Weiher1Die Obermainanlage liegt zwischen dem Main und dem Allerheiligentor im Ostend. Hier ist ein Vorschlag für einen Spaziergang durch die Obermainanlage an einem sonnigen Tag.

 

 

Der Spaziergang beginnt unten an der Schönen Aussicht am Literaturhaus. Dort befindet sich ein Restaurant Café. Es heißt Goldmund und hat täglich von 18 - 24 Uhr geöffnet. Im Sommer kann man auch draußen auf einer Terrasse sitzen. Diese öffnet täglich ab 17 Uhr.

 

Literaturhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von da aus kann man gemütlich in Richtung Norden zum Rechneigrabenweiher schlendern.

 

Auf dem Weg dahin kommt man an dem Grab von Jakob Guiollett vorbei.
Guiollett war als Baumeister Initiator für die Schaffung der Wallanlagen. Wenn man bedenkt, dass er verantwortlich zeichnet für diesen wunderbaren Grüngürtel um den Anlagenring, ist es beschämend, dass die Stadt Frankfurt das Andenken an ihn so verkommen lässt.

 

GrabFotos: Grab Guiolett

                                   Grab2

 

 

Direkt gegenüber ist ein Denkmal des Philosophen Schopenhauers.
(22. Februar 1788 bis 21. September 1860)

 

Schopenhauer Foto: Denkmal Schopenhauers

 

 

 

 

 

Ein Stückchen weiter ist man am Rechneigrabenweiher. Dort kann man sich auf eine Bank setzen und dem Treiben der Vogelwelt zuschauen. Es ist allerhand zu entdecken.

 

                                                                      

weiher4 Die Wasserspiele am Rechneigrabenweiher

                                                                     

Immer wieder schön anzusehen

 

 weiher2

weiher5

 

 

Unter anderem ist dort ein Graureiher ansässig, der zwischen den Weihern im Anlagenring sein Revier abgesteckt hat. Er fliegt nachdem er stoisch am Ufer gesessen hat hin und her um nach dem Rechten zu sehen.

 

 

Hier sitzt der stolze Reiher.

Reiher1                     Reiher2        Reiher3 Und dann fliegt das scheue Tier davon

 

 

Man kann einmal um den Teich laufen. Dort ist auch noch ein Teil der alten Stadtmauer zu sehen. Sie befindet sich angrenzend am Hospital zum Heiligen Geist.

 

Zu besichtigen gibt es am Weiher auch noch den Fischernachen. Ein Kunstwerk von Michael Siebel, welches 2002 installiert wurde. Es besteht aus rotem Mainsandstein und misst fünf Meter. Mit seinen fünf Tonnen Gewicht erinnert es an die Frankfurter Fischer- und Schifferzunft, die seit dem Jahr 945 bis heute in Frankfurt existiert.

Früher legten die Fischer mit diesen Nachen ihre Stellnetze und Reusen aus. In diesem Weiher wurde zur aktiven Mainfischerei die Aufzucht der Fische betrieben, bevor sie später im Fluss ausgesetzt wurden.

 

NachenFoto: Fischernachen von 2002

 

 

 

 

 

Inschrift in diesem Nachen aus Mainsandstein ist:


SKULPTUR EINES FRANKFURTER FISCHERNACHENS. ER DIENTE DEN FRANKFURTERN ZUM FANG IM MAIN. DIE FISCHER- UND SCHIFFERZUNFT VON 945 GEHÖRT ZU DEN ÄLTESTEN ZÜNFTEN IN FRANKFURT AM MAIN.

 

Geht man weiter Richtung Norden kommt man oben an die Büste von Gotthold Ephraim Lessing (22. Januar 1729 bis 15. Februar 1781).

 

LessingFoto: Lessing Denkmal

 

 

 

 

 

Hier endet dann der Rundgang.


Nördlich kann man die Obermainanlage verlassen oder auch noch den Spaziergang in der Friedberger Anlage fortsetzen.

 

Text und Fotos: (m.u.)

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