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Der alte Friedhof Kurmainzer Straße

 

Von dem repräsentativen Hauptgebäude der ehemaligen McNair Kaserne ist der alte Höchster Friedhof mit seinem Eingang bei der Trauerhalle an der Kurmainzer Str. 70 nur durch eine kleine Unterführung getrennt.

 

x-Mc Nair Kaseren

 

1918 von französischen Besatzungstruppen gebaut, wurde die Kaserne nach dem zweiten Weltkrieg von dem amerikanischen Militär genutzt. 1992 wurde sie sehr schön renoviert und ziviler Nutzung u. a. auch für ein Bürgerzentrum zugeführt.

 

Eine Mauer trennt den kleinen überschaubaren alten Friedhof auch vom schönen Höchster Stadtpark ab. Dieser 1908 bis 1911 angelegte Park bezaubert durch seinen alten Baumbestand, einen sehr großen Weiher mit Bogenbrücke und einen Seerosenteich.

 

Es ist durchaus zu empfehlen, den Besuch des Friedhofs Kurmainzer Straße mit einer Besichtigung des Geländes der McNair Kaserne und/oder des angrenzenden Stadtparks zu verbinden.

 

Der Friedhof Kurmainzer Straße wurde 1885 eröffnet und war bis zur Einweihung des Höchster Hauptfriedhofs 1925 der einzige Friedhof in Höchst. Er wird auch heute noch genutzt.

 

Sie betreten den Friedhof bei der leider nicht sehr ansehlichen Trauerhalle in der Kurmainzer Straße 70.

 

x-Gräberfeld deutsch-französischer Krieg

 

Gleich links am Eingang finden Sie ein interessantes altes Kriegsgräberfeld mit einem Denkmal, welches an die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 erinnert. Das Denkmal mit einem Obelisken wurde 1892 errichtet.

 

x-Gräberfeld 1. Weltkrieg mit Erinnerungestafel

 

Im mittleren Teil des Friedhofs kommen Sie rechter Hand zu einem Kriegsgräberfeld mit gefallenen Soldaten des ersten Weltkriegs. Eine Bronzetafel mit den Namen der Gefallenen ist mit der Inschrift „1914-1918 In fremder Erde ruhen Dulce et Decorum est Pro Patria Mori" versehen.

 

x-Kruzifix von ca. 1850

 

Nicht weit weg davon finden Sie ein klassizistisches Steinkruzifix aus der Zeit um 1850.

 

x-Rondell 1. Weltkrieg

 

Wenn Sie dem Hauptweg weiter folgen, dann stoßen Sie am Ende auf ein Rondell mit Grabkreuzen und in der Mitte mit einem polygonalen Denkmal ebenfalls für die Gefalllenen des Ersten Weltkriegs. Die Inschrift des Denkmals lautet:

 

„1914 – R.I.P – 1918

Den in Feindesland ruhenden Kriegern

aus Dankbarkeit die Stadt Höchst am Main"

 

x-Grabstätte Schmitt

 

Abgesehen von den drei Kriegsopfergedenkstätten können Sie sich hier auch einige alte, oft unter Denkmalschutz stehende Grabmale aus dem 19. Jahrhundert ansehen, allerdings von der Anzahl, der Vielfalt und der Pracht der Gräber kein Vergleich etwa mit dem Frankfurter Hauptfriedhof. Aber es sind hier immer noch mehr erhalten als auf dem Höchster Hauptfriedhof.

 

Grabmal König

 

Wenn Sie sich aus dem etwas belebteren und lauteren Stadtpark für einen Moment der Ruhe und der inneren Einkehr zurückziehen wollen, dann bietet sich der angrenzende alte Friedhof unbedingt an.

 

Anfahrt mit Buslinie 55 bis zur Haltestelle „Friedhof Kurmainzer Straße"

 

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