Teaser 100Die Fahrgasse erstreckt sich von der Alten Brücke von Süd nach Nord bis zur Konstablerwache und gehört zum Ortsteil Altstadt und Innenstadt. Sie ist vor allem für ihre zahlreichen Galerien bekannt.

 

 

C Bild 01Vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert war sie die verkehrsreichste Straße in Frankfurt. Der gesamte Verkehr führte von und zur Mainbrücke. 1944 wurde die Fahrgasse bei den Luftangriffen zerstört und ab 1952 wieder aufgebaut. Heute ist sie eine ruhige Nebenstraße mit zahlreichen Galerien und einzigartigen Läden und Cafés. Beim Blick durch die Fenster der Galerien kann der kunstliebende Passant, der in der Fahrgasse zu Fuß unterwegs ist, schon viele Bilder betrachten ohne die Ausstellungsräume zu betreten. Zwischen den Hausnummern 5 und 27 gibt es eine große Ansammlung von Kunstgalerien, die zeitgenössische Malerei und Fotografien sowie provokante Installationen zeigen. Bundesweit ist eine solche Ansammlung von Kunst auf einer D 01Straße außergewöhnlich. Das Publikum aus aller Welt findet hier alles bequem an einem Ort. Folgende Galerien können in der Fahrgasse besucht werden: Galerie Maurer, Galerie Mühlfeld + Stohrer, Galerie Rothamel, Galerie Schwind, Galerie Tristan Lorenz, Galerie Leuenroth, Christel Wagner Galerie, Galerie Greulich. Auf dem Platz vor der Galerie Mühlfeld + Stohrer in der Fahrgasse Nr. 27 befindet sich der Löwenbrunnen. Er ist ein klassizistischer Pumpenbrunnen mit schildbewehrtem Löwen, Reliefdekor und Becken.

 

Das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse Nr.9, in der junge noch nicht etablierte Künstler ihre Werke präsentieren können wurde 1970 gegründet. Außerdem gibt es in der Fahrgasse Nr. 1 einen Second Hand Laden mit dem Namen Design-Classics, der viele schon fast kuriose Designer-Objekte wie wild gemusterte Op-Art Poster, poppige Stühle, bunte Telefone, Radios und Lampen zum Verkauf anbietet. Beim weiteren Spaziergang durch die Fahrgasse kommt man an Geschäften für Kunsthandel und Antiquitäten, einer Rahmenmanufaktur und einer Galerie für Mineralien & Fossilien vorbei.

 

Am Ende der Fahrgasse kurz vor der Konstablerwache stehen die Reste der Staufenmauer. Die ehemalige Frankfurter Stadtmauer wurde im Jahr 1180 errichtet und diente als Schutzmauer.

 

Text: huh
Fotos: kvr

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