Parks in der Frankfurter Innenstadt

Viele Menschen und Besucher sehen die Stadt Frankfurt am Main als eine „Stadt der Banken“, der „Reichen“, der „Kapitalisten“ oder als Arbeitsplatz für Pendler aus dem Umland. Doch diese Stadt ist viel mehr, als man vermuten möchte: Sie ist lebenswert! Besucher oder zukünftige Einwohner verlieben sich erst bei einem zweiten Eindruck in diese Stadt.


Grüne Oasen:

Allein der Frankfurter Innenstadt-Bereich bietet Momente der Erholung durch seine grünen Oasen, die nur all zu oft hinter den Fassaden der Wohnhäuser und diverser Wolkenkratzer verschwinden.

Rothschildpark:
Da wäre zum Beispiel der „Rothschildpark“ an der Alten Oper, entlang des Reuterwegs. Mit mehreren Parkbänken ausgestattet, kann man von dort aus auf den Opern-Turm oder auf angrenzende Banken schauen, auch einen Spielplatz gibt es hier. Als Sehenswürdigkeiten sind der neugotische Turm von 1832 und Georg Kolbes „Ring der Statuen“ zu erwähnen. Der Park selbst und seine Geschichte reichen bis in das Jahr 1816 zurück. Damals erwarb Arnschel Mayer von Rothschild das Grundstück an der Bockenheimer Landstraße. Heute hat der Park eine Größe von ca. 5000 qm.

Blick in den gemütlichen Park
Ring der Statuen
Der „neugothische“ Turm
Blick auf den Opern-Turm
Spielplatz für Kinder
Anderer Blick auf die Banken

Weitere Informationen über den Park finden sich hier: Rothschildpark

Bockenheimer Anlage/Liesel-Christ-Anlage:
Ganz in der Nähe der Alten Oper lässt es sich auch in der Bockenheimer Anlage gut aushalten. Bei schönem Wetter und Sonnenschein ist ein Blick auf das Wasser des Weihers oder das Hallen-Schwimmbad (ehemaliges Frankfurter Stadtbad) des Hilton Hotel möglich. Ein Teil des Parks wurde der 1996 verstorbenen Frankfurter Volksschauspielerin Liesel Christ gewidmet. Sie lief öfters durch diese Anlage zu ihrer damaligen Wohnung. Manchmal werden in dem kleinen, daneben liegenden Pavillon Bilderausstellungen einzelner Künstler des „Frankfurter Künstlerclub e. V.“ gezeigt. Der Park liegt zwischen dem Opernplatz und der Eschersheimer Landstraße, und führt zum Eschenheimer Turm, der Einkaufsmeile „Zeil“ oder zum Kino „CineStar Metropolis“ hin.

Blick auf den Weiher
Gemütliche Sitzgelegenheiten
Romantische Wege
Ehemaliges altes Stadtbad
Wasser mit Blick auf die Banken-Türme
Frankfurter Künstlerclub e. V.

Taunusanlage:
Wer zu Fuß zum Hauptbahnhof will, der kann entweder von der Alten Oper über die Taunusanlage laufen oder von der Zeil über den Goetheplatz (Große Gallusstraße/Omniturm/Taunustor). Die „Taunusanlage“ ist, entgegen Ihres früheren Rufes, heute ein ansehnlicher und schöner Durchgangsort geworden. Hier finden sich Sitzgelegenheiten und diverse Skulpturen bei denen man es sich gemütlich machen kann. Sei es während einer Mittagspause oder als ein Ort für Gestresste. Die kurze Verweildauer und eine bewusste Betrachtung auf die umliegenden Bauten und Wolkenkratzer lohnt sich.

„Marshall-Brunnen“ von Toni Stadler (1963)
Blick in Richtung Mainufer
Blick zur „Mainzer Landstraße“
„Beethoven-Denkmal“ von Georg Kolbe (1951)
„Liegende“ von Rudolf Kipp (1937)
„Tänzer“ von Doris Schmauder (1985)

Eschenheimer Anlage:
Wer von der Bockenheimer Anlage Richtung Eschenheimer Turm/CineStar Metropolis läuft, der muss zwangsläufig die Eschersheimer Landstraße überqueren. Das kann man unterirdisch machen, in dem man die U-Bahn-Station „Eschenheimer Tor“ durchläuft, oder eben oberirdisch durch die Gehwege mit einigen Ampeln. Dort angekommen stößt man unweigerlich auf den „Hamburger am Turm“ (Drive-In-Gebäude). Genau dort beginnt die „Eschenheimer Anlage“ mit Gehwegen im Grünen der Parkanlage. Auch hier finden sich Skulpturen und Wege die in die Innenstadt zur Einkaufsmeile oder zu den entsprechenden Kneipen und Gaststätten des „Bermuda-Dreiecks“ führen. Letzteres wird so genannt, weil es dort vermehrt einschlägige Szenekneipen gibt. Nicht zu vergessen ist der integrierte „saasfee*soundpark“. Er ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet (außer Sonntags). Beim „saasfee*soundpark“ entwickeln (laut Inschrift am Eingangstor) internationale Künstler*innen und Musiker*innen eine ortsspezifische Komposition für den Bürgergarten.

Blick: „neobarocker Tiefgarten“
„Bürgergarten“ neu gestaltet 1982
Stiller Brunnen als Teil des „historischen Puzzle“
Ziergarten mit romantischen Blick
Gute Sitzgelegenheiten im „saasfee *soundpark“
Blick in die Eschenheimer Parkanlage

Bethmann Park:
Etwas weiter findet sich der Bethmann Park. Er wird von der Berger Straße in Bornheim und den beiden Seitenstraßen Friedberger Landstraße/Friedberger Anlage und dem Mauerweg eingegrenzt. Im Bethmann Park befindet sich der „Chinesische Garten“, eine Sehenswürdigkeit besonderer Art und Schönheit. Der Garten ist ein Geschenk der Chinesen und ist mit 4000 qm 1989 angelegt worden.

Eingang: Chinesischer Garten
Blick auf den „Wasserpavillon“
Innenansicht im Wasserpavillon
Garten des „Himmlischen Friedens“
Die 5 Ziegen von der Partnerstadt Guangzhou
Hintere Ansicht des Wasserpavillions
Eingang/Ausgang im Chinesischen Stil
Sicht in den Bethmannpark
Gartenromantik im Bethmannpark

Mehr Informationen: Chinesischer Garten

Friedberger Anlage:
Der Park wird von der Straße mit dem gleichen Namen „Friedberger Anlage“ und der Seiler Straße eingegrenzt. Die Friedberger Anlage hat einen kleinen See, an dem sich Enten und auch Kraniche ab und zu aufhalten. Er wird von Spaziergängern und Schülern aus der Berger Straße kommend ebenso gerne genutzt, wie von Bürgern die zu den Behörden an der Konstablerwache oder zur Zeil wollen. Auch dieser Park bietet genug Erholungspausen und Sitzgelegenheiten an. Eine Sehenswürdigkeit ist das alte „Odeon“. Ein Tanzsaal früherer Generationen, der heute eher als Disco von jüngeren Leuten genutzt wird.

Blick auf den Bethmann-Weiher
Das Tauben- und Vogelhaus
Gegenüber: Bethmann-Denkmal (1868/69)
Seitliche Sicht auf die Wohnhäuser
Tanz mit Stil im „Odeon“
Weg zur „Obermainanlage“

Obermainanlage (am Main):
Als letztes sei noch die Obermainanlage erwähnt, die in der Nähe des Frankfurter Mains liegt.
Hier kann man sich in der Nähe eines groß angelegten Weihers mit ein paar gekauften Utensilien vom Lebensmittelmarkt die Stunden versüßen. Alternativ dazu ist natürlich noch der direkte Ausflug an das Main-Ufer zu empfehlen. Die Obermainanlage wird von der „Lange Straße“ und der „Obermainanlage“ als Verkehrstrasse umgeben. In der Nähe befindet sich das „Seniorenzentrum Franziska Schervier“ und das „Hospital zum Heiligen Geist“.

Parkeingang mit Spielplatz
Gustav Kaupert: Lessing-Denkmal (1882)
Einladender Blick am Weiher
Nur wer wagt, der gewinnt
Zugang für Fotografen und Besucher
Springbrunnen am „Rechneigrabenweiher“
Boot aus Stein mit Inschrift
Blick auf die Wohnhäuser
Vorplatz für Besucher und Fotografen
Viele Wege führen zur Stadt zurück
Alternativer Weg zum Mainufer
Es grünt so grün … wenn …

Text: rsi
Fotos: rsi
Juli 2021

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main

© 2021 GFFB gemeinnützige GmbH | Mainzer Landstraße 349 | 60326 Frankfurt am Main | Tel. 069-951097-100