teaser dornbuschAsiatische Touris finden sich keine in diesem jüngsten Stadtteil, der erst nach dem 2.Weltkrieg aus Teilen der Stadtteile Ginnheim und Eschersheim entstand. Die Sehenswürdigkeiten sind rar gesät, aber doch vorhanden.

  

Ein idyllisches Haus am Marbachweg, Hausnummer 307, ein gepflegter Garten, ein früchtetragender Kirschbaum. Ohne die Gedenktafel an dem Gebäude käme wohl kaum jemand auf die Idee, dass die bekannteste Tochter Frankfurts, Anne Frank, hier in ihrem Elternhaus im Dornbusch aufwuchs. Bevor die Familie vor den Nationalsozialisten in die Niederlande emigrierte, lebte sie von 1931 bis 1934 in der Ganghoferstraße 24 im Dichterviertel. Die Bildungsstätte Anne Frank in der Hansaallee 150 erinnert an das Wirken der großen Tochter Frankfurts und bietet interessante Bildungsangebote insbesondere für Jugendliche. Homepage der Bildungsstätte

Anne Frank

Der Stadtteil Dornbusch, der erst 1946 aus Teilen von Ginnheim und Eckenheim zusammen gefügt wurde, verdankt seinen Namen den vielen Dornenbüschen, die noch um 1900 das Aussehen des späteren Stadtteils prägten und im Mittelalter einen Teil der Frankfurter Landwehr bildeten.

 

Heute ist der Stadtteil vor allem durch den Hessischen Rundfunk bekannt, der allerdings strenggenommen zum angrenzenden Stadtteil Nordend gehört. Hier bilden die Bertramswiese, ein Sportgelände, und der 1888 als Meierei erbaute Bertramshof die Grenze.

Onkel Otto

Im westlichen Teil prägt die Eschenheimer Landstraße, die den Stadtteil in zwei Teile schneidet,das Stadtbild. Flachdachsiedlungen des Architekten Ernst May im südlichen Bereich und Gründerzeithäuser im nördlichen Teil bestimmen das Bild des Stadtteils auf der westlichen Seite.

 

Wohnsiedlungen der 50er Jahre und der Sinai-Park sind bezeichnend für das Stadtbild des östlichen Teils der Straße.

 

Der Sinai-Park, benannt nach der Gärtnerei Sinai, die auf dem Gelände Schnittblumen zog, hat eine Größe von 4,6 ha. Im südöstlichen Teil der Anlage befindet sich die sogenannte „Sinai-Wildnis", ein unter Naturschutz stehendes Gebiet, in dem wildbelassene Bäume, Büsche und Brombeerhecken zu finden sind, die für eine artenreiche Fauna mit zahlreichen Wildpflanzen und Tieren sorgen.

 

In der Kaiser-Sigmund-Straße wurde 2004 das Haus der Chöre erbaut, ein Probenraum für die vier Frankfurter Oratorienchöre.

 

In der Villa an der Ecke Inckusstraße/Wanebachstraße befand sich von August 1945 bis Mitte 1946 das europäische Hauptquartier des amerikanischen Soldatensenders American Forces Network (AFN).

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok