Zeitraum: 20.06.2026 – 07.02.2027
Die Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Wege“ im Deutschen Architekturmuseum, die vom 20. Juni 2026 bis zum 7. Februar 2027 zu sehen ist, beleuchtet die Herausforderungen und Chancen klimaneutraler Stadtentwicklung unter ökologischen, sozialen und integrativen Aspekten.
Durch den globalen Klimawandel heizen sich Städte immer weiter auf. Obwohl sie nur einen kleinen Teil der Erdoberfläche bedecken, verbrauchen sie global 75 Prozent der Energie und sind für 80 Prozent der Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase verantwortlich. Zugleich sind sie von den Folgen der Erderwärmung meist besonders betroffen. Entsprechend stehen sie in besonderer Verantwortung, diesen Auswirkungen entgegenzutreten und neue Lösungen hin zur klimaneutralen Stadt zu entwickeln.

Foto: Gustav Götze / Deutsches Architekturmuseum
Die Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Ansätze“ zeigt anhand von 13 europäischen Städten verschiedene Strategien zur Bewältigung des Klimawandels und zur städtischen Transformation in unterschiedlichen Klimazonen auf. Hierzu zählen Maßnahmen gegen Hitze und Dürre, Strategien für nachhaltige Mobilität, die Sicherstellung der Energie- und Wasserversorgung sowie Gesundheitsschutz und soziale Teilhabe.
Basierend auf aktueller Forschung, kommunaler Praxis und Gesprächen mit verantwortlichen Akteur*innen stellt die Ausstellung Fragen zur Umsetzbarkeit, Verantwortlichkeiten und Kritiken an den gewählten Maßnahmen. Zudem wird die Vielfältigkeit dieses Wandels sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme und gesellschaftspolitischen Debatten beleuchtet.

Foto: Pol Viladoms / Deutsches Architekturmuseum
Vertieft wird die städtebauliche Ausstellung mit der Vortragsreihe „Too Hot – Heiße Städte, kühle Lösungen. Landschaftsarchitektur, Klima und Gesundheit im Dialog“ des hessischen Landesverbandes des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt*innen (bdla). Die Vorträge thematisieren städtische Freiflächen und ihre zentrale Funktion für Mikroklima, Wasserhaushalt und Biodiversität sowie ihren Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung und ihre Aufenthaltsqualität.
Im Kampf gegen den Klimawandel stärken Freiflächen die Resilienz der Städte angesichts zunehmender Hitze, Trockenheit, Starkregen und Wasserknappheit. Im Rahmen der interdisziplinären Diskussionsreihe wird die Notwendigkeit der Freiraumplanung für eine klimaresiliente und sozial gerechte Stadtentwicklung herausgearbeitet.
Die Vorträge finden am 29.07., 26.08., 30.09., 14.10. 20.01. und am 03.02.2026 jeweils um 19:00 Uhr im DAM statt. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen. Das Programm ist auf der Website des bdla Hessen zu finden.

Foto: Caspar Martig / Deutsches Architekturmuseum

Foto: Jean-Baptiste Gurliat / Deutsches Architekturmuseum
Öffnungszeiten
Eintrittspreis
Adresse
Eintritt regulär: 12,00 €
Ermäßigungen und Befreiungen sind auf der Website des DAM einzusehen:
Ausstellungsdauer: 20.06.2026 bis 07.02.2027
Di.: 11:00 – 18:00 Uhr
Mi.: 11:00 – 20:00 Uhr
Do. – So.: 11:00 – 18:00 Uhr
Mo.: geschlossen
Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069 212 388 44
E-Mail: info.dam@stadt-frankfurt.de
Website: https://dam-online.de




