Schlagwort: Chamisso-Festival

Urban Gardening – Dornbusch

Übersicht:

ChamissoGarten

Der ChamissoGarten ist eine „Initiative für Mensch und Natur – gemeinnützig, inklusiv, nachhaltig“. Gründerin dieses außergewöhnlichen Gartens ist Ute Posenenske. Die Heilpädagogin hat das ehemalige Gärtnereigelände gepachtet und auf der rund 2.500 Quadratmeter großen, städtischen Fläche ein kleines Paradies geschaffen. Eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft betreibt das Garten-Projekt, das im Herbst 2018 seine Anfänge genommen hat.

Das Konzept stützt sich auf der Verbindung von Natur, Kunst und sozialem Miteinander. So spielt beispielsweise auch das Thema Inklusion eine Rolle: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gärtnern hier zusammen. Auf der Facebook-Seite des inklusiven Gartens ergeht die Einladung an alle Interessierten: „Egal woher du kommst, welche Sprache du sprichst, wie alt du bist, oder welche gärtnerischen Vorkenntnisse du mitbringst: Du kannst mitmachen, Du bist willkommen!“

Neben dem lebendigen Miteinander liegt der Fokus ganz besonders auf dem biologischen Gärtnern und Imkern. Nachhaltigkeit und Artenreichtum wird gefördert. In unregelmäßigen Abständen gibt es im ChamissoGarten außerdem kleine Konzerte, Ausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen, unter anderem das Chamisso-Festival.

ChamissoGarten
Chamissostraße 38
60431 Frankfurt am Main

La Huerta

La Huerta wurde im Mai 2021 als neuer Gemeinschaftsgarten in der Platensiedlung eröffnet und versteht sich als Interkultureller Garten und Begegnungsort für Jung und Alt. Neben dem gemeinschaftlichen Miteinander legt das Projekt seinen Schwerpunkt auf das biologische Gärtnern unter Beachtung von Permakultur.

Mitarbeiter*innen des angrenzenden Zirkus Zarakali und nachbarschaftliches Engagement haben das Urban Gardening Projekt möglich gemacht. Bereits 2015 wurde – als Teil des Projekts „Grünes Ypsilon“ – der Grünzug entlang der Platenstraße eröffnet und bot die idealen Voraussetzungen für das kleine Stadtgärtchen. Langfristig sind weitere Neuerungen im Rahmen des Programms „Grünes Ypsilon“ geplant.

Die Stadt Frankfurt wird in den kommenden Jahren im Rahmen des von Bund und Ländern aufgelegten Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ Grünflächen und Grünverbindungen nördlich des Alleenrings weiterentwickeln. Das Projekt „Grünes Ypsilon“ umfasst einen Katalog von 26 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 6,3 Millionen Euro. Ziel der bis 2026 laufenden Stadt- und Grünflächenentwicklung ist es, einen Grünzug vom Grüneburgpark als südlichstem Punkt bis nach Ginnheim im Nordwesten und Dornbusch im Nordosten zu schaffen. Dazu werden neue Wegeverbindungen zwischen vorhandenen Grünflächen geschaffen und bestehende Wege modernisiert. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität wie das Anlegen von Blüh- und Wiesenstreifen im Bereich der Hügelstraße sind geplant. Langfristig sollen weitere Grünverbindungen entstehen, die das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer in östlicher und westlicher Richtung bis zum Grüngürtel und zur Nidda fortführen. In der Draufsicht hat das Projektgebiet die Form eines Ypsilons – daher der ungewöhnliche Name.

Magazin Frankfurt gärtnert Ausgabe 03 (PDF 3,3 MB)
Herausgeberin Stadt Frankfurt am Main, Grünflächenamt, Juli 2019
Urban Gardening "La Huerta"
Gemeinschaftsgarten in der Platensiedlung
Urban Gardening Dornbusch
Urban Gardening Dornbusch, Hochbeete mit Gemüse
Urban Gardening Dornbusch
Gemeinschaftsgarten in der Platensiedlung, angrenzend der Zirkus Zarakali

La Huerta
Platenstraße 79z
60431 Frankfurt am Main
E-Mail: Info@lahuerta-ffm.de

Quellen: Frankfurter Beete, Stadt Frankfurt, Urbane Gemeinschaftsgärten, Chamissogarten

Text und Fotos: Karola Neder