Schlagwort: Urban Gardening

Online-Plattform für Gemeinschaftsgärten

Die Online-Plattform urbane-gaerten.de sorgt für eine bundesweite Vernetzung der Gemeinschaftsgärten. Ins Leben gerufen wurde diese schöne Idee von der gemeinnützigen Einrichtung „anstiftung“. Sie ermöglicht allen Interessierten den Austausch mit Gleichgesinnten. Neben einer bundesweiten Auflistung von urbanen Gemeinschaftsgärten bietet die Seite Praxiswissen und Beratung sowie einen Veranstaltungskalender.

Karte mit urbanen Gemeinschaftsgärten in Deutschland

Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening und Kunst in Bergen-Enkheim/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "Rote Beete" in Bockenheim/ Foto: Karola Neder
Matthias-Beltz-Platz im Frankfurter Nordend/ Foto: Karola Neder
Tortuga Eschersheim, Urban Gardening/ Foto: Karola Neder
GemüseheldInnen Frankfurt/ Foto: Karola Neder
Öffentlicher Schulgarten "Der Grüne Daumen" im Günthersburgpark/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Museumsgarten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Museumsgarten/ Foto: Karola Neder
Ginnheimer Kirchplatzgärtchen, Foto: Karola Neder
Gallusgarten II, Foto: Karola Neder
Urban Gardening Projekt "Essbares Fechenheim"/ Foto: Karola Neder
Johanna-Tesch-Platz/ Foto: Karola Neder
Gallusgarten II, Foto: Karola Neder
Gallusgarten II, Foto: Karola Neder
Ginnheimer Kirchplatzgärtchen, Foto: Karola Neder
Johanna-Tesch-Platz/ Foto: Karola Neder
Johanna-Tesch-Platz/ Foto: Karola Neder
Heinrich-Seliger-Schule/ Foto: Karola Neder
Bahnhofsgärtchen in Griesheim/ Foto: Karola Neder
Museumsgarten/ Foto: Karola Neder
Bahnhofsgärtchen in Griesheim/ Foto: Karola Neder
Öffentlicher Schulgarten "Der Grüne Daumen" im Günthersburgpark/ Foto: Karola Neder
GemüseheldInnen Frankfurt/ Foto: Karola Neder
Gartenprojekt Lortzingstrasse im Frankfurter Nordend/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "Rote Beete" in Bockenheim/ Foto: Karola Neder
GemüseheldInnen Frankfurt/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "La Huerta" in der Platensiedlung/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "La Huerta" in der Platensiedlung/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "La Huerta" in der Platensiedlung/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening und Kunst in Bergen-Enkheim/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Gallusgarten/ Foto: Karola Neder
Gemeinschaftsgarten "La Huerta" in der Platensiedlung/ Foto: Karola Neder

Quellen: anstiftung, Urbane Gemeinschaftsgärten

Text und Fotos: Karola Neder

Gärtnern im Einklang mit der Natur

Urban Gardening

Urban Gardening nach den Prinzipien der Permakultur/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening/ Foto: Karola Neder

Nicht zuletzt durch Klimawandel und belastete Lebensmittel ist im Laufe der letzten Jahre bei vielen Stadtbewohner*innen der Wunsch laut geworden, ihren Speiseplan mit selbst angebauten gesunden Nahrungsmitteln zu bereichern. In sogenannten „Urbanen Gärten“ bietet sich die Möglichkeit, Erholung, Selbstversorgung und soziales Miteinander zu vereinen. Zusätzlich stehen solche gemeinschaftlichen Stadtgartenprojekte für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und einen bewußteren Umgang mit unseren Lebensmitteln. Die „grünen“ Experimentierräume sind häufig in sich geschlossene Ökosysteme und entstehen meistens nach den Prinzipien der Permakultur.

Permakultur

Permakultur kann als eine ökologische Philosophie verstanden werden. Das Prinzip beruht unter anderem auf dem Verzicht von Kunstdünger und Pestiziden, dem naturnahen Bewirtschaften der Flächen, Anlegen von Mischkulturen und somit eine nachhaltige, dauerhafte Nutzbarkeit der Böden. Der Umgang mit den natürlichen Ressourcen erfolgt dabei mit Bedacht und schont die Umwelt. Auch die Einsparung von Transportkosten und Treibhausgasen trägt zur Klimafreundlichkeit bei. All dies kommt der Förderung und dem Erhalt der Artenvielfalt zugute und somit nicht zuletzt dem Menschen selbst.

Permakultur will mit der Natur arbeiten – und nicht gegen sie.

Drei Grundsätze sind maßgeblich bei der Permakultur:

  • Earth Care – Fürsorge für die Erde
  • People Care – Fürsorge für den Menschen
  • Fair Share – Gerechtes Teilen von überschüssigen Ressourcen

Bei einer Bewirtschaftungsform mit Permakultur sollen die Erträge – bei minimalem Arbeitsaufwand – langfristig in ausreichender Höhe sichergestellt sein. Das Wohl von Mensch, Tier und Pflanze wird berücksichtigt. Nach diesem ganzheitlichen Denken entstehen naturnahe Kreisläufe, die nicht nur ökologische Zusammenhänge berücksichtigen, sondern auch das soziale Miteinander in den Vordergrund stellen. Permakultur-Projekte funktionieren nach ethischem Denken und sind bedacht auf die Begrenzung von Konsum und Wachstum und das Teilen von Überschüssen.

Entstehungsgeschichte

Permakultur wurde in den 1970er Jahren in Australien entwickelt. Bill Mollison und David Holmgren suchten nach einer Möglichkeit, Landwirtschaft im Einklang mit der Natur zu gestalten und entwarfen das Konzept einer dauerhaften und nachhaltigen Anbauweise ohne Bodenbearbeitung, ohne synthetischen Dünger, ohne Unkrautbekämpfung und ohne Abhängigkeit von Chemikalien. Natürlich gewachsene Ökosysteme dienten der Permakultur dabei als Vorbild.

Links zum Thema:
https://www.meine-ernte.de/gartentipps/rund-um-den-gemuesegarten/permakultur/
https://www.permakultur.de/was-ist-permakultur/

Quellen: pflanzenforschung.de, Wikipedia, Meine Ernte, Was ist Permakultur?

Frankfurt blüht auf

Wiesen für Insekten, Foto: Karola Neder
„Hummel-Pin“

Im Stadtraum Frankfurt sind inzwischen viele Wildblumenwiesen entstanden. Die blühenden Oasen befinden sich auf freien Flächen inmitten der Stadt – sogar an Straßenrändern und auf Verkehrsinseln haben sie ihren Platz erobert. Die Wiesen sind nicht nur ein bunter Blickfang, der die Menschen erfreut, sondern sie fördern auch die Artenvielfalt und bieten Lebensraum für Insekten und Vögel.

Übersicht:

Wiesen für Insekten

Unter dem Motto „Wiesen, Stauden, Schmetterlinge. Mehr Artenvielfalt in die Stadt!“ hat das Grünflächenamt Frankfurt zahlreiche Wiesen für Insekten angelegt. Stadtparks, Grünanlagen und sogar Straßenränder und Verkehrsinseln bieten Raum für blühende Bepflanzungen und leisten einen wertvollen Beitrag zum Insektenschutz und zur Verbesserung der Stadtnatur.

Einfach wachsen lassen?

So einfach ist es nicht. Im Gegenteil – eine Wildwiese benötigt viel Aufmerksamkeit und Pflege. Die Pflegemaßnahmen geschehen mit Bedacht und sogenannter extensiver Pflege. Das bedeutet: Die Wiese darf sich weitgehend natürlich entwickeln und der Mensch greift nur wenig in den Naturhaushalt ein. Auch die Häufigkeit des Mähens (Mahd) und die Schnitthöhe haben einen entscheidenden Einfluss auf den Natur- und Artenschutz.

Werden Wiesen und Säume an Wegböschungen und Gehölzrändern nur zweimal im Jahr gemäht, bieten sie Zuflucht und Nahrung auch für bodenbrütende Vögel, Raupen, Bienen und Hummeln.

Broschüre Grünflächenamt Frankfurt „Wiesen, Stauden, Schmetterlinge“, Seite 23 (PDF 2,5 MB)

Die Wildwiesen in Frankfurt werden vom Grünflächenamt nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht. Die verblühten Pflanzen werden mehrere Wochen stehengelassen. Hintergrund dieser Maßnahme: Die Samen können ausreifen und Insektenlarven an den Stängeln können sich weiterentwickeln, bis die Larven geschlüpft sind. Möglicherweise brüten auch Vögel am Boden. Dann wird mit der Mahd gewartet, bis die Brutzeit vorüber ist. Verringert man die Häufigkeit der Mahd um die Hälfte, verdoppelt sich bereits die Artenvielfalt. Gemäht wird etwa zehn Zentimeter über dem Boden, um die Tierwelt und empfindliche, niedrigwüchsige Pflanzenarten zu schonen. Zudem werden genügend hochwüchsige Pflanzen stehengelassen, damit sich diese wieder regenerieren können.

Seit 2018 kennzeichnet das Grünflächenamt die ökologisch wertvollen Wiesenflächen mit einem signalgelbem Schild – der „Hummel-Pin“. Die Hummel gilt als Botschafterin für ein grünes, artenreiches Frankfurt.

Link zum Thema:
https://frankfurter-beete.de/auch-wildwiesen-brauchen-pflege/

Wiesen für Insekten
Wiese für Insekten im Sinaipark am Dornbusch
Wiesen für Insekten
Wiese für Insekten im Grüneburgpark

Ausgezeichnetes Stadtgrün

Die Stadt Frankfurt war eine von fünf Pilotkommunen in dem bundesweiten Förderprogramm für vielfältiges artenreiches Stadtgrün und erhielt 2018 sogar eine Auszeichnung mit dem Label „StadtGrün naturnah“. Mit dem Label wird das Engagement von Städten und Gemeinden für ein ökologisches Grünflächenmanagement honoriert.

Die Broschüre „Wiesen, Stauden, Schmetterlinge“ (PDF 2,5 MB) informiert ausführlich über die Wiesenprojekte. Die Broschüre kann auch kostenlos beim Grünflächenamt bestellt werden.

BUND-Blumenwiesenprojekt

Seit dem Jahr 2000 setzt sich der BUND Frankfurt für die Umwandlung von Rasenflächen in naturnahe Wiesen und deren Neuanlage ein. Mit dem Blumenwiesenprojekt beteiligt sich der Kreisverband in mehreren Stadtteilen in Frankfurt an Aussaat- und Pflanzaktionen. Beim Anlegen der Wiesen kommt ausschließlich Saatgut heimischer Wildblumen und -gräser zum Einsatz.

Bild von Couleur auf Pixabay

BUND Frankfurt: Blühende Flächen in der Stadt
Flyer zum BUND-Blumenwiesenprojekt (PDF 0,5 MB)

Pflanzgruppe „Der Riederwald blüht auf“

Die Pflanzgruppe „Der Riederwald blüht auf“ hat im April 2020 eine Aussaataktion gestartet. Zwei Wildblumenwiesen wurden auf dem Johanna-Tesch-Platz und an der Lasallestraße angelegt. Die Riederwälder Pflanzgruppe wird durch den BUND Kreisverband Frankfurt unterstützt.

Links zum Thema:
Frankfurter Beete: Wilde Wiesen im Riederwald
NABU Gartentipp: Anlegen einer Wildblumenwiese

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, BUND Frankfurt, Grünflächenamt Frankfurt

Text: Karola Neder
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Urban Gardening in Rödelheim

Übersicht:

Rödelheimer Bahnhofsgrün

Eine besonders schöne Stadtnische befindet sich auf dem S-Bahnhof in Rödelheim. Zusammen mit dem Quartiersmanagement Rödelheim-West und dem BUND Frankfurt ist durch bürgerschaftliches Engagement im Sommer 2013 ein grünes Biotop entstanden. Inmitten von Beton wachsen bei der Unterführung, die zu den Bahnsteigen führt, Stauden und Wildblumen. Da die größtenteils einheimischen Pflanzen viele Insektenarten anziehen, leistet das Projekt auch einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Eine weitere Bereicherung ist die bunte Graffiti-Kunst auf den Betonmauern.

Urban Gardening Rödelheim, Rödelheimer Bahnhofsgrün/ Foto: Karola Neder
Rödelheimer Bahnhofsgrün/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening Rödelheim, Rödelheimer Bahnhofsgrün/ Foto: Karola Neder

Rödelheim Bahnhof
Baruch-Baschwitz-Platz
60489 Frankfurt am Main
Kontakt: Quartiersmanagement Rödelheim-West / BUND Frankfurt

VHS-Garten

In der Nähe des Friedhofs Westhausen in Rödelheim befindet sich der neue VHS-Garten. Offizielle Eröffnung des Gartens war im September 2021. Im darauffolgenden Jahr ist der „Garten als Unterrichtsort“ als Pilotprojekt gestartet und wird als „grünes Klassenzimmer“ genutzt.

Seit dem Frühjahr 2022 widmet sich das Programm der VHS in diversen Kursen und Workshops dem Thema „naturnahes Gärtnern in Frankfurt“. Spannende und lehrreiche Themen bereichern das Kursangebot, wie beispielsweise das Anlegen eines Wildkräuter- oder Staudenbeetes, Bau eines Insektenhotels, Gestaltung eines Hügelbeetes, Nachhaltigkeit, Permakultur, naturnahe Gartengestaltung oder Pflanzenschutz.

Mit der Volkshochschule (VHS) durch das Gartenjahr – Bildung unter Bäumen

Unter dem Motto „Ab nach draußen“ legt das neue VHS-Programm den Fokus auf das Lernen im Freien – Kurse, die direkt vor Ort in freier Natur stattfinden, außerhalb der klassischen Unterrichtsräume. Ostpark, Stadtwald, Höchster Stadtpark oder die VHS-Dachterrasse sind die Lernorte im Freien. Auch der VHS-Garten ist Teil des neuen Konzepts. Treffpunkt für die Kurse im Garten ist die U-Bahnstation Stephan-Heise-Straße (Linie U7).

VHS-Garten
Siedlung Westhausen (Rödelheim)
60488 Frankfurt am Main
Kontakt:
Susanne Boelke-Werner
E-Mail: susanne.boelke-werner.vhs@stadt-frankfurt.de

Quellen: Frankfurter Beete, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB), VHS Frankfurt, Stadtnischen Frankfurt

Text und Fotos: Karola Neder

Offene Gärten

Offene Gärten, Foto: Karola Neder

Die „Offene Gartenpforte“ ist eine Bewegung, die ursprünglich aus England stammt. An bestimmten Tagen im Jahr gewähren die teilnehmenden Gartenbesitzer*innen allen interessierten Besucher*innen Einblick in ihre privaten Gärten. Oftmals führt diese schöne Idee zu einem regen Erfahrungsaustausch und zu neuen Kontakten. Die Aktionen finden in der Regel an einem Wochenende statt.

Links zum Thema:
Tag der offenen Gartenpforte in Seckbach
„Offene Gartenpforte Hessen“
„Offene Gärten in Frankfurt“
„Tag der offenen Höfe und Gärten“ in Griesheim

Quellen: Wikipedia, Eigenrecherche

Text und Foto: Karola Neder

Urban Gardening – PermaKulturInseln

PermaKulturInsel

Regionaler biologischer Gemüse- und Obstanbau und soziales Miteinander in den Quartieren – diese Idee steckt hinter den sogenannten PermaKulturInseln. Auf möglichst vielen ungenutzten, städtischen Grünflächen in Frankfurt sollen essbare Inseln für die Bewohner*innen der jeweiligen Viertel entstehen. Diese grünen Oasen bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich in der Natur zu erholen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, gemeinsam zu säen, zu pflanzen und zu ernten – gewissermaßen ein „Naherholungsgebiet vor der Haustür“, so heißt es auf der Webseite des Ernährungsrat Frankfurt. Gemeinschaftlich mit den GemüseheldInnen Frankfurt wurden die „Essbaren Inseln“ ins Leben gerufen.

Die PermaKulturInseln sind in jeweils eigenständigen Arbeitskreisen organisiert. Bislang gibt es in Frankfurt die folgenden PermaKulturInseln:

Weitere PermaKulturInseln sind in Planung.

Urban Gardening - PermaKulturInsel der Goethe-Universität im Campus Westend
PermaKulturInsel Campus Westend
Urban Gardening - PermaKulturInsel der Goethe-Universität im Campus Westend
Mischkulturen – Pflanzen sind sozial
Urban Gardening - PermaKulturInsel der Goethe-Universität im Campus Westend
Blick auf den Fernsehturm

PermaKulturInseln
E-Mail: info@gemueseheldinnen-frankfurt.de

Quellen: Ernährungsrat Frankfurt, GemüseheldInnen, Uni Frankfurt, Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB), Eigenrecherche

Text und Fotos: Karola Neder

Urban Gardening – Gärtnern mit Kindern

Ab ins Beet

Nicht nur der Erhalt der Pflanzen- und Artenvielfalt und die Eigenversorgung mit regionalen Nahrungsmitteln können Gründe für das Stadtgärtnern sein. Auch für Kinder ist es schön und lehrreich, zu sehen, wie eine Pflanze wächst und wie viele Arbeitsschritte erforderlich sind, bis ein Lebensmittel letztendlich auf den Tisch kommt. Die Wertschätzung steigt, wenn man sieht wie arbeits- und zeitintensiv der Anbau von Lebensmitteln ist. Und neben dem spielerischen Umgang mit dem Thema, erfüllt es die kleinen Gärtner*innen mit Freude und Stolz, das selbst produzierte Obst und Gemüse schließlich zu ernten.

Schulprojekte

Immer mehr Frankfurter Schulen engagieren sich für das Thema „Urban Gardening“ und haben in den letzten Jahren Schulgärten angelegt. Hier können Schüler und Schülerinnen direkt vor Ort mit anpacken und dabei viele interessante Dinge lernen – sozusagen „Unterricht zum Anfassen“.

Übersicht:

Schulgarten Heinrich-Seliger-Schule

Gärtnern mit Kindern, Schulgarten der Heinrich-Seliger-Schule am Dornbusch
Schulgarten
Gärtnern mit Kindern, Schulgarten der Heinrich-Seliger-Schule am Dornbusch
Heinrich-Seliger-Schule am Dornbusch

Heinrich-Seliger-Schule
Grundschule der Stadt Frankfurt am Main
Mierendorffstr. 8
60320 Frankfurt am Main
Telefon: 069 212-35332
E-Mail: post@heinrich-seliger-schule.de

Öffentlicher Schulgarten der IGS Nordend

Willkommen im Projektgarten "Der Grüne Daumen"
Öffentlicher Schulgarten "Der Grüne Daumen" im Günthersburgpark
Urban Gardening - Gärtnern mit Kindern im Schulgarten
Urban Gardening - Gärtnern mit Kindern im Schulgarten
Öffentlicher Schulgarten
Beete im öffentlichen Schulgarten "Der Grüne Daumen"
„Der Grüne Daumen“
Beete im Schulgarten
im Günthersburgpark

Öffentlicher Schulgarten „Der Grüne Daumen“
Günthersburgpark
IGS Nordend
Hartmann- Ibach Straße 54
60389 Frankfurt a.M.
Telefon: 069 212-30855

Schulprojekt der IGS Eschersheim

Streuobstwiese, Projekt der IGS Eschersheim/ Foto: Karola Neder
Streuobstwiese im Eschersheimer Feld
Gärtnern mit Kindern, Streuobstwiese, Projekt der IGS Eschersheim/ Foto: Karola Neder
Schulprojekt der IGS Eschersheim

IGS-Eschersheim
Integrierte Gesamtschule mit Grundschule der Stadt Frankfurt am Main
Zehnmorgenstraße 20
60433 Frankfurt am Main
Telefon: 069 212-38751
E-Mail: igs-eschersheim@stadt-frankfurt.de

„Roter Platz“ in der Eschenheimer Anlage

Am Spielplatz-Garten „Roter Platz“ in der Eschenheimer Anlage/ Foto: Karola Neder
Am Spielplatz-Garten
Gärtnern mit Kindern, Am Spielplatz-Garten „Roter Platz“ in der Eschenheimer Anlage
„Roter Platz“
Am Spielplatz-Garten „Roter Platz“ in der Eschenheimer Anlage/ Foto: Karola Neder
in der Eschenheimer Anlage

Spielplatz-Garten „Roter Platz“
Eschenheimer Anlage
60318 Frankfurt am Main

Weitere Links zum Thema:
Albert-Schweitzer-Grundschule/ Frankfurter Berg:
Projekt „Urban Gardening“ an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Frankfurter Berg
(PDF 3,3 MB „Natur und Schule 2016“)
Ernst-Reuter-Schule/ Nordweststadt:
https://frankfurter-beete.de/ein-schulgarten-der-besonderen-art/

Weitere Angebote für Kinder:

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB), Eigenrecherche

Text und Fotos: Karola Neder

Urban Gardening im Riederwald

Riederwälder Garten

Seit Sommer 2014 erfreut das kleine Urban-Gardening-Projekt auf dem Johanna-Tesch-Platz die Anwohner*innen im Riederwald. In mehreren recycelten Hochbeeten wächst eine bunte Bepflanzung mit Blumen, Kräutern und Gemüse. Das Frankfurter Grünflächenamt stellte die Pflanzkübel zur Verfügung. Begleitet und unterstützt wird das Gartenprojekt vom Quartiersmanagement Riederwald im Rahmen des „Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft“. Alle interessierten Stadtteilbewohner*innen sind zum Mitmachen und Mitgärtnern eingeladen.

Wiesen für Insekten auf dem Johanna-Tesch-Platz/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Riederwald
Insektenhotel
Hochbeete
Wiesen für Insekten auf dem Johanna-Tesch-Platz/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Riederwald

Unter der Regie der Pflanzgruppe Riederwald sind inzwischen auch einige Wildblumenwiesen im Stadtteil entstanden. Die Pflanzaktion wurde vom BUND und dem Grünflächenamt mit Rat und Tat unterstützt. Auch in anderen Stadtteilen hat der BUND-Frankfurt Aussaat- und Pflanzaktionen initiiert.

Flyer zum BUND-Blumenwiesenprojekt (PDF 0,5 MB)

Links zum Thema:
https://frankfurter-beete.de/wilde-wiesen-im-riederwald/
https://frankfurter-beete.de/gartenpioniere-im-riederwald/
https://frankfurter-beete.de/gemeinsames-gaertnern-im-riederwald/

Riederwälder Garten
Johanna-Tesch-Platz
Am Erlenbruch 116-118
60386 Frankfurt am Main
Kontakt: Nachbarschaftsbüro
Sebastian Wolf
Telefon: 069 41074857
Mobil: 0176 19210507
E-Mail: riederwald@frankfurt-sozialestadt.de

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Urbane Gemeinschaftsgärten, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB), BUND Frankfurt

Text und Fotos: Karola Neder

Urban Gardening im Ostend

Übersicht:

Externer Schulgarten Frankfurt Ost

Externer Schulgarten Frankfurt Ost/ Foto: Karola Neder
Schulgarten Frankfurt Ost

2019 wurde der Schulgarten Frankfurt Ost neu angelegt. Auf der Fläche des ehemaligen Hauptschulgartens im Frankfurter Ostpark können Schüler*innen seither unter fachlicher Anleitung Gemüse anbauen und ernten. Das Projekt wird vom „Ernährungsrat Frankfurt“ betreut. Als aktive Gruppe vermittelt der Arbeitskreis Ernährungsbildung Wissen rund um Lebensmittel und Ernährung. Insbesondere Kitas, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen profitieren von dem Bildungsprojekt „Externer Schulgarten“. Laut BNE-Netzwerk (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) gilt der Schulgarten als „Nachhaltiger Lernort Frankfurt“.

Der Ernährungsrat Frankfurt tritt für den Konsum saisonaler, regionaler und ökologisch erzeugter Lebensmittel in Frankfurt ein. Wir unterstützen die Stadt und helfen Schulen, Kitas, Mensen und viele mehr dabei, sozial und ökologisch fairere Lebensmittel zu beziehen. Durch einen externen Schulgarten und verschiedenste Arbeitskreise fördern wir die Ernährungsbildung in und um Frankfurt.

Ernährungsrat Frankfurt

Schulgarten Frankfurt Ost
Ostparkstraße
60385 Frankfurt am Main
Kontakt: Ernährungsrat Frankfurt
Joerg Weber/ Telefon: 0172-6528986
E-Mail: info@ernaehrungsrat-frankfurt.de
Trägerverein: BIONALES – Bürger für regionale Landwirtschaft und Ernährung e.V.

Neuer Frankfurter Garten/ Bienen-Baum-Gut

Der Neue Frankfurter Garten gilt als eines der ältesten Urban-Gardening-Projekte der Stadt. Ursprünglich 2013 ins Leben gerufen, hat der Gemeinschaftsgarten inzwischen einen neuen Betreiber. Die Nachfolge hat der gemeinnützige Verein Bienen-Baum-Gut e.V. angetreten. Der Verein fördert die Entstehung und den Erhalt natürlicher Lebensräume für Bienen. Projekte für Bienenschutz und nachhaltiges Gärtnern stehen im Mittelpunkt der Initiative.

Urban Gardening im Ostend, Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Ostend, Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Herzlich Willkommen im Neuen Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening im Ostend, Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Bienenbaum-Wipfelpfad im Neuen Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder

Bienenbaum-Wipfelpfad

Das Projekt „Ein Bienenbaum-Wipfelpfad im Herzen Frankfurts“ hat sogar den UN-Preis für biologische Vielfalt erhalten. In 4 bis 6 Meter Höhe über dem Erdboden erhalten die Besucher*innen Einsichten in die spannende Welt der Bienen. Der Lehrpfad kann bei gutem Wetter vom März bis August besucht werden (Sa – So 14:00 – 16:00 Uhr und nach Absprache 0178 6378827). Bienen-Baum-Gut versteht sich als ein Erlebnis- und Bildungsort. Dementsprechend werden auch Workshops und Führungen für Kita- und Schulgruppen angeboten.

Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Neuer Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder
Bienenbaum-Wipfelpfad im Neuen Frankfurter Garten/ Foto: Karola Neder

Wer Lust am Gärtnern oder an Bienenhaltung hat, kann sich an dem Projekt beteiligen. Unter anderem können Bienen-Patenschaften übernommen werden.

Neuer Frankfurter Garten/ Bienen-Baum-Gut
Danziger Platz / Ostbahnhof
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 0178 6378827
E-Mail: info@bienen-baum-gut.de

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Urbane Gemeinschaftsgärten, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB), Ernährungsrat Frankfurt, Bienen-Baum-Gut, Neuer Frankfurter Garten

Text und Fotos: Karola Neder

Urban Gardening in Griesheim

Bahnhofsgärtchen

Durch nachbarschaftliches Engagement ist im Frühjahr 2013 das Bahnhofsgärtchen in Griesheim entstanden. Unter der tatkräftigen Mitwirkung der Einwohner*innen verwandelte sich die zuvor verwilderte und zugemüllte Fläche am Stellwerk des S-Bahnhofs in eine kleine grüne Oase. Initiiert wurde das Projekt vom Quartiersmanagement Griesheim im Frankfurter Programm „Aktive Nachbarschaft“. Die grüne Insel lädt seither zum Verweilen, zum Austausch und zum Mitgärtnern ein. Gemüse, Obst und Blumen wachsen in den Hochbeeten und Kübeln und werden gemeinschaftlich gepflegt.

Bahnhofsgärtchen in Griesheim
Bahnhofsgärtchen in Griesheim
Kräuterbeete
Urban Gardening an der S-Bahnstation
Gemütliche Sitzecken am S-Bahnhof in Griesheim
Urban Gardening in Griesheim
Bahnhofsgärtchen in Griesheim/ Foto: Karola Neder
Urban Gardening in Griesheim

Griesheimer Bahnhofsgärtchen
Autogenstraße
65933 Frankfurt am Main
E-Mail: griesheim@frankfurt-sozialestadt.de

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Urbane Gemeinschaftsgärten, Magazin Frankfurt gärtnert (PDF 3,3 MB
Text und Fotos: Karola Neder