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Grünes Frankfurt: Sachsenhausen

Eiserner Steg/ Foto: Karola Neder
Eiserner Steg

„Dribbdebach“ („drüben vom Bach“), also auf der Seite südlich des Mains, liegt Sachsenhausen. Der Stadtteil ist verwaltungstechnisch in Sachsenhausen-Nord und Sachsenhausen-Süd eingeteilt. Ein großer Teil des Frankfurter Stadtwaldes ist im Süden von Sachsenhausen verortet, während das Gebiet von Sachsenhausen-Nord städtisch dicht bebaut ist. Als beliebte Shoppingmeile gilt die Schweizer Straße, die sich von der Untermainbrücke bis zur Mörfelder Landstraße erstreckt und neben einer Vielzahl von Geschäften auch von zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants durchzogen ist. Auch das Gebiet rund um Alt-Sachsenhausen ist bekannt für seine Gaststätten, Gartenwirtschaften und Apfelweinlokalen, wo vielfach die „Grie Soß“ (Grüne Soße) und das Frankfurter Nationalgetränk „Ebbelwoi“ (Apfelwein) angeboten wird. Entlang des Mains erstreckt sich die Uferpromenade und das Museumsufer mit vielen Freizeit- und Erholungsangeboten. Goetheturm und die sogenannte „Goetheruh“ sind schöne Ausflugsziele in Richtung des Stadtwaldes. Im Stadtwald befindet sich auch das Frankfurter Waldstadion, durch Namenssponsoring offiziell „Deutsche Bank Park“, beinahe 100 Jahre alt, dient es primär als Fußballstadion für die Heimspiele der Frankfurter Eintracht.

Das südliche Mainufer

Das südliche Mainufer umfasst mehrere Teilbereiche. Die Strecke beginnt im Osten mit dem Deutschherrnufer, geht dann über in das Sachsenhäuser Ufer, es folgt der Schaumainkai mit dem Museumsufer, weiter führt der Weg dann zum Theodor-Stern-Kai, und schließlich wechselt die Strecke in den Bereich am Niederräder Mainufer. In seinem Verlauf ändert sich das Erscheinungsbild der Uferbereiche, so verleihen beispielsweise der Promenadenweg entlang des Tiefkais, sowie das Hochkai mit der Museumszone und dem Metzlerpark den Zonen ihren speziellen Charakter. Im Sommer findet auf beiden Seiten des Ufers das Museumsuferfest mit einem vielfältigen kulturellen Programm statt. Die Mainbrücken entlang der Strecke verbinden das südliche Mainufer in Sachsenhausen mit dem nördlichen Ufer auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses, wo sich der Innenstadt- und Altstadtbereich befindet. Deutschherrnbrücke, Flößerbrücke, Ignatz-Bubis-Brücke, Alte Brücke, Eiserner Steg, Untermainbrücke, Holbeinsteg, Friedensbrücke und Main-Neckar-Brücke unterteilen das Mainufer von Osten nach Westen. Im folgenden wird auf die einzelnen Teilbereiche am südlichen Mainufer näher eingegangen.

Das südlicher Mainufer
60594 Frankfurt am Main
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Deutschherrnufer

Am südlichen Mainufer zwischen Flößerbrücke und Deutschherrnbrücke befindet sich das Deutschherrnviertel. Vom Walter-von-Cronberg Platz zu Füßen des Main Plaza gelangt man von hier zum Tiefkai des Mainufers. Grünflächen, Liegewiesen und Sitzbänke säumen die Flusspromenade, unterbrochen von Baumgruppen, Solitärgehölzen und kleinen Rosenbeeten. Der Blick von hier richtet sich auf das gegenüberliegende Mainufer mit der Europäischen Zentralbank im Hintergrund. Nach Osten führt der Weg in Richtung der neuen Osthafenbrücke, während der westliche Streckenverlauf ab der Alten Brücke in den Bereich des Museumsufers mündet. Ab hier schließen das Sachsenhäuser Ufer und der Schaumainkai an. Mit dem Rad, mit Inline-Skatern oder zu Fuß bieten sich hier entlang des Mains viele Ausflugs- und Erholungsmöglichkeiten. In der Nähe der neuen Osthafenbrücke befindet sich der Spielplatz Deutschherrnufer.

Deutschherrnufer
60594 Frankfurt am Main
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Museumsufer

Vom Schaumainkai, wo sich die Museen aneinanderreihen, führen mehrere Treppen und Wege zur tieferliegenden Uferpromenade. Am Tiefkai herrscht bei schönem Wetter Hochbetrieb: Fahrradfahrer, Inline-Skater und Fußgänger teilen sich den Weg am Mainufer. Deshalb ist es gut zu wissen, dass auch am Hochkai zwischen Friedensbrücke und Flößerbrücke ein Fahrradweg verläuft, auf den Radfahrer*innen in stark frequentierten Zeiten ausweichen können. An der Flusspromenade erstrecken sich Bereiche mit großen Liegewiesen, die zu vielfältigen Freizeitmöglichkeiten einladen. Mit Blick auf die Skyline lässt sich hier Sonnenbaden, Lesen, mit Freunden plaudern oder ein Picknick im Grünen machen. Für das leibliche Wohl sorgen auch die naheliegenden Cafés oder das „Dönerboot“. Alle zwei Wochen samstags findet am Schaumainkai der große Frankfurter Flohmarkt statt. 

Museumsufer
60594 Frankfurt am Main
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Theodor-Stern-Kai

Entlang des Uferabschnitts am Theodor-Stern-Kai geht es ruhiger zu. Auf der relativ kurzen Strecke von 800 Metern schafft die Promenade vorbei am Universitätsklinikum die Verbindung zum Niederräder Ufer. Auch hier gibt es langgestreckte Grünflächen und Sitzbänke entlang des Ufers, auf denen man entspannt den Blick auf das gegenüberliegende Wohnquartier am Westhafen und den Westhafen Tower genießen kann.

Theodor-Stern-Kai
60596 Frankfurt am Main
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Metzlerpark

Metzlerpark/ Foto: Karola Neder
Metzlerpark

Nahe des Museumufers befindet sich der Metzlerpark. Der Museumspark verbindet das Museum Angewandte Kunst mit dem Museum der Weltkulturen. Hier findet man Erholung zwischen weitläufigen Wiesenflächen inmitten eines alten Baumbestandes. Im Innenhof des Museums befindet sich ein Brunnen, der den Mittelpunkt des Park bildet. Auf den halbkreisförmigen Mauern, die sich um den Brunnen gruppieren, bieten sich einige Sitzgelegenheiten. Die historische Villa Metzler gehört zum Museum Angewandte Kunst und ist eine der noch erhaltenen klassizistischen Villen am Mainufer mit den Namen der ehemaligen Besitzer.

Metztlerpark
Schaumainkai 15
60594 Frankfurt am Main
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Seehofpark

Spielplatz im Seehofpark © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Spielplatz im Seehofpark © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt

Der Seehofpark liegt in der Nähe des Waldspielparks am Goetheturm und ist ein Spielparadies für Kinder. Neben einer großen Spielwiese gibt es ein Baumhaus und eine Kletterburg, sowie einige andere Spielgerätschaften wie Wippe, Schaukel, Balancierband oder Sandkasten mit Wasserspiel. Für die älteren Besucher*innen bieten sich Möglichkeiten zum Tischtennis-, Volleyball- oder Fußballspielen. Wer es ruhiger mag, der entspannt sich einfach auf den Liegewiesen im Schatten der alten Bäume.

Seehofpark
60599 Frankfurt am Main
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Stadtwald

Stadtwald Frankfurt/ Foto: Karola Neder
Stadtwald Frankfurt

Das Kerngebiet des Frankfurter Stadtwaldes erstreckt sich über die südlichen Gebiete der Stadtteile Schwanheim, Sachsenhausen und Oberrad sowie über den nördlichen Teil des Stadtteils Flughafen. Der Stadtwald ist Teil des Frankfurter GrünGürtels und macht fast die Hälfte von ihm aus. Die Revierförstereien befinden sich in Oberrad, Sachsenhausen, Niederrad, Goldstein, Schwanheim und Fechenheim.

Unterwald, Oberwald und Schwanheimer Wald

Traditionell wird der Wald in drei Teile gegliedert: Unterwald, Oberwald und Schwanheimer Wald. Im Westen befindet sich der Schwanheimer Wald mit den Schwanheimer Wiesen. Südlich davon schließt sich der Unterwald an, abgegrenzt durch die acht Kilometer lange Kelsterbacher Terrasse. Der Unterwald macht den südwestlichen Teil des Stadtwaldes aus. Eichen und Kiefern wachsen hier auf nährstoffarmen, kalkfreien und sandigen Böden. Der mächtigste Baum im ganzen Unterwald ist die sogenannte „Goethebuche“, die angeblich laut Forstbüchern in Goethes Geburtsjahr gepflanzt wurde. Der östlich gelegene Oberwald hat einen kalkhaltigen Boden und ist deutlich feuchter. Vorherrschend wachsen hier Buchen. Besagter Buchenwald ist als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen. Annähernd die Grenze zwischen Unter- und Oberwald bildet die Mörfelder Landstraße. Den Unterwald bewirtschaften Förster*innen und Forstwirt*innen aus den drei Revierförstereien Schwanheim, Goldstein und Niederrad.

Wasser, Weiher und Quellen

Insbesondere im Oberwald gibt es neben kleinen Bächen zahlreiche Waldweiher, beispielsweise der Jacobiweiher, Kesselbruchweiher, Maunzenweiher, Försterwiesenweiher, sowie die künstlich angelegte Grastränke und die Teiche am StadtWaldHaus, welche als Lehrgewässer angelegt wurden. Auch die sprudelnde Quelle des Königsbrünnchens an der Oberschweinstiege und der Kuppelbau des denkmalgeschützten Wasserwerks Hinkelstein nahe der Unterschweinstiege im Unterwald sind schöne Ausflugsziele. Mitten im Stadtwald und trotzdem etwas abseits der Hauptwanderwege liegt der Tiroler Weiher. Interessant hierzu ist die Videoreihe der Stadt Frankfurt „Kleine Fluchten“: Tiroler Weiher. Besonders erwähnenswert ist auch das Gebiet rund um den Scherbelino-Weiher nahe am Offenbacher Kreuz. Ursprünglich war der Weiher ein Steinbruch, heute speist er sich mit Grundwasser. Durch seine Lage an der ehemaligen Mülldeponie Monte Scherbelino und durch die Nutzung als Löschteich für die Feuerwehr, war er lange Zeit mit diversen Schadstoffen belastet. Heute bietet das Gelände rund um den Monte Scherbelino die perfekten Voraussetzungen für das Projekt „Städte wagen Wildnis“. Dort wo die Natur sich nun wieder ungestört entwickeln darf, entsteht wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der Bereich ist nicht öffentlich zugänglich, es werden jedoch Führungen und Workshops angeboten.

Wanderwege

Einige ausgeschilderte Wanderrouten führen durch den Stadtwald. Im Oberwald gibt es den Schäfersteinpfad, den Weilruhpfad, den GrünGürtel Jubiläumsweg und den Rundweg um das Oberforsthaus. Das Oberforsthaus liegt inmitten des Stadtwalds, und hier findet an Pfingsten traditionell der Wäldchestag statt. Im Schwanheimer Wald sorgen der Waldrundweg und der Historische Wanderweg Schwanheim für interessante Eindrücke. Eine weitere schöne Ausflugsmöglichkeit ist ein Spaziergang rund um den Golfplatz in Niederrad. Der „Golfrundweg“ Niederrad führt rund um die gepflegten Rasenflächen der Sportanlage durch bewaldete Dünen. Diese Tour ist nicht ausgeschildert. Generell gilt: Wer den Unterwald erkunden will, ist auf sich selbst gestellt, da es dort keine ausgeschilderten Wanderwege gibt.

Komische Kunst im Stadtwald

Viele Objekte der Komischen Kunst von den Künstlern der Neuen Frankfurter Schule sind im Stadtwald zu bestaunen. Entlang des GrünGürtel-Rundwanderwegs bringen verschiedene Kuriositäten die Besucher*innen zum Schmunzeln: So ist der „Eichhörnchenkönig“ auf dem Gelände am StadtWaldHaus heimisch, am Jacobiweiher zeigt sich die „Eule im Norwegerpullover“, im Schwanheimer Wald treiben die  „Monsterkinder“ ihr Unwesen und „Jupitersäule und Tiroler Schützen“ zieren den Tiroler Weiher. Der „Monsterspecht“ klopft im Oberwald und am Jacobiweiher steht der „Pinkelbaum“, der laut seines Schöpfers F. K. Waechter denkt: „300 Jahre hat man mich angepinkelt – jetzt pinkle ich zurück“ und genau das tut er…

Waldspielparks

Waldspielpark Schwanheim/ Foto: Karola Neder
Waldspielpark Schwanheim

Im Stadtwald gibt es einige Waldspielparks mit vielfältigen Sport- und Spielmöglichkeiten:

  • Waldspielpark Tannenwald mit Rollschuhbahn, Bolzplätzen, Tischtennisplatten und einem Wasserspielplatz, der zwischen Mitte Mai und Mitte September in Betrieb ist
  • Waldspielpark Scheerwald mit Wassersprühfeld, Minigolfanlage, einem Rollschuhfeld, Tischtennisplätzen sowie einem Basketballplatz und zwei Bolzplätzen
  • Waldspielpark Louisa mit einer großen Holzburg, Wassersprühfeld und Klettergeräten
  • Waldspielpark Schwanheim mit grossem integrativen Dino-Spielbereich, Beach-Volleyball-Feld, überdachte Tischtennisfelder, ein Senioren-Fitnessgerät, eine Riesenrutsche, zahlreiche Spiel- und Kombinationsgeräte, Minigolfanlage und ein Bolzplatz
  • Waldspielpark Goetheturm mit einem Spielbereich für Kinder, einer Gaststätte neben dem Goetheturm und als besondere Attraktion ein Irrgarten
  • Carl-von-Weinberg-Park am Waldrand in Niederrad mit Parkcharakter, blühenden Gehölzen und getrenntem Spiel- und Parkbereich

Frankfurter Stadtwald
Schwanheim/Sachsenhausen/Flughafen/Oberrad/Niederrad
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Quartiersplätze

In Sachsenhausen gibt es mehrere sogenannte Quartiersplätze. Diese parkähnlichen Plätze sind kleine grüne Oasen inmitten des Stadtviertels, auf denen man sich trifft und plaudert oder vom Shopping verschnaufen kann. Das soziale Miteinander der Bewohner*innen soll hier im Vordergrund stehen. In diesen Bereichen finden sich meist Grünflächen, Ruhezonen, Sitzbänke, oftmals auch Kinderspielplätze oder ein Freizeitangebot. Unweit von den dicht befahrenen Straßen und inmitten von Straßenverkehr und Trubel bieten die grünen Plätze einen Erholungsraum.

In Sachsenhausen gibt es die folgenden Quartiersplätze:

  • Affentorplatz mit alten Bäumen, großzügiger Rasenfläche und Staudenbeet in unmittelbarer Nähe zum Ausgeh- und Partyviertel
  • Otto-Hahn-Platz mit einer ovalen Rasenfläche im Mittelpunkt, eingefasst von weißen Parkbänken, Rhododendren, Rosen und Stauden
  • Oppenheimer Platz mit einer weiten Rasenfläche, Kinderspielplatz sowie ein Bereich mit Bolzplatz und Tischtennisplatten
Affentorplatz Brunnen © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Affentorplatz Brunnen © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Otto-Hahn-Platz , Weg © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Otto-Hahn-Platz , Weg © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Blick auf den Oppenheimer Platz © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt
Blick auf den Oppenheimer Platz © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Grünflächenamt

Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Griesheim

Staustufe Griesheim/ Foto: Karola Neder
Staustufe Griesheim

Der Stadtteil im Frankfurter Westen ist zunächst einmal durch das große Gewerbegebiet und den Industriepark Griesheim geprägt, glücklicherweise liegt der Ort aber auch direkt am Main. Nicht zuletzt durch diese Lage in Flussnähe ergeben sich hier einige Erholungsorte im Grünen, allem voran das Griesheimer Mainufer. Die Uferbereiche und die Schleuseninsel um die Staustufe Griesheim sind sogar Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes. Noch zu erwähnen wären die „Griesheimer Alpen“: Sie sind nicht etwa eine Gebirgslandschaft für Naturfreunde – wie der Name vermuten lässt – sondern eine riesige Anhäufung von Chemieabfällen und Industrieschlamm. Der 40 Meter hohe und mittlerweile begrünte Abfallberg im Industriepark ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Griesheimer Mainufer

Entlang des Main erstreckt sich – umsäumt von Weiden und Erlen – das Griesheimer Mainufer. Ausgedehnte Wege verlaufen entlang des Ufers und laden zum Flanieren ein. Sitzbänke im Grünen geben den Blick auf die Mainpromenade frei. Schaukelnde Boote im Wasser und der Yachthafen vermitteln typische Hafenatmosphäre. Auch das Freizeitangebot ist groß: Neben der Möglichkeit zum Fahrradfahren und Spazierengehen gibt es hier auch eine Gaststätte im Ruderclub, mehrere Spielplätze, ein Beachvolleyballfeld, eine Skate- und Rollsportanlage und den Grillplatz Mainvorland. Ein Besuch des Griesheimer Mainufers lohnt sich allemal.

Griesheimer Mainufer
65933 Frankfurt am Main
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Bürgermeister-Schubert-Park

Benno Schubert war der letzte Bürgermeister des ehemals selbstständigen Griesheim und Wegbereiter der Eingemeindung nach Frankfurt im Jahr 1928. Der kleine Park am Griesheimer Mainufer wurde nach ihm benannt. Ein Spaziergang entlang der Mainpromenade führt direkt in die Grünanlage und verspricht Entspannung und Erholung mit einer schönen Aussicht auf den Fluss. Die Grünfläche liegt am Fuße der Europabrücke, die zwischen den Frankfurter Stadtteilen Griesheim und Schwanheim den Main überspannt. Ein an die Brücke angesetzter Steg für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen verbindet Griesheim mit der Siedlung Goldstein.

Bürgermeister-Schubert-Park
65933 Frankfurt am Main
Geoportal Frankfurt

Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Website Freizeitmonster, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Fechenheim

Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim/ Foto: Karola Neder
Heinrich-Kraft-Park

Der Stadtteil an der Mainschleife hat ein dörfliches Zentrum mit einem historischen Rathaus, ist aber ansonsten eher durch Industrie, Fabrikansiedlungen und die Gewerbebetriebe rund um die Hanauer Landstraße geprägt. Grünflächen gibt es am Uferweg des Mains und im Fechenheimer Wald mit dem Weiher und dem Waldspielpark „Heinrich-Kraft-Park“.

Fechenheimer Mainbogen

Der Fechenheimer Mainbogen liegt im Osten Frankfurts und ist ein besonderer Erholungsraum im Frankfurter GrünGürtel. Über den Fluss führt die Carl-Ulrich-Brücke und verbindet Fechenheim mit Offenbach für den Straßenverkehr. An beiden Ufern wird der Mainbogen von mehreren Wanderwegen begleitet, zum Beispiel der Main-Radweg, der Hessische Radfernweg R3 und der Mainuferweg sowie ein Abschnitt des GrünGürtel-Radrundwegs. Entlang des Mainufers verläuft der historische Fechenheimer Leinpfad. Renaturierungsmaßnahmen der Flusslandschaft sind im Gange: Aus dem hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Gebiet soll wieder eine naturnahe Auenlandschaft werden, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen und den Menschen Naherholungsräume in der Natur bietet.

Fechenheimer Mainbogen
60386 Frankfurt am Main
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Fechenheimer Wald

Der Fechenheimer Wald steht auf sandigen Ablagerungen des alten Mainbetts und grenzt an den Mainbogen. Im Waldgebiet befindet sich auch der Fechenheimer Weiher, der als Rastplatz für Wasservögel errichtet wurde. Ein Lehrpfad rund um den Waldsee informiert über Tiere und Pflanzen. Neben den vielen, auch selteneren Wasservogelarten leben in dem Gebiet Rehe, Füchse, Dachse, Hasen und Kaninchen. Im Fechenheimer Wald befindet sich der Waldspielpark Heinrich-Kraft-Park.

Fechenheimer Wald
60386 Frankfurt am Main
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Heinrich-Kraft-Park

Der Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim ist eine weitläufiger Grünbereich mit großen Rasenflächen, die zum Picknicken einladen. Außerdem gibt es eine Minigolfanlage, Tischtennisplatten, ein Fußball- und Basketballplatz, eine Skate- und Rollschuhbahn, die für Abwechslung sorgen. Bemerkenswert ist auch der integrative Tabaluga-Spielbereich mit speziell entwickelten Spielgeräten, wo Kinder mit Beeinträchtigungen gemeinsam mit Kindern ohne Beeinträchtigungen spielen können. 

Heinrich-Kraft-Park
60386 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Altstadt

Frankfurter Römer / Foto: Karola Neder
Frankfurter Römer

Die Frankfurter Altstadt ist berühmt für ihren Römerberg mit den Fachwerkhäusern der Ostzeile sowie dem Gebäudekomplex vom Römer, der als eines der schönsten und ältesten Rathäuser in Deutschland gilt. Weitere Attraktionen wie der Kaiserdom und die Paulskirche locken jedes Jahr eine Vielzahl an Besucher*innen aus aller Welt in die Mainmetropole. Erweitert um das neue Altstadt-Quartier mit den originalgetreuen Häuser-Rekonstruktionen hat der Stadtteil einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auch der Archäologische Garten ist in das Gebiet eingebunden und zeigt Ausgrabungen aus der römischen Besatzungszeit.

Mainufer

Ein kleiner Bereich des nördlichen Mainufers zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke fällt in den Bezirk der Altstadt. Hier entlang des Mains lädt der Uferweg am Mainkai zum Flanieren und Entspannen ein. Auf den Liegewiesen und Sitzbänken können Besucher*innnen verweilen und den Blick auf den Main und das gegenüberliegende Museumsufer genießen. In den umliegenden Altstadt-Cafés ist für Getränke und allerlei Delikatessen gesorgt. Ein besonderer Anziehungspunkt auf der Strecke sind der Eiserne Steg und die Anlegestelle der Ausflugsschiffe. Zu Füßen des Eisernen Stegs am Mainkai, Fahrtor und Römerberg findet hier im Sommer das Mainfest statt. Etwas später, Ende August erstrecken sich entlang der Promenade die Buden und Bühnen des Museumsuferfestes.

Altstadt/Mainufer
60547 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Innenstadt

Bis an den Main umsäumt die Frankfurter Innenstadt halbringförmig den Altstadtkern. Während der Bereich um den Eisernen Steg noch dem Altstadt-Gebiet zugerechnet wird, zählt das Nizza-Ufer am Main zur Innenstadt, ebenso wie die „Schöne Aussicht“ mit dem Literaturhaus. Der grüne Anlagenring und die Wallanlagen begrenzen die Innenstadt in Richtung der umliegenden Stadtteile Westend, Nordend, Ostend und Bahnhofsviertel. Als Kontrast zu den Grünanlagen reihen sich im Zentrum der Stadt die Hochhäuser der Banken aneinander und ragen hoch aus dem Innenstadtbereich empor. Nicht ohne Grund nennt sich Frankfurt deshalb auch „Mainhattan“. Aber die Innenstadt ist nicht nur die Wirkungsstätte der Banken und der Börse. Hier im Getöse der Großstadt findet sich alles unter einem Hut: Business, Shoppinggenuss, Gastronomie, Kultur, Freizeitvergnügen – und nicht zuletzt grüne Oasen, die Erholung bieten. Nicht weit entfernt von den Bankenhochhäusern verführt die große Einkaufsmeile der Zeil zwischen Konstabler- und Hauptwache zu einem ausgiebigen Stadtbummel, der schließlich bei einer Einkehr in der „Fressgass’“ seinen kulinarischen Abschluss finden kann. Alte Oper und Schauspiel Frankfurt sorgen für ein Kulturangebot inmitten des Trubels.

Mainufer/ Foto: Karola Neder
Mainufer

Frankfurter Anlagenring/Wallanlagen

Die Frankfurter Wallanlagen sind Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände der Frankfurter Stadtbefestigung entstanden. Sie bilden eine ringförmige Grünanlage um die Innenstadt von Frankfurt und finden ihren Abschluss am Main. Der Anlagenring ist namentlich in mehrere Teilstücke gegliedert: Im Westen vom Main am Nizza-Ufer kommend erreicht man als erstes die Untermainanlage, dann die Gallusanlage, welche in den Bereich der Taunusanlage übergeht, es folgen in nordöstlicher Richtung die Bockenheimer Anlage, Eschenheimer Anlage und Friedberger Anlage und abschließend im Osten die Obermainanlage. Hier befindet man sich dann wieder am Mainufer.

1. Untermainanlage

Innenstadt Untermainanlage/ Foto: Karola Neder
Märchenbrunnen in der Untermainanlage

Im Westen beginnt der Anlagenring mit der Untermainanlage. Der Grünstreifen stellt die Verbindung zwischen dem Tiefkai des „Nizza“ am Main und der Gallusanlage her. Ein Wermutstropfen ist der lärmende Verkehr und die vielbefahrenen Straßen, was den Aufenthalt im Grünen dann doch ein wenig trübt. Nahe der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz plätschert der Märchenbrunnen, ein Jugendstil-Brunnen mit einer Nymphe aus Marmor, dem sogenannten“Mainweibchen“ und zu ihren Füßen bronzene Fabelwesen und Fische.

Untermainanlage
60329 Frankfurt am Main
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2. Gallusanlage

Gallusanlage/ Foto: Karola Neder
Gallusanlage

Umrahmt von den Hochhäusern des Frankfurter Bankenviertels erstreckt sich die Gallusanlage von der Münchener Straße bis zum Taunustor, wo sie dann in den Bereich der Taunusanlage übergeht. Dort wo früher einmal der Galgen (Gallus) stand, befindet sich heute der Eurotower (ehemals Sitz der Europäischen Zentralbank) mit dem monumentalen Euro-Zeichen. Der Promenadenweg führt durch die Anlage entlang an Kastanien und Robinien. Inmitten des Grüns steht das „Opfer-Denkmal“ , das an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert und die Skulptur „Olymp von Weimar“.

Gallusanlage
60329 Frankfurt am Main
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3. Taunusanlage

Inmitten der Wolkenkratzer des Bankenviertels verläuft auch die Taunusanlage. Auch hier finden sich eine Vielzahl von Denkmälern und Kunstwerken, beispielsweise das Schiller-Denkmal am Taunustor, sowie das Beethoven-Denkmal und Heine-Denkmal des Künstlers Georg Kolbe. Entlang an großen Laubbäumen, Treppchen und Bänken und Resten alter Wallmauern erstrecken sich die grünen Rasenflächen der Taunusanlage bis zum Opernplatz.

Taunusanlage
60325/60329 Frankfurt am Main
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4. Bockenheimer Anlage

Die Bockenheimer Anlage beginnt nahe dem Opernplatz und reicht bis zum Eschenheimer Tor. In der Anlage befindet sich ein großer Weiher mit Fontäne und einer üppigen Bepflanzung mit Sumpfpflanzen, Seerosen und Schilf. Rundum den schön gestalteten Weiher führt ein Weg, und Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Entlang des Grünstreifens ragen ein Mammutbaum und teils exotische Bäume empor. Weiter führt die Strecke über einen Hang mit Terrassenanlagen bis zur Hochstraße, wo man schließlich ins Stadtzentrum gelangt. Ein Teilstück der Bockenheimer Anlage zwischen Alter Oper und dem Weiher ist die Liesel-Christ-Anlage, benannt nach der bekannten – 1996 verstorbenen – Volksschauspielerin.

Bockenheimer Anlage
60322 Frankfurt am Main
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5. Eschenheimer Anlage

Nahe dem Eschenheimer Turm gelangt man in den nächsten Grünstreifen der Wallanlagen. Die Eschenheimer Anlage wurde von Landschaftsarchitekten gestaltet. Das zeigt sich nicht zuletzt an dem besonders reizvollen Tiefgarten. Entlang der geschwungenen Wege fällt der Blick hier auf bunte Stauden und Buchsbaumhecken. Weiter entlang des Wegs begegnet den Besucher*innen ein Wandbrunnen mit Medusenhaupt, der bei näherem Hinschauen einige interessante Details preisgibt. Im weiteren Verlauf gibt es Laubengänge, eine Pergola mit Kletterrosen und eine Sonnenuhr zu entdecken. Mehrere Skulpturen und Denkmäler verteilen sich über das gesamte Areal der Eschenheimer Anlage, unter anderem auch das Philipp-Reis-Denkmal.

Eschenheimer Anlage
60316/60318 Frankfurt am Main
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6. Friedberger Anlage

Die Friedberger Anlage beginnt am Friedberger Tor in unmittelbarer Nähe des Bethmannparks und geht bis zum Allerheiligentor. Sie ist die flächenmäßig größte Anlage der Frankfurter Wallanlagen. Entlang an weitgestreckten Wiesenflächen und alten Bäumen finden sich viele sehenswerte Dinge. Betritt man den Park von der Friedberger Landstrasse kommend, präsentiert sich zunächst der Bethmannweiher. Neben Enten, Nilgänsen und anderen Teichbewohnern ist am Rande des Gewässers eine Bronzebüste des Frankfurter Bankiers Simon Moritz von Bethmann zu bestaunen. Weitere Spuren der Bankiersfamilie führen zum klassizistischen Bau des „Odeons“ – ehemals errichtet als Museumsgebäude, heute ein Musikclub. Sebastian Rinz, Stadtgärtner und Schöpfer der Wallanlagen, wurde ebenfalls mit einem Denkmal bedacht. Die Schillereiche, die an Friedrich Schillers 100stem Geburtstag in dem städtischen Grünstreifen gepflanzt wurde, soll an den Dichter und Dramatiker erinnern. Die Anlage ist beliebt bei Spaziergängern und Fahrradfahrern und bietet jede Menge Erholung im Grünen.

Friedberger Anlage
60314/60316 Frankfurt am Main
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7. Obermainanlage

Die Obermainanlage schließt die Wallanlagen in südöstlicher Richtung ab und führt letztendlich an das Mainufer zur „Schönen Aussicht“. Prägend für die Anlage ist der denkmalgeschützte Rechnereigrabenweiher. Aus dem Weiher erhebt sich eine hohe Wasserfontäne und der Blick fällt auf eine kleine Insel inmitten des Gewässers. Rund um den Bereich an Ufer und Teich fühlen sich Enten und Nilgänse heimisch. Ein Nachen (Kahn) aus rotem Mainsandstein am Randstreifen des Ufers erinnert an die Tradition der Fischer- und Schifferzunft in Frankfurt. Ein alter Baumbestand und die geschichtsträchtigen Bastionsmauern der ehemaligen Stadtbefestigung weisen auf die lange Geschichte dieses Ortes hin. Viele Denkmäler säumen den Uferbereich des Weihers, unter anderem das Guiollett-Grab und eine Büste Artur Schopenhauers. Auch ein Kinderspielplatz befindet sich in der Obermainanlage.

Obermainanlage
60314 Frankfurt am Main
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Nizza

Das Nizza-Ufer (oder kurz: Nizza) erstreckt sich zwischen Untermainbrücke und Friedensbrücke entlang des nördlichen Mainufers. In der mediterran anmutenden Grünanlage herrscht ein spezielles Mikroklima mit einer Pflanzenwelt, die an die Gärten an der französischen Riviera erinnert. Durch die windgeschützte Südlage, die günstige Sonneneinstrahlung und den Wärmespeicher des Mains entsteht hier ein besonders mildes Klima, in dem sogar viele mediterrane und subtropische Pflanzen gedeihen.

Nizza
Untermainkai
60329 Frankfurt am Main
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Peterskirchhof

Mitten in der Innenstadt und dennoch idyllisch und ruhig befindet sich nahe der Eschenheimer Anlage die grüne Oase des Peterskirchhofes. Die Geschichte dieser historischen Begräbnisstätte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Da seine Kapazitäten 1828 jedoch das Limit erreicht hatten, wurde fortan auf den Frankfurter Hauptfriedhof als städtischer Begräbnisplatz ausgewichen. Einige bedeutsame Persönlichkeiten der Frankfurter Stadtgeschichte haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, beispielsweise Hamman von Holzhausen, Johann Hieronymus von Glauburg und Simon Moritz von Bethmann aus der Frankfurter Bankiersfamilie. Auch die Grabstätten der Eltern des in Frankfurt am Main geborenen Johann Wolfgang von Goethe befinden sich auf dem Peterskirchhof, während der Dichter selbst auf dem Historischen Friedhof in Weimar beigesetzt wurde. Auf dem Gelände des Kirchhofes steht die Peterskirche, deren Glocken auch am Großen Frankfurter Stadtgeläute beteiligt sind. Die Kirche selbst ist heute – nach mehreren Umbauten – eine Jugend- und Veranstaltungskirche.

Peterskirchhof
Bleichstraße 33
60313 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Gutleutviertel

Das Gutleutviertel liegt am Nordufer des Mains und grenzt unmittelbar an das Bahnhofsviertel. Charakteristisch für den Stadtteil ist die stark befahrene Baseler Straße, das Briefzentrum sowie das Behördenzentrum mit den Finanzämtern. Zudem ist im Gutleutviertel das neue Wohn- und Gewerbegebiet „Am Westhafen“ entstanden. Hier befinden sich neben Restaurants, Büros und exklusiven Wohnungen auch das bemerkenswerte Hochhaus des Westhafen Towers. Da die Glasfassade des Gebäudes an das Rautenmuster eines Apfelweinglases (= „Geripptes“) erinnert, hat es bei den Frankfurter*innen den Spitznamen „das Gerippte“ bzw. „Äppelwoi-Turm“.

Mainufer/ Orange Beach

Der Orange Beach ist ein Biergarten am nördlichen Mainufer und befindet zu Füßen der „Alten Niederräder Brücke“. Ein Fuß/Radweg hinter der Brücke führt hinunter in den Bereich des Orange Beachs. Strandkörbe und Sand geben dem Gelände tatsächlich einen Hauch von Strandfeeling. In ungezwungener Atmosphäre kann man hier bei gekühlten Getränken den Blick über den Fluss schweifen lassen und sich vorstellen, man wäre im Urlaub. Ab und zu donnert ein Zug über die Eisenbahnbrücke und holt einen in die Realität zurück…

In westlicher Richtung geht der Uferweg am Orange Beach in seinem weiteren Verlauf in den Bereich am Griesheimer Ufer über.

Orange Beach
Gutleutstraße 391
60327 Frankfurt am Main
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Sommerhoffpark

Der Sommerhoffpark liegt unmittelbar am Main. Die Grünanlage verfügt über einen vielfältigen Baumbestand – beispielsweise wächst dort ein Küstenmammutbaum sowie viele alte Platanen. Für Kinder gibt einen kleinen Spielplatz. Zahlreiche Sitzbänke laden zum Entspannen ein und geben den Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende Niederräder Ufer frei.

Sommerhoffpark
60327 Frankfurt am Main
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Quartiersplatz: Wiesenhüttenplatz

Ganz in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs befindet sich der Wiesenhüttenplatz. Als sogenannter Quartiersplatz hat er einen parkähnlichen Charakter und stellt somit eine kleine grüne Oase inmitten des Stadtviertels dar. Hier ist Treffpunkt, Plauderecke und Erholungszone. Für ein gastronomisches Angebot sorgt ein kleiner Pavillon mit Sommergarten, Ausschank und Bestuhlung. Weitere Sitzbänke säumen die Wege entlang der kleinen Grünfläche.

Wiesenhüttenplatz
60329 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Website Orange Beach Frankfurt, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Niederrad

Niederrad ist hauptsächlich als Wohngebiet ausgewiesen. Neben einem alten Ortskern und einem Villenviertel befindet sich hier auch die in den 1920er Jahren entstandene Wohnsiedlung Bruchfeldstraße des Frankfurter Stadtplaners Ernst May, aufgrund der winkligen Bauweise gerne auch als „Zickzackhausen“ bezeichnet. Bekannt ist auch die Bürostadt Niederrad und das Universitätsklinikum. Auf dem Gelände der früheren Pferderennbahn befindet sich seit 2019 das DFB Leistungszentrum. Ein beliebtes Ausflugsziel im Grünen ist das Mainufer mitsamt seiner Umgebung. Einige Randbereiche des Frankfurter Stadtwaldes befinden sich ebenfalls auf dem Gebiet von Niederrad.

Licht- und Luftbad Niederrad

Das Licht- und Luftbad Niederrad (oder kurz: LiLu) ist ein schönes Erholungs- und Ausflugsziel mit Liege- und Spielwiesen, einem Grillbereich und einem kleinen Café in Schiffsform, dem preisgekrönten Ponton LiLu. Die Grünanlage liegt auf einer schmalen Halbinsel, die sich direkt entlang des Mainufers erstreckt und nur über eine kleine Brücke mit dem Ufer verbunden ist. Die Maininsel entstand durch den Bau der ersten Schleusen am Main und war früher einmal ein Flussschwimmbad. Schwimmen lässt es sich heutzutage schwerlich im Main, aber dennoch gibt es hier viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Das Angebot reicht von Volleyball oder Boule bis hin zum entspannten Picknick oder der Gelegenheit zum Lesen und Sonnenbaden.

Das Licht- und Luftbad geht in den Bereich der parkähnlichen Mainuferzone NU2 über. Verschiedene Gruppen und Vereine sind auf dem Gelände und Gebäude des NU2 aktiv und stellen Ihre Angebote dem städtischen Publikum zur Verfügung. Projekte zu den Themen Kunst, Kultur und Natur werden hier umgesetzt, beispielsweise produzieren Bienenvölker auf dem Hochkai Frankfurter Stadthonig. Beide Bereiche – LiLu und NU2 – werden von der Transfer-Werkstatt des Frankfurter Vereins bewirtschaftet.

Licht- und Luftbad Niederrad
Niederräder Ufer 10
60528 Frankfurt am Main
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Niederräder Mainufer

Über das Licht- und Luftbad hinaus ist das Niederräder Mainufer in seinem weiteren Verlauf geprägt durch das Wassersportgeschehen. Vereine wie Boots- und Schwimmclub, Wasserwacht und der Frankfurter Kanu-Verein sind hier ansässig. Ein Radweg an der Mainfeldstraße führt entlang des Ufers. Von hier aus gibt es zwei Zugänge direkt an den Main. Der erste Zugang führt zu einer Holzplattform am Flussufer mit weitem Blick über den Fluss, der zweite Zugang  führt zur neuen Anlegestelle des Feuerlöschbootes. Mit der verwunschen wirkenden Flusslandschaft umgeben von alten Booten, romantischen Wegen und dem altem Baumbestand ist das Niederräder Mainufer ein ganz besonderes Idyll.

Das Niederräder Mainufer Stadt Frankfurt (PDF 2,4 MB)

Mainufer in Niederrad
Mainfeldstraße
60528 Frankfurt am Main
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Elli-Lucht-Park

Der Elli-Lucht-Park liegt im Stadtteil Niederrad unmittelbar neben dem Universitätsklinikum. Die Grünanlage wurde im Jahr 1985 von der Stadt Frankfurt angelegt. Neben einem dementsprechend relativ jungen Baumbestand, gibt es auch einen Bereich mit alten Obstbäumen, der als Vogelschutzgehölz ausgewiesen ist. Als Freizeitangebot gibt es eine Senioren-Fitness-Anlage und einen Kinderspielplatz. Der Park ist umgeben von dem anliegenden Wohngebiet und einer Kleingartenanlage und ist nicht weit vom Niederräder Mainufer entfernt.

Elli-Lucht-Park
Kelsterbacher Str. 2B
60528 Frankfurt am Main
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Carl-von-Weinberg-Park

Im Waldspielpark Carl-von-Weinberg © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Stefan Cop
Im Waldspielpark Carl-von-Weinberg © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Stefan Cop

Am Rande des Frankfurter Stadtwaldes an der Grenze zu Sachsenhausen liegt der Carl-von-Weinberg-Park. Die Grünanlage ist ein bewaldeter Park mit einem großen Kinderspielplatz. Spiel- und Parkbereich sind voneinander getrennt. Während der Spielbereich besonders Kindern unter 12 Jahren ein phantasievolles Spielgelände bietet, ist der Parkbereich auch für Erwachsene geeignet, die ein ruhiges Plätzchen zur Erholung im Grünen suchen. Im Spielbereich sind Hunde nicht erlaubt. Angrenzend an den Parkbereich gibt es jedoch für Hunde die Freilauffläche Waldfriedstraße.

Carl-von-Weinberg-Park
Flughafenstraße 30
60528 Frankfurt am Main
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Stadtwald

Stadtwald Frankfurt/ Foto: Karola Neder
Stadtwald Frankfurt

Das Kerngebiet des Frankfurter Stadtwaldes erstreckt sich über die südlichen Gebiete der Stadtteile Schwanheim, Sachsenhausen und Oberrad sowie über den nördlichen Teil des Stadtteils Flughafen. Der Stadtwald ist Teil des Frankfurter GrünGürtels und macht fast die Hälfte von ihm aus. Die Revierförstereien befinden sich in Oberrad, Sachsenhausen, Niederrad, Goldstein, Schwanheim und Fechenheim.

Unterwald, Oberwald und Schwanheimer Wald

Traditionell wird der Wald in drei Teile gegliedert: Unterwald, Oberwald und Schwanheimer Wald. Im Westen befindet sich der Schwanheimer Wald mit den Schwanheimer Wiesen. Südlich davon schließt sich der Unterwald an, abgegrenzt durch die acht Kilometer lange Kelsterbacher Terrasse. Der Unterwald macht den südwestlichen Teil des Stadtwaldes aus. Eichen und Kiefern wachsen hier auf nährstoffarmen, kalkfreien und sandigen Böden. Der mächtigste Baum im ganzen Unterwald ist die sogenannte „Goethebuche“, die angeblich laut Forstbüchern in Goethes Geburtsjahr gepflanzt wurde. Der östlich gelegene Oberwald hat einen kalkhaltigen Boden und ist deutlich feuchter. Vorherrschend wachsen hier Buchen. Besagter Buchenwald ist als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen. Annähernd die Grenze zwischen Unter- und Oberwald bildet die Mörfelder Landstraße. Den Unterwald bewirtschaften Förster und Forstwirte aus den drei Revierförstereien Schwanheim, Goldstein und Niederrad.

Wasser, Weiher und Quellen

Insbesondere im Oberwald gibt es neben kleinen Bächen zahlreiche Waldweiher, beispielsweise der Jacobiweiher, Kesselbruchweiher, Maunzenweiher, Försterwiesenweiher, sowie die künstlich angelegte Grastränke und die Teiche am StadtWaldHaus, welche als Lehrgewässer angelegt wurden. Auch die sprudelnde Quelle des Königsbrünnchens an der Oberschweinstiege und der Kuppelbau des denkmalgeschützten Wasserwerks Hinkelstein nahe der Unterschweinstiege im Unterwald sind schöne Ausflugsziele. Mitten im Stadtwald und trotzdem etwas abseits der Hauptwanderwege liegt der Tiroler Weiher. Interessant hierzu ist auch die Videoreihe der Stadt Frankfurt „Kleine Fluchten“: Tiroler Weiher

Wanderwege

Einige ausgeschilderte Wanderrouten führen durch den Stadtwald. Im Oberwald gibt es den Schäfersteinpfad, den Weilruhpfad, den GrünGürtel Jubiläumsweg und den Rundweg um das Oberforsthaus. Das Oberforsthaus liegt inmitten des Stadtwalds, und hier findet an Pfingsten traditionell der Wäldchestag statt. Im Schwanheimer Wald sorgen der Waldrundweg und der Historische Wanderweg Schwanheim für interessante Eindrücke. Eine weitere schöne Ausflugsmöglichkeit ist ein Spaziergang rund um den Golfplatz in Niederrad. Der „Golfrundweg“ Niederrad führt rund um die gepflegten Rasenflächen der Sportanlage durch bewaldete Dünen. Diese Tour ist nicht ausgeschildert. Generell gilt: Wer den Unterwald erkunden will, ist auf sich selbst gestellt, da es dort keine ausgeschilderten Wanderwege gibt.

Komische Kunst im Stadtwald

Viele Objekte der Komischen Kunst von den Künstlern der Neuen Frankfurter Schule sind im Stadtwald zu bestaunen. Entlang des GrünGürtel-Rundwanderwegs bringen verschiedene Kuriositäten die Besucher*innen zum Schmunzeln: So ist der „Eichhörnchenkönig“ auf dem Gelände am StadtWaldHaus heimisch, am Jacobiweiher zeigt sich die „Eule im Norwegerpullover“, im Schwanheimer Wald treiben die  „Monsterkinder“ ihr Unwesen und „Jupitersäule und Tiroler Schützen“ zieren den Tiroler Weiher. Der „Monsterspecht“ klopft im Oberwald und am Jacobiweiher steht der „Pinkelbaum“, der laut seines Schöpfers F. K. Waechter denkt: „300 Jahre hat man mich angepinkelt – jetzt pinkle ich zurück“ und genau das tut er…

Waldspielparks

Waldspielpark Schwanheim/ Foto: Karola Neder
Waldspielpark Schwanheim

Im Stadtwald gibt es einige Waldspielparks mit vielfältigen Sport- und Spielmöglichkeiten:

  • Waldspielpark Tannenwald mit Rollschuhbahn, Bolzplätzen, Tischtennisplatten und einem Wasserspielplatz, der zwischen Mitte Mai und Mitte September in Betrieb ist
  • Waldspielpark Scheerwald mit Wassersprühfeld, Minigolfanlage, einem Rollschuhfeld, Tischtennisplätzen sowie einem Basketballplatz und zwei Bolzplätzen
  • Waldspielpark Louisa mit einer großen Holzburg, Wassersprühfeld und Klettergeräten
  • Waldspielpark Schwanheim mit grossem integrativen Dino-Spielbereich, Beach-Volleyball-Feld, überdachte Tischtennisfelder, ein Senioren-Fitnessgerät, eine Riesenrutsche, zahlreiche Spiel- und Kombinationsgeräte, Minigolfanlage und ein Bolzplatz
  • Waldspielpark Goetheturm mit einem Spielbereich für Kinder, einer Gaststätte neben dem Goetheturm und als besondere Attraktion ein Irrgarten
  • Carl-von-Weinberg-Park am Waldrand in Niederrad mit Parkcharakter, blühenden Gehölzen und getrenntem Spiel- und Parkbereich

Frankfurter Stadtwald
Schwanheim/Sachsenhausen/Flughafen/Oberrad/Niederrad
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Höchst

Altstadt in Höchst/ Foto: Karola Neder
Altstadt in Höchst

Frankfurt Höchst ist bestens geeignet für Ausflüge ins Grüne. Schon allein das Mainufer bietet mehrere Anlaufstellen zur Erholung in der Natur. Über Kopfsteinpflaster gelangt man von der Uferpromenade zum Schlossplatz mit einer über 150 Jahre alten Eiche. Absolut sehenswert ist auch die Justinuskirche mit dem Klostergarten. Zwischen 830 und 850 erbaut gilt die Kirche als das älteste Bauwerk Frankfurts. Von der Gartenterrasse des Höchster Schlosses kann man den Blick auf den Main genießen. Weitere Informationen zu den Grünflächen in Höchst gibt es auch auf der Webseite „Höchst Naturnah“.

Brüningpark

Der Brüningpark verläuft entlang des Höchster Mainufers und ist dort mit der Uferpromenade verknüpft. Von der westlichen Stadtmauer erstreckt er sich dann weiter bis zur Bolongarostraße herauf. Der Park verfügt über einen alten Baumbestand, einen Spielplatz und Liegeflächen mit Sicht zum Main. Die Grünanlage wird zum Teil für das alljährliche Höchster Schlossfest genutzt.

Brüningpark
Bolongarostraße 191
65929 Frankfurt am Main
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Bruno-Asch-Anlage

Die kleine Grünanlage zwischen Bahnhof und Dalbergplatz wurde 1926 im Stil des Expressionismus errichtet. Benannt wurde sie nach dem ehemaligen Höchster Bürgermeister Bruno Asch (1890–1940).  Im Mittelpunkt der Grünfläche steht der sechseckige Seiler-Brunnen. Die Gartenanlage gilt als der einzige expressionistische Park in Frankfurt. Seit 2003 steht die Bahnhofsanlage unter Denkmalschutz.

Bruno-Asch-Anlage
Dalbergstraße
65929 Frankfurt am Main
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Höchster Stadtpark

Der Höchster Stadtpark ist eine weitläufige Grünanlage mit einer großen Liegewiese, Kinderspielplatz und malerischem Weiher. Eine kleine Bogenbrücke führt über den Teich, wo Enten und Nilgänse sich heimisch fühlen. Der schöne alte Baumbestand weist auf die Geschichte des Stadtteilparks hin. Die Bäume stammen nämlich noch aus der Zeit, als der Garten angelegt wurde (zwischen 1908 und 1911). Rasenflächen, Spazierwege, Radwege und jede Menge Picknickmöglichkeiten sorgen für Erholung und Freizeitvergnügen. Der familienfreundliche Spielplatz gilt als Paradies für Kinder und verfügt über einen Kletterbereich mit Rutsche, einem Basketball- und Bolzplatz, Tischtennisplatten und einiges mehr. Im Umfeld des Parks sind Sportanlagen, der Alte Höchster Friedhof und Kleingartenanlagen. Der Höchster Stadtpark liegt im Frankfurter Grüngürtel und ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Höchster Stadtpark
Palleskestraße 5
65929 Frankfurt am Main
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Justinuskirchgarten

Die Justinuskirche gilt als ältestes Bauwerk Frankfurts und ist eine der wenigen fast vollständig erhaltenen frühmittelalterlichen Kirchen in Deutschland. Der Garten der Justinuskirche war ursprünglich der Friedhof der dort lebenden Antonitermönche und ist heute ein weitgehend naturbelassener Kräuter- und Blumengarten. Begrenzt wird der Garten durch die Höchster Stadtmauer. Von dort oben gibt er den Blick auf den Main frei. Der Heilkräutergarten hinter der Justinuskirche kann besichtigt werden. Besuche sind zwischen April und Oktober möglich und an die Öffnungszeiten der Kirche gekoppelt.

Justinuskirchgarten
Justinusplatz 3
65929 Frankfurt am Main
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Bolongaro-Garten

Nicht weit vom Main entfernt ist der historische Bolongaro-Garten. Die ehemalige Palastanlage der Familie Bolongaro mitsamt repräsentativem Garten wurde im 18. Jahrhundert fertiggestellt. Heute beherbergt der barocke Palast Diensträume der Stadtverwaltung sowie ein Standesamt. Auf der Rückseite des Palastes befindet sich der große terrassenförmig angelegte Garten, ein echtes Kleinod mit einigen Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Sandsteinskulpturen der „Türkenkapelle“ auf der Balustradenmauer, eine Muschelgrotte mit Brunnenanlage und der „Triton-Brunnen“ mit einer imposanten Neptun-Figur. Sitzbänke und ein reichhaltiger Blumenflor laden im Sommer zum Verweilen ein. Alljährlich findet hier das Sommertheaterfestival „Barock am Main“ statt.

Bolongaro-Garten
Bolongarostraße 109
65929 Frankfurt am Main
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Höchster Mainufer

Das Höchster Mainufer beginnt an der Wörthspitze mit der Mündung der Nidda in den Main. Entlang der Seilerbahn und dem Bolongarogarten verläuft der Weg weiter an der Uferpromenade, der sogenannten Batterie, und endet an der Leunabrücke. Die Strecke am Ufer bietet zahlreiche Grünflächen, Spiel- und Erholungsmöglichkeiten. Sitzbänke und schattige Plätze unter Bäumen laden Ausflügler, Fahrradfahrer*innen und Familien mit Kindern gleichermaßen zum Entspannen und Verweilen ein. Der Uferweg führt vorbei an der Fähranlage, von deren Sitzstufen sich ein schöner Ausblick auf den Main bietet. Die Überfahrt mit der Fähre geleitet Radfahrer*innen, Wander*innen und andere Besucher*innen an das gegenüberliegende Schwanheimer Ufer. Von dort führt der Weg entweder weiter an der südlichen Mainseite entlang oder in die Schwanheimer Dünen. Urlaubsfeeling am Main gibt es im ehemaligen Hafengebiet. Dort befindet sich zu Füßen des alten Ladekrans ein sommerlicher Biergarten mit Strandbar an der „Schiffsmeldestelle“. Vom Uferstreifen zwischen Fluss und Stadtmauer ist es nicht mehr weit in die malerische Altstadt von Höchst mit den historischen Fachwerkhäusern. Der ehemalige Höchster Hafen ist Teil der Route der „Industriekultur Rhein-Main“.

Höchster Mainufer
Batterie (Uferpromenade)
65929 Frankfurt am Main
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Wörthspitze

An der Gemarkungsgrenze zwischen den Frankfurter Stadtteilen Höchst und Nied mündet die Nidda in den Main. Hier kurz vor der Mündung bildet sich die langgestreckte Halbinsel Wörthspitze zwischen Nidda und Main. Abgesehen von dem Blick auf die Niddamündung und den Main bietet der Park an der Wörthspitze große Rasenflächen, einen öffentlichen Hundeauslauf, Liegewiesen und Spielflächen. Äußerst beliebt ist der Park auch bei Radfahrern, die vom Niddaradweg kommen und hier stranden. Von der Mainzer Landstraße in Nied führen kleine Parkwege zur Wörthspitze, von dort führt eine Fußgängerbrücke über die Nidda zum Höchster Mainufer. Der Park an der Wörthspitze ist Ausgangspunkt des Frankfurter Grüngürtels.

Wörthspitze
Mainzer Landstraße
65934 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder

Grünes Frankfurt: Sindlingen

Durch Sindlingen verläuft die Bahnstrecke Frankfurt-Wiesbaden. Südlich davon befindet sich der über 1.200 Jahre alte Ortskern mit annähernd 150 denkmalgeschützten Gebäuden, während sich im Norden des Stadtteils Neubausiedlungen befinden. Angrenzend an den Ort ist das Gelände des Industrieparks Höchst. Sindlingen liegt an einem Mainbogen, und zwei Brücken über den Fluss verbinden den Stadtteil mit Kelsterbach. Eine davon ist die 1972 erbaute Werksbrücke West, eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke für den internen Verkehr des Industrieparks Höchst. Die andere Brücke ist die Sindlinger Mainbrücke. Neben einer Schnellstraße befinden sich auf beiden Seiten dieser Brücke auch ein Rad- und Fußweg, welcher den Zugang zum Sindlinger Mainufer gewährleistet. Unweit des Mainufers befindet sich die Villa Meister im Stil des Neobarocks mit anliegendem Park. Die Anlage steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.

Sindlinger Mainufer

Am Sindlinger Mainufer ist der tiefstliegende Punkt von Frankfurt. Hier gibt es diverse Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Erholung im Grünen. Am Uferweg und in den Mainwiesen gibt es für Kinder und Jugendliche einen Bolzplatz, eine Rollschuhbahn und den Spielplatz „Sindlinger Mainufer“. Mehrere öffentliche Grillplätze und eine große Fläche mit Hundeauslaufwiese runden das Angebot ab. In den Main mündet der Welschgraben.

Sindlingen
65931 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder