zur

🚉 Daimlerstraße

diese wurde nach Gottlieb Daimler (eigentlich Däumler, 1834–1900) einem deutschen Ingenieur, Konstrukteur und Industriellem, der das erste funktionsfähige Kraftfahrzeug modernen Typs entwickelte, benannt.

Von da aus geht die Reise weiter in den Frankfurter Stadtteil Fechenheim, wo der erste Halt der Straßenbahnlinie 11 in der

🚉 Dieselstraße

ist.
Benannt nach Rudolf Diesel (1858-1913) einem deutschen Ingenieur und dem Erfinder des Dieselmotors. Er meldete 1892 das Patent für eine “Neue, rationelle Wärmekraftmaschine” an, das er 1893 erhielt. Diesel experimentierte mit Benzin und ließ sich ein zweites Patent für eine Modifikation des ursprünglichen Carnot-Prozesses erteilen. Er entwickelte den Dieselmotor mit finanzieller Unterstützung von Friedrich Krupp und Ingenieuren von MAN und konnte am 17. Februar 1894 den ersten Leerlauf erzielen. Ohne die Hilfe von MAN und die finanzielle Unterstützung hätte Diesel den Motor nicht zur Serienreife gebracht.
Die Dieselstraße hat die beste Anbindung an das Osthafenbecken 1 und 2, so ist es nicht verwunderlich das sich dort ein Industriegebiet mit Öltanklager, Gaslager und Betonmischanlage neben Rechenzentren und weiterer Schwerindustrie befindet. Touristisch nicht wirklich Frankfurts erste Adresse.


An der Fassade des Pförtnerhauses der ehemaligen „Matra“-Werke erinnert eine von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern gestiftete dunkelblau umrahmte und 80 x 80 cm große Emaille-Tafel an den Standort des Zwangslagers für Sinti und Roma, das die NS-Behörden der Stadt Frankfurt am Main auf diesem Gelände seit dem Sommer 1937 betrieben.

🚉 Hugo-Junkers-Straße

Die Straße ist benannt nach Hugo Junkers (1859–1935), deutscher Ingenieur und Unternehmer mit enormer Kreativität auf vielen Sektoren (Gasgeräte, Flugzeuge, Motoren). Bei Haushaltsgeräten ist die Traditionsmarke Junkers noch immer im Markt, obwohl er seine Junkers & Co. bereits 1932 an die Robert Bosch GmbH verkaufen musste. Weltberühmt die auf seinen Patenten beruhenden Flugzeuge, aus denen die „Tante Ju“ das bekannteste wurde.
Früher war hier die Hauptzentrale des Versandhandels “Neckermann”, zur Zeit entsteht eines der größten Rechenzentren Europas von der Firma Interxion.

🚉 Cassellastraße

Die Cassellastraße ist benannt nach dem Kaufmann Leopold Cassella (1766–1847), der einen weltweiten Farbhandel betrieb.

🚉 Mainkur Bahnhof

Empfangsgebäude Bahnhof Mainkur frisch Saniert

Der Bahnhof Mainkur wurde 1847 gebaut.
1848 war die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Hanau (-West) Frankfurt am Main.
Die Geschichte des Bahnhofs ist von seiner Entstehung im Jahr 1847 bis in die Gegenwart geprägt. Ursprünglich als Grenzbahnhof für Kurhessen und Preußen diente er als zentraler Umschlagplatz bis 1866 zur Zollabfertigung. Das Empfangsgebäude und die Güterhalle, wurden zwischen 1913 und 1918 erbaut, während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Bahnhof jedoch zu einem Ort des Schreckens. Von hier aus wurden 1942 in zwei Transporten Juden aus Bergen-Enkheim und Fechenheim in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Heute halten hier nur noch wenige Züge.

Alte Zollstation
Alter Güterbahnhof Mainkur
Alter Güterbahnhof Mainkur

Jetzt verlässt die Straßenbahnlinie 11 die Hanauer Landstraße und biegt nach rechts ab in die Straße
Alt-Fechenheim und so kommt man zur nächsten Haltestelle.

🚉 Alt-Fechenheim

Ursprünglich war dieser Ort ein idyllisches Fischerdorf im Mainbogen. Heute jedoch ist Fechenheim ein seltsames Gemisch aus einem anschaulichen Dorfkern im Süden und industriellen Kolossen sowie Gewerbegebieten im Nordwesten.

🚉 Arthur-von-Weinberg-Steg

Der Arthur-von-Weinberg-Steg ist eine 1981 errichtete Rohrleitungs-, Fußgänger- und Fahrrad-Bogenbrücke, die den Frankfurter Stadtteil Fechenheim mit dem Offenbacher Stadtteil Bürgel verbindet.
Arthur von Weinberg war Leiter der Cassella-Werke, Mitbegründer der IG Farben, bedeutender Mäzen und Ehrenbürger Frankfurts, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft im Nationalsozialismus verfolgt wurde. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, wo er 1943 an den Folgen einer Gallenblasenoperation starb.

Die über den Arthur-von-Weinberg-Steg verlaufenden Rohrleitungen verbanden zwei Chemiewerke miteinander, das Werk Cassella in Fechenheim und das frühere Werk Offenbach der Höchst AG. Der Steg diente u. a. ab 1984 dazu, die Abwässer des Offenbacher Werkes zur Reinigung in die Kläranlage des Werkes Fechenheim zu transportieren.

Das Werk Offenbach wurde 2010 stillgelegt, das Werk Cassella wird heute vom Unternehmen Allessa in Fechenheim betrieben.

Es gibt hier die Möglichkeit den Main nach Offenbach Bürgel zu queren und entspannende Spaziergänge am Offenbacher Mainufer zu machen.

und jetzt geht es zu unserer letzten Station der Straßenbahnlinie 11 der

🚉 Schießhüttenstraße

Die Endhaltestelle Schießhüttenstraße ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die Fechenheimer Natur und den Leinpfad am Mainbogen zu erkunden.

Hier geht es zum ersten Teil.

Hier geht es zum zweiten Teil.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Mike Jürgen Pomp,
Sein besonderer Dank geht an Jan Kunder und Michael Skowronek für die Unterstützung in computertechnischen Fragen, sowie der grafischen Gestaltung und Bidbearbeitung.

Fotos: Mike Jürgen Pomp

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