k-IMG 0147 TeaserbildDieser Stadtteil ist so vielfältig, dass sich ein Besuch lohnt. Dazu lädt eine Mixtur aus ehemaligem dörflichen Areal, modernen Einkaufsmöglichkeiten und den weiten Feldern mit Blick auf die Frankfurter Skyline ein.

 

 

Oberrad gilt seit 1900 als eingetragener Stadtteil der Stadt Frankfurt und liegt am südlichen Mainufer. Am Ufer gegenüber ist der Frankfurter Osthafen zu erkennen, im Nordosten gehen die Grenzen an den Offenbacher Stadtteil Kaiserlei, im Westen an Sachsenhausen und im Süden an den Frankfurter Scheerwald.

 

Die Einwohnerentwicklung im Jahre 1425 betrug: 24 Männer und sieben Witwen und im Jahr 2013: 1.300 Einwohner - (nur mal so zum Vergleich).

 

Die Verkehrsverbindungen sind durch Straßenbahnen (Linien 15, 16 und 18) und Buslinien (81, 82, n62, n63) komfortabel.

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Der nördliche Teil von Oberrad ist geprägt durch Felder, wo vorwiegend Salat und Kräuter angebaut werden. Deshalb auch der Name dieses Stadtteils als "Gärtnerdorf".

 

Es gibt wenig Industrie und keine größeren Einkaufszentren, dafür aber viele flächenreiche Wohngebiete. Diese Wohnmöglichkeiten reichen von Hoch­haus­siedlungen über Reihenhäuser bis hin zu urigen alten Häusern mit ebensolchen Hinterhöfen und/oder Gärtchen.

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Da die großen Einkaufszentren fehlen, kommt in diesem Stadtteil noch der "Flair" der alten kleinen Geschäfte zum Tragen. So sind - hauptsächlich wegen Publikum des Durchgangsverkehrs - um die Offenbacher Landstraße herum viele kleine (Fach-)Lädchen angesiedelt.

 

Es gilt, zwei alte Gastronomie-Betriebe zu erwähnen: Im Herzen von Oberrad das Gasthaus zum Hirsch und außerhalb am Mainufer die seit Jahrzehnten bekannte Gerbermühle.

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Natürlich bleibt auch die berühmte "Frankfurter Grie Soß" nicht unerwähnt, da diese mit Oberrad eng verbunden ist. Auf den Feldern zur Mainseite hin werden seit Jahrzehnten tradionsgemäß die dazu notwendigen Kräuter geerntet.

 

Seit 2007 hat man der "Grünen Soße" auch ein Denkmal gesetzt. Neben den Feldern (hinter der Speckgasse) - gut von der Straßenbahnhaltestelle in fünf Minuten zu erreichen -  liegt das designte Kräuter-Denkmal von Olga Schulz (Hochschulabsolventin für Gestaltung ).

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Sieben Kräuter müssen es sein - sieben symbolische Gewächshäuser mit den Kräuternamen und verschiedenen Grün-Nuancen laden zum Besichtigen ein. Das Projekt ist auch Teil der jährlichen Frankfurter Luminale und abends mit Blick auf die dahinterliegende Skyline funkeln die einzelnen sehr sehenswert.

 

Zum Abschluss ein kulinarischer Tipp: Die Frankfurter Grüne Soße kann man auf dem Markt oder bei seriösen Gemüsehändlern erstehen.

 

Sie schmeckt durch ihre Frische im Frühling und Frühsommer am besten!

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Immer darauf achten: sieben Kräuter müssen sein: Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Sauerampfer, Pimpinelle, Borretsch und Kerbel. Am besten fast pur mit Saurer Sahne, Salz und Pfeffer zu Pellkartoffen und gekochten Eiern. Kenner servieren dies so, also ohne Mayonaise. Die Kräuter sollten die "Stars" sein. Manchmal ist weniger mehr.

 

Guten Appetit und dazu vielleicht einen kleinen Rundgang zum Kennenlernen durch den alten Stadtteilkern von Oberrad!

 

 

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