Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression
20 Juni @ 15:30 – 17:30

Ist unsere Demokratie wirklich in Gefahr? Wenn ja: Wie lassen sich die Verhältnisse stabilisieren? Was kann man aus der Geschichte lernen? Unter dem Titel „Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression“ findet am 20.06.2026 um 15:30 Uhr im Chagallsaal der Oper Frankfurt am Main ein öffentliches Panel statt.
Das Teilnehmer*innen des Panels kommen anlässlich der Neuproduktion der Oper „Tancredi“ von Gioachino Rossini (Aufführung am gleichen Abend) zu einem kontextuell naheliegenden Thema miteinander ins Gespräch. In der öffentlichen Diskussion soll die Thematik „Antidemokratische Mobilisierung und die Macht der Gefühle“ erörtert werden.
Zuvor jedoch stehen die Kurzbeiträge der geladenen Diskutanten zu dem Thema an: der Regisseur Manuel Schmitt, die Sozialpsychologin Vera King, sowie der Soziologe Stephan Lessenich sind die Gäste. Die Oper von Gioachino Rossini (Uraufführung 1813) handelt von der Bedrohung einer mittelalterlichen Stadtgesellschaft durch Bürgerkrieg und die gleichzeitige Belagerung durch einen äußeren Feind (die Sarazenen). Stadtinterne Intrigen und Verwicklungen im Zusammenhang mit persönlichen Beziehungen der Bürger*innen und der Stadtoberen untereinander gefährden im historischen Beispiel den sozialen Frieden und die staatliche Stabilität.
Ist in unserer Zeit angesichts der internationalen Konflikte die Demokratie in Deutschland bzw. Europa auf dem Rückzug? Kann man Damals und Heute vergleichen? Fragen, die die Veranstaltung in den Fokus nehmen soll.
Der Eintritt ist kostenfrei. Die Sitzplatzkapazität im Chagallsaal ist jedoch begrenzt.
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