Grünes Frankfurt: Dornbusch

Sinaipark/ Foto: Karola Neder
Sinaipark im Stadtteil Dornbusch

Den Stadtteil Dornbusch gibt es seit 1946. Schön anzusehen sind hier die Gründerzeithäuser im sogenannten Dichterviertel, und auch die Wohngebiete der Dornbusch-Siedlung verfügen oftmals über große Grünflächen hinter den Häuserreihen. Im benachbarten Bertramsviertel erstrecken sich die Backsteingebäude des Bertramshofes, dessen Räumlichkeiten vom Hessischen Rundfunk genutzt werden. Auf der anliegenden Bertramswiese befindet sich ein Sportgelände. Die Gebäude des Bertramshofes stehen unter Denkmalschutz. Bemerkenswerte Grünflächen im Stadtteil sind der Sinaipark und die „Sinai-Wildnis“.

Sinaipark

Namensgebend für diese städtische Grünanlage war die Sinai-Gärtnerei, die früher auf dem Gelände ansässig war. Eingerahmt von Kleingartenanlagen, einem Sportplatz und dem Wohngebiet der Dornbuschsiedlung erstreckt sich der Park für ein kurzes Teilstück an der Eschersheimer Landstraße entlang. Ausgedehnte Liegewiesen, insgesamt drei Kinderspielplätze und ein Streetballplatz sorgen für Freizeitangebote und Erholung. Beliebt ist der Park auch bei Jogger*innen, die hier ihre Runden drehen. Ein Teil der Anlage ist die „Sinai-Wildnis“, ein naturnaher Bereich, der verwildern darf und somit mehreren Arten von Insekten, Singvögeln und Kleinsäugern Lebensraum bietet. Dementsprechend ist die „Sinai-Wildnis“ als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Dem Naturschutzgedanken folgend gibt es außerdem zwei weitere naturbelassene Wiesen, deren Grasflächen nur zweimal jährlich gemäht werden, damit sich die Wildflora besser entwickeln kann.

Weiter südlich begrüßt die Bronzeskulptur „Figurengruppe“ die Besucher*innen auf ihrem Spaziergang durch den Park. Nicht wirklich ein Park im eigentlichen Sinne, sondern lediglich ein kleiner Teilbereich in der Grünanlage, ist der sogenannte „Der Pilz“-Park, benannt nach dem kleinen pavillonartigen Unterstand, der auf einem kleinen Hügel nahe dem Kinderspielplatz steht und optisch an einen Pilz erinnert.

Sinaipark
Walter-Leiske-Straße 20
60320 Frankfurt am Main
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Elisabeth-Schwarzhaupt-Anlage

Die Anlage wurde benannt nach Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986), CDU-Politikerin aus Frankfurt und erste Frau, die das Amt eines Bundesministers bekleidete (Bundesministerin für das Gesundheitswesen). Die Grünanlage grenzt an die Hügelstraße und verläuft dann weiter in Richtung Norden. Ein Spazierweg führt entlang des angrenzenden Wohngebietes und an mehreren Kleingärten vorbei. Wiesenflächen erstrecken sich in sanften Hügeln über den Park. Die Anlage verfügt über einen schönen modernen Kinderspielplatz und einige Wiesenflächen, wo Sport, Ballspiele oder Picknicken auf dem Programm stehen.

Elisabeth-Schwarzhaupt-Anlage/ Dornbusch
Wolfhagener Straße/Ecke Hügelstraße
60433 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder