Stadtteil Niederrad

Der kleinste Stadtteil in Frankfurt am Main mit modernen Bürohäusern und wertvoller Vielfalt

 

 

Niederrad ist der kleinste Stadtteil in Frankfurt am Main. Er liegt südlich und grenzt an den Stadtteil Sachsenhausen (Südwesten), den Stadtteil Gutleutviertel und an den Fluss Main (Norden). Er grenzt auch an den Stadtteil Schwanheim (Westen). Im Süden grenzt er an den Frankfurter Stadtwald und an den Flughafen.

Als Stadtteil in Frankfurt wurde Niederrad im Jahr 1900 gegründet.  Im Jahre 1850 hatte Niederrad 2.000 Einwohner. Im Juli 1900, nach seiner Gründung, hatte Niederrad 8.800 Einwohner. Im Jahr 1950, nach dem zweiten Weltkrieg, zählte Niederrad 18.000 Einwohner und wuchs in den folgenden Jahren kontinuierlich. Im Jahr 1961 waren es schon 25.000 Einwohner. Ende des Jahres 2020 betrug die Einwohnerzahl etwa 27.000.

BürostadtDer Bau der Bürostadt im Stadtteil Niederrad, wurde im Jahr 1963 begonnen. Mit seinen modernen und schönen Bürohäusern ist die Bürostadt Niederrad in der Geschäftswelt heute sehr bekannt geworden. Die Bürostadt liegt im westlichen Teil von Niederrad und grenzt an den Stadtteil Schwanheim. In der Bürostadt findet man nicht nur Bürogebäude in modernem Architekturstil, sondern auch Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Geschäfte. Hotels für Gäste aus aller Welt sind auch vorhanden.

Siemens -
Siemens
Blue Towers
Blue Towers
Olivetti Tower
Olivetti Tower
nH-Hotel+Lidl+Rewe
Aldi+dm+Edeka
Miet+WEG

Unternehmen und Institutionen

Bekannte Unternehmen und Institutionen wie Siemens, Nintendo, Hochtief, Nestlé, Bilfinger Berger, Deka Bank, T-Systems, Deutsche Bahn AG, DB Schenker, DB Systel GmbH und der DB ProjektBau, Wisag, der ADAC und der AvD, die Bundesagentur für Arbeit, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Colt Technology Services, Informatica etc. sind in der Bürostadt etabliert.

BA-Hessen
Bundesagentur für Arbeit
Nestlé+Hochtief
Nestlé und Hochtief
Porr-Bauunternehmer
Porr-Bauunternehmer
Nintendo
Nintendo und AvD

Verkehrswesen

Niederrad ist an das Netz der S-Bahn Rhein-Main sowie an das städtische Straßenbahn- und Omnibusnetz angebunden.

Bahnhof und Züge

Der Bahnhof Frankfurt-Niederrad ist ein Haltepunkt der S-Bahn-Linien S7 (Riedstadt-Goddelau und Frankfurt Hauptbahnhof), S8 und S9 (Wiesbaden Hbf – Frankfurt Hbf – Hanau Hbf) sowie der Regionalzüge RE2 (Koblenz -Frankfurt Hauptbahnhof) und RE70 (Mannheim – Frankfurt Hauptbahnhof).

Lyoner Straße
Lyoner Straße

Der Bahnhof befindet sich an der Lyoner Straße, an der östlichen Grenze der Bürostadt Niederrad. Die Lyoner Straße ist eine sehr lange Straße, wo viele Bürohäuser gebaut wurden.

Straßenbahn

Die Straßenbahnlinie 12 verbindet Niederrad mit Schwanheim, Sachsenhausen, Hauptbahnhof, Innenstadt, Nordend, Bornheim, Ostend und Fechenheim.

Die Linie 15 hat ihren Endpunkt in Niederrad am Haardtwaldplatz und führt von dort über Sachsenhausen, Südbahnhof und Oberrad bis zur Stadtgrenze Offenbach.

Die Linie 19 ist eine reine Schülerlinie mit lediglich zwei Fahrten am Tag zwischen Schwanheim, Niederrad, Sachsenhausen und Südbahnhof.

Die Linie 20 verkehrt nur bei Veranstaltungen in der Deutsche Bank Park. Als Verstärkerlinie wird die Linie 20 zwischen Stadion und Hauptbahnhof eingesetzt.

Die Linie 21 führt vom Stadion (zeitweise bis/ab Oberforsthaus) über Niederrad, Sachsenhausen, Hauptbahnhof und Gallus nach Nied.

Omnibuslinien

Die Omnibuslinie 51 verbindet die Stadtteile Niederrad, Schwanheim, Höchst bis Industriepark Höchst; die Linie 61 Flughafen, Stadion, Niederrad, Sachsenhausen bis Südbahnhof; die Linie 78 verbindet Schwanheim, Bürostadt, Niederrad, Sachsenhausen bis Südbahnhof; die Linie 80 Stadion Osttribüne, Oberforsthaus, Sachsenhausen bis Südbahnhof und die Ringbuslinie 79 Niederrad Bahnhof, Bürostadt, Haardtwaldplatz, Niederrad Bahnhof.

Seit dem Jahr 2019 umkreist der 84er Bus den kompletten Stadtteil inklusive die Mainfeldsiedlung bis auch letztendlich die Niederräderlandstraße.

Das Institut für Neurowissenschaften

Der westliche Teil des Universitätsklinikums befindet sich in diesem Stadtteil mit der neurologischen Abteilung und das weltweit bekannte Institut für Neurowissenschaften (Ernst Strüngmann Institut gGmbH). Das Ernst Strüngmann Institut (ESI) ist ein Forschungsinstitut, das sich mit unterschiedlichen Bereichen des Gehirns beschäftigt.

 

Die neue DFB-Akademie

Seit 2015 plante der DFB den Bau einer zentralen Fußball-Akademie. Neben Trainingsplätzen soll diese auch Platz für die DFB-Verwaltung und ein Pressezentrum bieten. Der DFB entschied sich dabei für den Verbleib in Frankfurt am Main und erhielt dafür von der Stadt durch Erbbaurecht das Gelände der Galopprennbahn Niederrad.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Planung (2019) sollen zur Akademie neben den Schulungseinrichtungen ein Athletenhaus, drei Naturrasenplätze und ein Kunstrasen-Hallenfeld nach FIFA-Standard, mehrere kleinere Fußballfelder sowie eine Mehrzweckhalle gehören, wobei noch fünf Hektar Erweiterungsfläche vorhanden sind. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende 2021 geplant.

Das Frankfurter Stadion

Wenn man den Stadtteil Niederrad beschreibt, sollte man auch über das Frankfurter Stadion berichten, da dieses beeindruckende Objekt Frankfurter Eintracht-Fans bei Mannschaftsspielen verrückt macht. Das Frankfurter Stadion hat eine lange Geschichte. Es hat öfters seinen Namen geändert. Heute heißt es Deutsche Bank Park.

 

Viele neue Bauprojekte in diesem Stadtteil wachsen kontinuierlich.

Heute ist dieser Stadtteil zum größten Teil als Wohngebiet ausgewiesen. Es ist ein multikultureller Stadtteil geworden. Kulturen aus Asien, Afrika, Amerika, persischen und arabischen Ländern sowie Menschen aus verschieden EU-Ländern besiedeln Niederrad. Man findet in der Hochhaussiedlung, die aus moderner Architektur besteht, eine reiche Mischung von Bewohnern aus verschiedenen Kulturen.

Wohnhochhaus
Wohnhochhaus
Wohnhochhaus
Wohnhochhaus
Wohnhochhaus
Wohnhochhaus

Obwohl Niederrad der kleinste Stadtteil von Frankfurt am Main ist, ist er bei seinen Bewohnern sehr beliebt und liefert einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Leben der Stadt Frankfurt am Main.

Text: ejm

Fotos: ejm

Juli 2021

 

Bildergalerie

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