FeuerwehrautoViele Kinder fasziniert die Feuerwehr. Die Minifeuerwehr ist ein Einstieg ins Abenteuer.

 

 

 

   

Am Freitag, den 17. März besuchte ich die Minifeuerwehr in Hausen, um mir ein Bild darüber machen zu können, was man sich eigentlich unter dem Begriff Minifeuerwehr vorstellen kann.

 

Immer freitags zwischen 16 und 17 Uhr kümmern sich Andreas Schön und sein Team um die Jüngsten der Freiwilligen Feuerwehr. Der sogenannten Minifeuerwehr. Die Minifeuerwehr Hausen ist eine von 13 Minifeuerwehren, die über das gesamte Frankfurter Stadtgebiet verteilt sind. Sie befinden sich in Eschersheim, Fechenheim, Ginnheim, Hausen, Heddernheim, Kalbach, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Praunheim, Rödelheim, Sachsenhausen, Seckbach und Zeilsheim.

 

Von Andreas Schön erfuhr ich, dass die Eltern zwar keinen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen, aber einen jährlichen Beitrag von 20 Euro für Bastelmaterial und wenn sie Ausflüge machen einen Anteil von 30 Euro. Allerdings sind diese Kosten von Stadtteil zu Stadtteil verschieden. Es gibt auch Minifeuerwehren da muss man nichts bezahlen. Die Kinder, im Alter zwischen vier und zehn Jahren, dürfen mit ihren Eltern vorbei kommen und mitmachen, damit sie die Gelegenheit haben, sich gegenseitig zu „beschnuppern“. In der Regel schauen sich die Verantwortlichen der Minifeuerwehren die Kinder bei ihren ersten Besuchen an und versuchen sie einzuschätzen, ob sie schüchtern oder sehr aktiv sind, während die Kinder entscheiden können ob sie überhaupt mitmachen möchten.

 

Nach und nach trafen die Kinder ein, entweder alleine oder sie wurden von einem Elternteil gebracht. Gerade herrschte noch Ruhe und im nächsten Moment ging es sehr lebhaft und lautstark zu. Mit großer Begeisterung waren die Kinder dabei ihre Osterkörbchen zu basteln. Es machte unheimlich viel Spaß ihnen dabei zuzusehen. Besonders dann, wenn sich das eine oder andere Züngelchen zwischen die Lippen nach außen schob. Wie es bei allen Kindern in diesem Alter ist, so sind natürlich auch einige kleine Scherzkekse dabei, die sich gegenseitig kabbeln und andere, die extrem ruhig und schüchtern sind. Herr Schön und sein Team greifen aber beizeiten gekonnt und mit viel Witz und Charme ein, um die kleinen Racker zu beruhigen, beziehungsweise sie zu motivieren, um sie aus ihren Schneckenhäuschen zu locken.

 

Gar zu gerne würde ich mal dabei sein, wenn sie das richtige Verhalten im Brandfall üben und dabei lernen wie man Hilfe holen und den Notruf absetzen kann. Denn so etwas lernen sie natürlich auch zwischen den Stunden in denen sie basteln, malen, rätseln, erzählen, spielen und Ausflüge machen. Sie lernen den richtigen Umgang mit Zündmitteln und das man nicht zündeln darf. Sie erforschen das Feuer, um dabei festzustellen, ob es nun Freund oder Feind ist.

 

Die Stunde ging eigentlich viel zu schnell um und ich musste mich von Herrn Schön und seinem Team verabschieden. Ich ging aber in dem Bewusstsein, dass die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt gesichert ist.

 

Text: ila

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