Anne Frank poem 734590 TAm 16. und 17. Juni eröffnet das neue interaktive Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank am Dornbusch, wenige Meter von Ihrem Geburtshaus entfernt. Aktionen, Programme und Geschichte in einem. Absolut sehenswert.

 

 

Dieses Lernlabor ist kein Museum, sondern ein Ort der Debatte und der Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk der Anne Frank. Themen wie Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus werden dort anschaulich dargestellt und machen Geschichte erlebbar:

 

csm morgenmehr titel e3d91e8ddaihre Konflikte, der Widerstand, ihre Utopien werden dort eindrucksvoll geschildert.  Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“, durch das Bundesministerium des Inneren und für Sport im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“, durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch die Stadt Frankfurt. Einige Sponsoren beteiligen sich ebenfalls. Klicken Sie auf das nebenstehende Bild "Anne Frank. Morgen mehr." und Sie gelangen auf die Website.

 

Anne Frank schrieb in ihren jungen Jahren über Ungerechtigkeit in der Gesellschaft und über den Krieg sowie den Judenhass im Nationalsozialismus. Sie hatte die Hoffnung, die Welt möge ein besserer Ort werden. Ihr Vater veröffentlichte ihr geschriebenes Tagebuch, das in der Weltliteratur einen entscheidenden Platz bekam. Ein historisches Dokument über Völkermord und Unmenschlichkeit.

 

In Gedenken an Anne Frank:

anne frank faximileAnnelies Marie Frank (kurz: Anne Frank) war ein jüdisches deutsches Mädchen und wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Sie wohnten im Marbachweg 307 und daraufhin in der Ganghoferstraße 24.  Die Franks waren Reformjuden und pflegten teils jüdische, teils katholische und protestantische Gebräuche. Nach Hitler Machtergreifung und den Reichsbürgergesetzen verlor die Familie die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit ihrer Familie flohen sie 1934 in die Niederlande. Sie versteckte sich vor den Nationalsozialisten und dem Holocaust in einem Amsterdamer Hinterhaus.Im Exil schrieb sie heimlich ihr Tagebuch. Für sie war es in der Enge des Verstecks ein Ventil für Gefühlsausbrüche und Sorgen. Immer neue Judengesetze nahmen der Familie zunehmend ihre Rechte. Die Lage der Familie Frank spitzte sich zu, als sie am 5. Juli 1942 einen Aufruf von der Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Amsterdam erhielt, der ihre Deportation in ein Arbeitslager anordnete. Sie wurden nach Bergen-Belsen deportiert und Anne Frank starb dort an Typhus im Alter von nur 15 Jahren im Februar 1945, am Ende des Zweiten Weltkriegs.

 

Bild oben: Getty-BNPS

Text.hom   

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