Die Frankfurter Dippemess ist ein traditionelles Volksfest, das seit Jahrhunderten die Besucher*innen mit Farben, Lichter und Lebensfreude begeistert. Hier entsteht ein zauberhaftes Schauspiel, strahlenden Karussells, rasanten Achterbahnen und duftenden Köstlichkeiten, dass sowohl große als auch kleine Gäste verzaubert. Für Familien, Freundin*innen sowie alle, die das Ambiente eines echten Volksfestes erleben wollen, ist hier ein Treffpunkt.

Heutzutage wird das Volksfest zweimal jährlich gefeiert: im Frühling als ein großes Fest mit zahlreichen Fahrten und einem Festzelt und im Herbst, als ein eher familiäres Fest. Es wird wie Jahre zuvor auf dem Festplatz am Ratsweg, in der Nähe der Eissporthalle Frankfurt, stattfinden.
Was als Töpfermarkt für Keramikschüsseln 1392 begann, entwickelte sich zu einem modernen Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Essensbuden und Festzelten. Es ist das älteste Volksfest in Frankfurt am Main.
Die Vergangenheit
Um herauszufinden, woher der Dippemess als eines der ältesten Volksfeste in Frankfurt stammt, muss man eine Zeitreise ins Spätmittelalter machen (14. Jahrhundert). Seinerzeit war die Maamess („Mainmesse“), wie sie damals genannt wurde, ein mittelalterlicher Verkaufsmarkt für Haushaltswaren aller Art.
Töpfer aus der Wetterau, später auch die Hersteller des mit grau- blauer Salzglasur verzierten Steinwaren aus dem Kannebäckerland (denen wir die typischen Frankfurter Apelweinbembel verdanken), zogen zur Frühjahrs- und Herbstmesse an den Main. Neben den zahllosen Ständen mit Handelswaren aus aller Welt verkauften sie ihre Waren, auf der frankfurterisch „Dippe“, an Ständen am Main.
Messen zogen auch Händler, Akrobaten, Seiltänzer und Komödianten an und mit der Zeit gesellten sich zur mittelalterlichen Messe Jahrmarktbuden und Schausteller dazu. Bald wurden diese „Messesehenswürdigkeiten“ vom eigentlichen Messegeschehen getrennt, und nach mehreren innerstädtischen Umzügen im Laufe der Jahrhunderte fand die Dippemess 1968 ihren heutigen Standort. Der Ausstellungsort befindet sich auf dem Festplatz am Ratsweg im Frankfurter Osten, unterhalb des Bornheimer Hangs. Dieser Ort war idealer gelegen, da die Fahrgeschäfte der Schausteller in der Frankfurter Altstadt keinen Platz mehr fanden.
Die Gegenwart
Nun ist es wieder so weit: vom 27. März bis zum 19. April 2026 öffnet die Dippe wieder ihre Tore.
Das Aroma von gebrannten Mandeln und Zuckerwatte in der Luft leitet Schaulustige zielsicher in die Richtung, in der es eine große Auswahl an Speisen und Getränken – von klassischem Apfelwein bis zu internationalen Delikatessen und volksfesttypischen Leckereien – angeboten werden. Viele Besucher*innen dieses Volksfestes genießen den Äppler, dem hessischen Nationalgetränk.
An vielen Ständen, die eine große Auswahl an Waren anbieten und den historischen Ursprung des Marktes repräsentieren, können Gäste die Tradition des Festes unmittelbar erleben. Dort können Bürger*innen Ihre Fähigkeiten und Ihr Glück an verschiedenen Spiel- und Schießständen ausprobieren und tolle Preise gewinnen. Der Freizeitpark ist eine tief verwurzelte Tradition in Frankfurt und hilft mit, die lebhafte und gesellige Atmosphäre der Stadt zu gestalten. Zum zweiten Mal in Folge zählt das neue „Frankfurter Riesenrad“ zu den Höhepunkten des Festes. Auch mit dem Fahrgeschäft „Anubis“ geht es hoch hinaus. Schwindelfreie werden in 55 Metern Höhe durch die Luft gewirbelt. Es gibt eine Vielzahl von Attraktionen, darunter Achterbahn, Rafting-Wasserbahn, Geisterbahn, Kinderkarussell und viele weitere Fahrgeschäfte.






