Höchst ein Stadtteil „von Tilly bis Bolongaro und der Höchst AG“.

Höchst

Höchst liegt westlich von Frankfurt am Main an der Mündung der Nidda in den Main. Eine Besiedlung der Hochebene oberhalb der Nidda-Mündung ist erst im 8. Jahrhundert bezeugt. Im Jahr 790 wurde das fränkische Dorf Hostat (Hochort) erstmals im Lorscher Codex erwähnt. Bis zur Eingemeindung nach Frankfurt im Jahr 1928 war Höchst ein eigenständiger Stadtteil im Main-Taunus-Kreis und wurde von Mainz aus verwaltet.

 

Höchst mit 15.897 Einwohnern und einer Fläche von 4,597 km² grenzt im Norden an Unterliederbach, im Westen an Nied, im Süden an das Schwanheimer Untermainfeld mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet den Schwanheimer Dünen und im Osten an Sindlingen. Das andere Mainufer ist per Fähre oder mit dem Auto über die Leunabrücke zu erreichen. Fußgänger und Radfahrer können auch die Werksbrücke West der ehemaligen Farbwerke Höchst AG nutzen – von dort ist der Rhein-Main-Flughafen über Kelsterbach gut zu erreichen. Das kürzlich neu gestaltete und erweiterte Höchster Mainufer mit vielen Sitzgelegenheiten unterhalb des Höchster Schlosses lädt zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren ein, ebenso wie die Höchster Mainfähre und die von der Höchst AG in Auftrag gegebene Werksbrücke West Richtung Schwanheim und die Werksbrücke Mitte mit dem gegenüberliegenden Mainufer auf der Schwanheimer Seite zu erreichen sind.

Höchst
Nidda Mündung in den Main
Zeilsheim
Sindlinger Mainbrücke Werksbrücke – West
Höchst
Werksbrücke Mitte Leunabrücke

Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Sehens- und Erwähnenswertes

Höchst blickt auf eine mehr als zwölfhundertjährige Geschichte zurück und wurde am Kreuzungspunkt frühgeschichtlicher Handels- und Verkehrswege errichtet. Zeugnisse und Funde aus dieser Zeit spiegeln sich im Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt am Main-Höchst e.V. am Höchster Schlossplatz (Zollturm) in der Bolongarostraße 139, in 65929 Frankfurt, wider. Höchst am Main war ein wichtiger Handelsplatz zwischen Frankfurt und der Stadt Mainz. Zwischen 790 und 1802 gehörte Höchst gut 1.000 Jahre lang zum Herrschaftsbereich des Erzbistums Mainz. Deshalb enthält das Höchster Wappen das vom Mainzer Rad abgeleitete Rad, und zwar in genau derselben Weise. Um 830, wenige Jahrzehnte nach der ersten Erwähnung, wurde die weitgehend erhaltene Justinuskirche erbaut. Sie ist eine der ältesten Kirchen in Deutschland. Rund um die Burg westlich der Justinuskirche entwickelte sich die Stadt langsam zu beiden Seiten der alten Hauptstraße. Im 14. Jahrhundert errichteten die Mainzer Herrscher eine Zollburg (an der Stelle des später erbauten Höchsten Schlosses), um die Zölle auf dem Main eintreiben zu können. Da die Handelsstadt Frankfurt ihre wichtigste Lebensader durch den Mainzoll bedroht sah, zerstörten die Frankfurter Bürger 1396 Stadt und Burg. Sie bauten sie jedoch bald darauf wieder auf, und im 15. Jahrhundert wurde die Stadt zweimal erweitert.

Höchst
Das Höchster Schloss
Höchst
Höchster Schloss mit Brunnen
Höchst
Höchster Schloss und die Justinuskirche

Das Schloss in Höchst, ursprünglich eine gotische Zollburg aus dem 14. Jahrhundert, diente als Residenz der Mainzer Erzbischöfe. Weil die Handelsstadt Frankfurt ihre wichtigste Lebensader durch den Mainzoll bedroht sah, zerstörten die Frankfurter Bürger 1396 Stadt und Schloss in Höchst, bauten sie aber bald darauf wieder auf. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt zweimal erweitert. Das Renaissance-Gebäude wurde 1568 anstelle der alten Anlage errichtet; nur der Bergfried blieb erhalten. Beim Großen Stadtbrand von 1586 wurde die Hälfte der Stadt zerstört.

Während des Dreißigjährigen Krieges brannten 1635 große Teile des Schlosses ab und wurden später nicht wiederaufgebaut auch der Stadtteil war Betroffen. Das Schloss selbst beherbergte bis 2006 zeitweise das Firmenmuseum der Hoechst AG und das Museum des Historischen Vereins, die ab 2021/22 im renovierten und sanierten Bolongaropalast wieder ihre Räume finden. In der Schlacht bei Höchst am 20. Juni 1622 besiegten die kaiserlichen Truppen unter der Führung von Johann T’Serclaes von Tilly die Braunschweiger. Im Jahr 1631 besetzten die Schweden unter Gustav II. Adolf die Stadt, 1635 folgte die Besetzung durch Bernhard von Weimar, bei der das gotische Schloss zerstört wurde. In Anerkennung seiner Verdienste wurde eine Straße nach Johann T’Serclaes von Tilly benannt (die Tillystraße), die sich nahe der Grenze zu Höchst befindet – Im 18. Jahrhundert blühte der Handel in Höchst wieder auf.

Höchst
Teile der Schlossmauer
Höchst
Teile des Schlosses in Höchst

Als sich die letzten französischen Garnisonen im Dezember 1929 schließlich widerwillig zurückzogen, endete die französische Besatzung formell im Juni 1930. Sitz der Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises blieb Höchst jedoch bis 1980, als er durch eine Gebietsreform aus dem Altkreis Höchst und dem Altkreis Wiesbaden neu gebildet wurde. Bis dahin hatte Höchst noch eine eigene Kfz-Zulassungsstelle für das FH-Kennzeichen (Frankfurt-Höchst). Bis heute sind Bauvorhaben und städtebauliche Maßnahmen, die Frankfurt am Main Höchst zugesagt wurden, nicht durchgeführt worden und lagern im Stadtarchiv.

Das Weiße Gold und der Bolongaropalast

Mit dem weißen Gold des Mains wurde 1746 die Höchster Porzellanmanufaktur gegründet, die bis 1796 in Betrieb war. Auf Betreiben des Höchster Journalisten und Historikers Rudolf Schäfer (1914-1985) ist die Höchster Porzellanmanufaktur 1947 ein zweites Mal gegründet worden. Im Jahr 1963 wurde das Unternehmen wieder geschlossen, aber schon zwei Jahre später wurde der Betrieb unter der Leitung der Farbwerke Hoechst und des Frankfurter Bankhauses Koch, Lauteren & Co. wiederaufgenommen. Ab 1977 ist das Porzellanmanufaktur im Kronberger Haus von 1577 bis 1580 von Franz Kronberg erbauten Adelpalais mit zurzeit drei Dauerausstellungen sowie eine Sonderausstellung „Höchste Güte und barocke Zier“ Geschichte der alten Höchster Porzellanmanufaktur von 1776 bis heute.

Eines der wenigen historischen Gebäude ist der Bolongaro-Palast, der 1771 von der italienischen Kaufmannsfamilie Bolongaro als Handelskontor errichtet wurde. Dieser Palast befindet sich in der gleichnamigen Bolongarostraße und beherbergt heute Teile der Stadtverwaltung. Im westlichen Pavillon des Parks, in dem Otto Vollbehr seinen Ruhestand verbrachte, befindet sich das kleine Standesamt. In der Nähe befindet sich die Königsteiner Landstraße, die 1990 teilweise zur Fußgängerzone umgebaut wurde, dort befinden sich die Post, Rewe (Umbau zwischen September und November 2021) dort war das Hertie Kaufhaus, Rossmann, DM, Apollo und Fielmann, etc. und wenn man der Königsteiner Landstraße folgt (mit Auto die Gotenstraße) erreicht man das MTZ (Main-Taunus-Zentrum). An der Bolongaro Straße befindet sich das Lindner Congress Hotel und an der Grenze zu Nied das JobCenter Höchst, die Linie 11 endet an der Zuckschwerdtstraße, von dort aus fahren die Buslinien 50 Unterliederbach West – Bockenheimer Warte, 51 Niederrad Triftstraße – Ludwig-Erhard-Schule, 54 Friedhof Sindlingen – Griesheim Bahnhof, M55 Rödelheim Bahnhof – Friedhof Sindlingen und die Buslinie 59 Cheruskerweg – Griesheim Bingelsweg.

Höchst
Der Bolongaropalast
Höchst
Bolongaropalast
Höchst
Standesamt am Bolongaropalast
Höchst
Die Haltestelle Zuckschwerdtstraße

Seit der Eingemeindung von Höchst hat dort der Frankfurter Oberbürgermeister ein Büro im Schloss, dort empfängt er 2x im Jahr Bürger zu einer Bürgersprechstunde. Von 1947 bis 1950 hatte auch der Deutsche Landkreistag hier sein Büro. Der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (* 1902; † 1956) wohnte im Westflügel des Schlosses, in dem heute das Standesamt untergebracht ist. Der Bolongaropalast wird bis 2021/22 saniert und wird dann als Kultur- und Veranstaltungszentrum dienen.

Höchst ist im Zweiten Weltkrieg so gut wie nicht angegriffen worden. Bei Luftangriffen wurden nur 4 Häuser zerstört, 13 Menschen starben und die Anlagen von dem Chemiewerk Höchst AG sind dabei kaum beschädigt worden. Daher ist der charakteristische Erhalt alter Fachwerkhäuser im Kern um die Reste der alten Stadtmauer im Zentrum des Höchster Marktplatzes und Umgebung historisch erhalten geblieben. Höchst hat eine über zwölfhundertjährige Geschichte und entstand an der Kreuzung frühgeschichtlicher Handels- und Verkehrswege. Zeugnisse und Funde aus dieser Zeit spiegelt der Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt am Main-Höchst  e.V. am Höchster Schlossplatz am Zollturm in der Bolongarostraße 139, in 65929 Frankfurt wieder.

Fernrohre in die Vergangenheit zeugen und zeigen die Außen- und Innansicht der alten jüdischen Synagoge auf dem Ettighausenplatz in Höchst, die 1905 eröffnet und von den Nationalsozialisten 1938 total zerstört wurde. Zynischer weise steht heute dort ein Hochbunker, der unter Denkmalschutz steht. Das Historische Altstadtlokal Anno 1525 – eines der ältesten Fachwerkhäuser und einstmals die erste  jüdische Synygoge in Höchst der Ettighausenplatz soll mit der Unterstützung des Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt am Main-Höchst e.V. so umgestaltet werden das man die Grundrisse der Synagoge wieder sichtbar wird und es ist in der Nähe heute eine stilvolle Kneipe im Herzen von Höchst, nebst gemütlichen Weinlokalen in der Nähe, die nicht unbedingt bei einem Altstadtbummel umgangen werden wollen.

Das Schlossfest und Bunkerfest.

Wesentlicher Anteil dieses beliebten Stadtteils sind natürlich auch die vielseitig kulturellen und sonstige Sehenswürdigkeiten. Ein alljährliches Highlight ist das Höchster Schlossfest – eine kulturell folkloristische und kostenfreie Großveranstaltung seit 1957, die jährlich von Mitte Juni bis Mitte Juli am Schloss stattfindet und von verschiedenen Gruppierungen begleitet wird, wie Einzelveranstaltungen von Vereinen, Vergnügungspark, Konzerte auf der Schlossterrasse, Ritterlager im Burggraben, Livemusik im Park, Kerb am Mainufer. Der Vereinsring Höchst organisiert das Schlossfest, bei dem sich Vereine und ortsansässige Unternehmen präsentieren, aber auch aus Veranstaltungsreihen des Neuen Theaters Höchst oder der Justinuskirche, die von Höchster Vereinen, Unternehmen, Kirchen und zum Teil auch von Privatpersonen organisiert werden. Am letzten Abend des Festtages endet das Schlossfest mit einem großen Feuerwerk am Main.

Am Schloss findet auch der Jährliche Höchster Weihnachtsmarkt statt und dort an der Einmündung der Nidda in dem Main liegen zwei Hausboote und ein Hotel und Restaurant.

Höchst
Hausboote an der Nidda Mündung
Höchst
Hotelschiff am Mainufer

Gleichfalls findet einmal im Jahr das über alle Grenzen hinaus bekannte Höchster Bunkerfest im Leunabunker statt, in dem über 40 lokale Bands regelmäßig proben und Auserwählte nebst Gäste ihre Darbietungen kostenfrei zum Besten geben können. Für kleines Geld werden Getränke aller Art, auch gezapftes und gegrilltes angeboten. Nebenbei sei auch ein Besuch im Schlosskeller, Livemusik zu kleinen Preisen, oder der im Kulturkeller im Dalberger Haus empfehlenswert. Das erwähnte Neue Theater mit 250 Sitzplätzen mit eigenem Varietèprogramm, Kabarett, Musik und Kleinkunst zeigt die beispiellose Nähe zwischen Künstlerinnen und dem Publikum und hat sich seit seiner Gründung von 1987 im Laufe der Jahre zu einer der bedeutendsten Kleinkunstbühnen Hessens entwickelt.

Die Altstadt

Vom Schloss aus kann man durch die Historische Altstadt Höchst laufen, die seit 1970 unter Denkmalschutz steht. Von dort ist es nicht weit bis zum Marktplatz, mit der Markthalle Höchst Di., Fr. und Sa., von 07.00 bis 13.00 Uhr, findet hier ein Wochenmarkt statt und dort Steht das angrenzenden Hallenbad Höchst Melchiorstraße 21, 65929 Frankfurt am Main, das in den 1960er Jahren erbaut wurde und am 25. Dezember 1995 fiel es einem Brand zum Opfer. Nach dem Brand sollte das Schwimmbad abgerissen werden, doch eine Bürgerinitiative des Höchster Schwimmverein verhinderte dies und führte 1998 zu einer kompletten Sanierung des Bades, neben dem Bad befinden sich auch die Evangelische Stadtkirche sowie die Robert Koch Schule, folgt man der Leverkuser Straße kann man zu dem Bahnhof in Höchst, an der Kreuzung Emmerich Josef Straße befindet sich auch das Filmforum Theater ( Neues Theater Höchst /Emmerich-Josef-Straße 46A  / 65929 FFM. Tel.: 069 – 33 999933 Email: service@neues-theater.de. Ein Wichtiger Bestandteil in Höchst war bis zu Schließung im Jahr 1980 der Umschlagplatz am Höchster Hafen.

Höchst
Die Altstadt in Höchst
Höchst
Die Altstadt in Höchst
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Das Höchster Hallenbad
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Die Evangelische Stadtkirche
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Robert Koch Schule
Höchst
Das Filmforum Höchst

Die Höchster Tafel (CaJo), die sich in der Altstadt in der Schleifergasse 2-4 der Pfarrei St. Josef befindet, ist in Kooperation mit dem Caritasverband Frankfurt am Main e.V. und der Frankfurter Tafel e.V. (und ist mit ihrer Kaffeestube auch für viele Bedürftige herzlich da). Der Zuständigkeitsbereich umfasst die Stadtteile Höchst, Unterliederbach, Nied, Sossenheim, Zeilsheim und Sindlingen. Ausgabetermine sind wöchentlich am Mittwoch und Freitag ab 10:30 Uhr! Bei der jeweiligen Lebensmittelausgabe wird für jede Spende ein Euro verlangt, der gut und gerne gegeben wird und eine respektvolle und dankbare Annahme widerspiegelt. Telefonisch kann man sich unter der Nummer: 069 – 30 06 63 16 oder über das Internet unter www.cajo.st-josef-hoechst.de vorab informieren.

Klinikum Höchst und der Bahnhof

Um die Gesundheit der Höchster Bürger zu sichern, ließ der Herzog von Nassau 1858 in der Gotenstraße ein Krankenhaus für Handwerker und Bedienstete errichten. Dies war die Geburtsstunde des Krankenhauses. Das heutige Krankenhaus, an der Grenze zu Unterliederbach zwischen Gotenstraße im Westen und Hospitalstraße im Süden gelegen, leidet seit Jahren unter einer veralteten Bausubstanz und Personalmangel. Seit 2007 plante es einen kompletten Neubau auf dem angrenzenden Gelände. Um Platz für den Neubau zu schaffen, begannen im März 2012 die Abrissarbeiten auf dem Nachbargrundstück. Der erste Spatenstich erfolgte im Juli 2016, die Baugrube wurde im Juni ausgehoben. Die Grundsteinlegung fand im November desselben Jahres statt. Zuvor im Jahr 2005 hatte das Krankenhaus eine moderne Notaufnahme gebaut, die heute mit einer roten Fassade verkleidet ist, – in dem Gebäude befinden sich ein Operationstrakt und eine Intensivstation.

Höchst
Klinikum Höchst
Höchst
Notaufnahme des Klinikum

Der Bahnhof in der Adolf-Haeuser-Straße in Höchst ist der Knotenpunkt des Stadtteils. Vom Bahnhof aus gelangt man in den Taunus und in andere Regionen (Richtung Kriftel und Kronberg, nach Wiesbaden sowie nach Frankfurt, Offenbach und Dietzenbach). Nördlich des Bahnhofs befinden sich die Praunheimer Werkstätten, in denen geistig und körperlich behinderte Menschen arbeiten. Im südlichen Bereich befinden sich das Einwohnermeldeamt, eine Bäckerei, eine Apotheke, Smartphone-Jobs und mehrere Fast-Food-Läden. Von 2017 bis 2019 wurde der Buszugang direkt am Bahnhof umgestaltet, weitere Umbauten sind noch geplant. Am Dalbergkreisel eine der drei ost-westlichen Hauptachsen in Höchst, der an die Königsteinerstraße, Hostatostraße und Kasinostraße anschließt, befindet sich das Uhren- und Aktionsgeschäft Meister Bauer mit seinem Glockenspiel.

 

Höchst
Bahnhof Höchst
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Der Bahnhof Höchst
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Das Bürgeramt in Höchst
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Die Praunheimer Werkstädte
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Dalbergkreisel
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Meister Bauer Juwelier Geschäft
Höchst
Das Glockenspiel beim Meister Bauer Juwelier Geschäft

Der Industriepark Höchst

Höchst
Die Süwag

Neben der der Süwag Energie AG ist der wichtigste Arbeitgeber der Industriepark Höchst.
Der Name Höchst wurde durch die Hoechst AG (1863-1999) weltweit bekannt. Höchst wäre wirtschaftlich ohne Gründung der Farbwerke Höchst im Jahre 1863 durch Dr. Adolf von Brüning kein wesentlicher wirtschaftlicher Standort für die Region des Rhein-Main Gebietes geworden, wie erwähnt beauftragten diese mit den Bau der beiden Werksbrücken über den Main. Mit einer Unterbrechung von 27 Jahren zwischen 1925 und 1952 war Höchst der Hauptsitz des Chemie- und Pharmaunternehmens. Das ehemalige Stammwerk ist heute einer der größten Industriestandorte in Deutschland. Anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens der Höchst AG – beauftragte schon Mitte der 1950er Jahre die Höchst AG die Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer und Ernst Sieverts in Unterliederbach an der Stadtgrenze zu Sindlingen die Jahrhunderthalle als Kulturstädte zu Planen und zu errichten, der Bau wurde am 11. Januar 1963 eröffnet. Als Ehrung und Erinnerung zeugt der Brüningbrunnen am Rande des Höchster Marktplatzes als Kugelpavillon in Jugendstil und Historismus von 1910.

Weitere Adressen in Höchst sind:

Schlosskeller – Livemusik zu kleinen Preisen / Höchster Schloßplatz 16 / 65929 Frankfurt
Tel.: 069 – 33 17 65 Email: www.schlosskellerhoechst.de

Kulturkeller Höchst im Dalberger Haus   /   Bolongarostraße 186      /  65929 Frankfurt
Kleinkunst, Theater, Musik und mehr            Tel.: 069 – 36 00 78 25  Email: gk@pst4u.com

Fazit: Höchst ist immer einen Besuch wert, denn dort kann man nicht nur einkaufen, sondern auch am Main- und Nidda Ufer entlang in Richtung Stadt spazieren oder radeln, denn der Stadtteil mit dem Main-/Nidda Ufer ist Teil des Frankfurter Grüngürtels.

Text: rus
Bilder: rus

November 2021

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