Garten-Feeling am Historischen Museum

Blüten, im Jahr 2020

Frisch-grünes Garten-Feeling am Historischen Museum Frankfurt, das man einfach erleben muss. Der neue Museumsgarten lenkt den Blick auf die Pflanzen und lädt zum Verweilen und Wahrnehmen mit allen Sinnen ein. Eine Oase in der Frankfurter Altstadt.

Das Herstellen der Hochbeete, im Jahr 2020

Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen der Holzwerkstatt der GFFB gGmbH Frankfurt entwickelten kastenförmige Hochbeete und bauten diese mit handwerklich geschickten Händen. Bei der Herstellung der Hochbeete kam Altholz zum Einsatz, das fachmännisch aufgearbeitet wurde. Das Projekt Hochbeete wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen der GFFB gGmbH Frankfurt und dem Historischen Museum Frankfurt realisiert. Im Rahmen der Kooperation betreuen die Teilnehmer*innen der GFFB gGmbH Frankfurt die Beete. Ein Hochbeet benötigt mehr Wasser als ein herkömmliches Flachbeet – vor allem im Sommer; daher müssen die Beete täglich gegossen werden.

Die GFFB gGmbH Frankfurt ist ein gemeinnütziges Dienstleistungsunternehmen, das das Ziel verfolgt, verantwortungsvolles Handeln mit einer notwendigen Orientierung an marktwirtschaftlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Sehr wichtig sind dem Unternehmen nachhaltige Strukturen, sowohl im Umgang mit Menschen als auch im Umgang mit Ressourcen.

Insekt an Blüte, im Jahr 2020

Unabhängig von der Bodenbeschaffenheit wurde durch die Hochbeete auf der Terrasse des Historischen Museums Frankfurt ein Naturzugang durch die Möglichkeit einer Bepflanzung geschaffen. Diese gärtnerische Nutzung städtischer Flächen – Urban Gardening – ist nicht nur ein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. In Deutschland leben ca. 60 % aller Menschen in Städten. Begleiterscheinungen der Urbanisierung sind oft schlechte Luft und Stress. Die Hochbeete des Historischen Museums Frankfurt liefern einen Beitrag zur Gesundheit und Wohlbefinden der Besucher*innen. Es entsteht mehr Lebensqualität und die frei stehenden Beete laden zu Kommunikation und zum Austausch ein. Deutlich höher als auf dem üblichen Beet-Niveau sind die Besucher*innen zum barrierefreien Erfahren der Pflanzen eingeladen. Insgesamt bilden die 10 Beete auf dem Museumsplatz ein schönes Gartenerlebnis. Da fast alle Blumen- und Gemüsearten sehr gut darin wachsen, findet man eine Pflanzenvielfalt vor, die typisch für Hochbeete ist. Mit Kräuter-, Gemüsepflanzen und Wildblumen gibt es einiges zu entdecken. Diese Pflanzen bieten auch den Bienen ein Nahrungsangebot und tragen zur Artenvielfalt der Insekten bei.

Hochbeete, im Jahr 2020

Ein Besuch lohnt sich: Die Gewächse sehen herrlich aus und bieten einen großen Erholungsfaktor. Man bewegt sich zwischen den Beeten und fühlt sich bei jedem Schritt mit der Erde verbunden und verwurzelt. Die Besucher*innen erleben so das Gefühl geerdet zu sein. Der Zugang zu den Beeten ist – auch außerhalb der Öffnungszeiten des Historischen Museums – jederzeit für alle offen. Reife Früchte können zum eigenen Genuss geerntet werden; unter anderem findet man Auberginen und Tomaten.

Wo:
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt am Main

Text: klr
Bilder: bek
Veröffentlicht: August 2020

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main

  

 

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Fachanleitung:
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Faye Förster

 

 

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