Grünes Frankfurt: Höchst

Altstadt in Höchst/ Foto: Karola Neder
Altstadt in Höchst

Frankfurt Höchst ist bestens geeignet für Ausflüge ins Grüne. Schon allein das Mainufer bietet mehrere Anlaufstellen zur Erholung in der Natur. Über Kopfsteinpflaster gelangt man von der Uferpromenade zum Schlossplatz mit einer über 150 Jahre alten Eiche. Absolut sehenswert ist auch die Justinuskirche mit dem Klostergarten. Zwischen 830 und 850 erbaut gilt die Kirche als das älteste Bauwerk Frankfurts. Von der Gartenterrasse des Höchster Schlosses kann man den Blick auf den Main genießen. Weitere Informationen zu den Grünflächen in Höchst gibt es auch auf der Webseite „Höchst Naturnah“.

Brüningpark

Der Brüningpark verläuft entlang des Höchster Mainufers und ist dort mit der Uferpromenade verknüpft. Von der westlichen Stadtmauer erstreckt er sich dann weiter bis zur Bolongarostraße herauf. Der Park verfügt über einen alten Baumbestand, einen Spielplatz und Liegeflächen mit Sicht zum Main. Die Grünanlage wird zum Teil für das alljährliche Höchster Schlossfest genutzt.

Brüningpark
Bolongarostraße 191
65929 Frankfurt am Main
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Bruno-Asch-Anlage

Die kleine Grünanlage zwischen Bahnhof und Dalbergplatz wurde 1926 im Stil des Expressionismus errichtet. Benannt wurde sie nach dem ehemaligen Höchster Bürgermeister Bruno Asch (1890–1940).  Im Mittelpunkt der Grünfläche steht der sechseckige Seiler-Brunnen. Die Gartenanlage gilt als der einzige expressionistische Park in Frankfurt. Seit 2003 steht die Bahnhofsanlage unter Denkmalschutz.

Bruno-Asch-Anlage
Dalbergstraße
65929 Frankfurt am Main
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Höchster Stadtpark

Der Höchster Stadtpark ist eine weitläufige Grünanlage mit einer großen Liegewiese, Kinderspielplatz und malerischem Weiher. Eine kleine Bogenbrücke führt über den Teich, wo Enten und Nilgänse sich heimisch fühlen. Der schöne alte Baumbestand weist auf die Geschichte des Stadtteilparks hin. Die Bäume stammen nämlich noch aus der Zeit, als der Garten angelegt wurde (zwischen 1908 und 1911). Rasenflächen, Spazierwege, Radwege und jede Menge Picknickmöglichkeiten sorgen für Erholung und Freizeitvergnügen. Der familienfreundliche Spielplatz gilt als Paradies für Kinder und verfügt über einen Kletterbereich mit Rutsche, einem Basketball- und Bolzplatz, Tischtennisplatten und einiges mehr. Im Umfeld des Parks sind Sportanlagen, der Alte Höchster Friedhof und Kleingartenanlagen. Der Höchster Stadtpark liegt im Frankfurter Grüngürtel und ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Höchster Stadtpark
Palleskestraße 5
65929 Frankfurt am Main
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Justinuskirchgarten

Die Justinuskirche gilt als ältestes Bauwerk Frankfurts und ist eine der wenigen fast vollständig erhaltenen frühmittelalterlichen Kirchen in Deutschland. Der Garten der Justinuskirche war ursprünglich der Friedhof der dort lebenden Antonitermönche und ist heute ein weitgehend naturbelassener Kräuter- und Blumengarten. Begrenzt wird der Garten durch die Höchster Stadtmauer. Von dort oben gibt er den Blick auf den Main frei. Der Heilkräutergarten hinter der Justinuskirche kann besichtigt werden. Besuche sind zwischen April und Oktober möglich und an die Öffnungszeiten der Kirche gekoppelt.

Justinuskirchgarten
Justinusplatz 3
65929 Frankfurt am Main
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Bolongaro-Garten

Nicht weit vom Main entfernt ist der historische Bolongaro-Garten. Die ehemalige Palastanlage der Familie Bolongaro mitsamt repräsentativem Garten wurde im 18. Jahrhundert fertiggestellt. Heute beherbergt der barocke Palast Diensträume der Stadtverwaltung sowie ein Standesamt. Auf der Rückseite des Palastes befindet sich der große terrassenförmig angelegte Garten, ein echtes Kleinod mit einigen Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Sandsteinskulpturen der „Türkenkapelle“ auf der Balustradenmauer, eine Muschelgrotte mit Brunnenanlage und der „Triton-Brunnen“ mit einer imposanten Neptun-Figur. Sitzbänke und ein reichhaltiger Blumenflor laden im Sommer zum Verweilen ein. Alljährlich findet hier das Sommertheaterfestival „Barock am Main“ statt.

Bolongaro-Garten
Bolongarostraße 109
65929 Frankfurt am Main
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Höchster Mainufer

Das Höchster Mainufer beginnt an der Wörthspitze mit der Mündung der Nidda in den Main. Entlang der Seilerbahn und dem Bolongarogarten verläuft der Weg weiter an der Uferpromenade, der sogenannten Batterie, und endet an der Leunabrücke. Die Strecke am Ufer bietet zahlreiche Grünflächen, Spiel- und Erholungsmöglichkeiten. Sitzbänke und schattige Plätze unter Bäumen laden Ausflügler, Fahrradfahrer*innen und Familien mit Kindern gleichermaßen zum Entspannen und Verweilen ein. Der Uferweg führt vorbei an der Fähranlage, von deren Sitzstufen sich ein schöner Ausblick auf den Main bietet. Die Überfahrt mit der Fähre geleitet Radfahrer*innen, Wander*innen und andere Besucher*innen an das gegenüberliegende Schwanheimer Ufer. Von dort führt der Weg entweder weiter an der südlichen Mainseite entlang oder in die Schwanheimer Dünen. Urlaubsfeeling am Main gibt es im ehemaligen Hafengebiet. Dort befindet sich zu Füßen des alten Ladekrans ein sommerlicher Biergarten mit Strandbar an der „Schiffsmeldestelle“. Vom Uferstreifen zwischen Fluss und Stadtmauer ist es nicht mehr weit in die malerische Altstadt von Höchst mit den historischen Fachwerkhäusern. Der ehemalige Höchster Hafen ist Teil der Route der „Industriekultur Rhein-Main“.

Höchster Mainufer
Batterie (Uferpromenade)
65929 Frankfurt am Main
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Wörthspitze

An der Gemarkungsgrenze zwischen den Frankfurter Stadtteilen Höchst und Nied mündet die Nidda in den Main. Hier kurz vor der Mündung bildet sich die langgestreckte Halbinsel Wörthspitze zwischen Nidda und Main. Abgesehen von dem Blick auf die Niddamündung und den Main bietet der Park an der Wörthspitze große Rasenflächen, einen öffentlichen Hundeauslauf, Liegewiesen und Spielflächen. Äußerst beliebt ist der Park auch bei Radfahrern, die vom Niddaradweg kommen und hier stranden. Von der Mainzer Landstraße in Nied führen kleine Parkwege zur Wörthspitze, von dort führt eine Fußgängerbrücke über die Nidda zum Höchster Mainufer. Der Park an der Wörthspitze ist Ausgangspunkt des Frankfurter Grüngürtels.

Wörthspitze
Mainzer Landstraße
65934 Frankfurt am Main
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Quellen: Website der Stadt Frankfurt, Wikipedia, Eigenerhebung
Fotos (soweit nicht anders angegeben): Karola Neder