RebstockparkAm Rebstock konnte man schon im Mittelalter gut leben! Aus dem bereits im Jahr 1300 erwähnten Hofgut Rebstock wurde 1788 ein Herrenhaus errichtet und ähnlich wie eine Burg gegen Feinde verteidigt.

 

 

1910 pachtete die Stadt Frankfurt das Grundstück, übergab es der Deutschen Luftschifffahrt und läutete damit eine neue Ära ein.

 

Die Ära der Zeppline hatte begonnen! Zehntausende Menschen jubelten bei den Begrüßungsworten von Graf Zeppelin, dessen Luftschiff "LZII" zum ersten Mal in Frankfurt landete. Der Zeppelin "Viktoria Louise" war am Rebstock stationiert.

 

1926 wurde am Rebstock "Frankfurts Flugplatz" eröffnet, die auch Flugzeuge wie die berühmte "Albatros L73" starten ließ. Der Flugplatz am Rebstock mit seinen Luftschiffhallen wurde bereits 1928 nach Berlin zum zweitgrößten Flughafen Deutschlands.

 

1936 wurde der Flugplatz wegen des neu gebauten Rhein-Main-Flughafens geschlossen.

 

Anfang der 60er Jahre wurde das Rebstockgelände freigegeben für Freizeit und Erholung. Aus einer ehemaligen Kiesgrube entstand ein künstlich angelegter Weiher mit grüner Umgebung.

 

Das Gelände ist ein ideales Ausflugsziel für Familien zum Picknicken auf den Wiesen und zum Grillen. Kinder können herumtoben und die Enten und Schwäne beobachten. Bäume spenden Schatten bei Sicht auf den See.

 

Der Kormoran (Vogel des Jahres 2010) ist auch dort beheimatet. Dieser wird meistens nicht auf den ersten Blick gesehen. So lohnt es sich, am frühen Vormittag das fast menschenleere Gelände zu erkunden.

 

Die frische Luft vom nahen Taunus ist stets zu spüren. Das Gesamtbild gestaltet sich für das Auge angenehm. Zu sehen sind große, gepflegte und grüne Rasenflächen mit vereinzelten Bäumen in der Mitte. Täglich sind Autos des Gartenbauamtes mit Personal in der Nähe, um das ganze Areal zu pflegen. Dazu zählen auch einige Richtlinien: Hunde ohne Leine und das Füttern der Wassertiere sind verboten. Auf dem Weiher gibt es ein Verbot für Modellboote mit Verbrennungsmotor.

 

Das sehr große flächige Gelände mit seinem asphaltierten Rundweg dient auch gut zum Joggen oder einfach zu einem zügigen Spaziergang. Es gilt Eile mit Weile, eine Pause auf den leider etwas zu wenigen Parkbänken einzulegen. Dabei kann man die Seele baumeln lassen oder lesen.

 

Die großen Rasenflächen sind ideal für Familien oder Kindergruppen. Picknick- und Grillplätze für Familienevents sind per Schilder ausgewiesen. Einem Hinweisschild nach zu urteilen gibt es im Park auch eine WC-Gelegenheit.

 

Der asphaltierte Weg um den Weiher ist von großen Rasenflächen mit schönen „Wildwuchsblümchen" wie Gänseblümchen und Löwenzahn umsäumt. Vom Gelände aus hat man einen schönen Ausblick zur einen Seite auf die Frankfurter Skyline und seitwärts zu den Erhöhungen des Taunus hin.

 

Für Tier(Vogel-)Liebhaber ist es in frühen oder abendlichen Stunden ein Paradies: Einfach gegenüber dem Bereich der Insel in der Mitte des Teiches, auf eine Bank setzen, lauschen und beobachten. Es gibt ordentlich ein Konzert aufs Ohr, also alles was man aus der Tierwelt visuell erfassen kann, gibt auch Laute von sich. So stellt sich die Zusammensetzung des Orchesters dar: Gänse, Enten, Krähen, Amseln, Elstern, Stare, Rotkehlchen, Ringeltauben und Blesshühner. Der seltene Kormoran ist Bewohner der Insel.

 

Einen Besuch des grünen Geländes kann man sehr gut mit einem Schwimmbadbesuch im anliegenden Rebstockbad verbinden. Bei warmem Wetter kann man auch auf der Terasse des Rebstockbades bei einem Kaffee den Blick auf das Gelände genießen.

 

Erreichbar ist das Gelände entweder mit den Buslinien 33, 34, 50 Haltestelle „Rebstockbad" oder der Straßenbahnlinie 17.

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok