Teaser DSCN0823Das Museum existiert seit 1991 und wurde vom damaligen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler eröffnet. Seit 2011 können die Exponate an prominenter Stelle im Nordwestzentrum (Titus-Forum) bewundert werden.

 

 

 

Exponate vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute werden in ca. 15 Schaukästen gezeigt. Es kommen immer wieder neue Ausstellungsstücke dazu. Da der Platz sehr eingeschränkt ist, wird dafür dann mal ein anderes Stück pausieren.

 

Die Dauerausstellung im Titus-Forum im Nordwestzentrum hat von 10 bis 20 Uhr montags bis samstags geöffnet und kostet keinen Eintritt, ist aber nicht barrierefrei.

 

DSCN0795 BAber den Anfang macht der Weg dorthin. Fastnachts-Interessierte müs­sen einen gewissen Ehrgeiz ent­wickeln, das Museum zu finden. Das Nordwestzentrum befindet sich zur Zeit im Umbau. Lagepläne sind deshalb momentan nicht erhältlich. Ein großes Schild am Ausgang in Richtung Titus-Therme weißt auf das Museum hin. Hat man das passiert, steht man da und fragt sich: wie weiter? Vor dem Eingang zum Forum merkt man: hier ist nichts. Wagt man sich durch die Tür zur Titus-Therme wird man fündig! Gleich dahinter sieht man zwei Schaukästen. Doch ist das schon alles? Nein! Wenige Meter weiter findet man, gegenüber eines Restaurants, rechter Hand weitere Schaukästen. Man erreicht sie über einige Stufen. Oben unter der Decke hängt parallel zum Gang ein Schild mit der Aufschrift: Frankfurter Fastnachtsmuseum in Rot und Weiß, typische Karnevalsfarben.

 

Und nun zum Inhalt. Die Ausstellungsstücke sind vielfältiger Art: Kostüme, Uniformen, Mützen/Kappen, Fahnen/Standarten (besondere Fahnenart), Orden, Urkunden und vieles mehr kann man hier bewundern. Ausgestellte Fotos zeigen Eindrücke der Karnevals-Geschichte.

 

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Der Besucher bekommt einen vielfältigen und breitgefächerten Überblick. Das Museum erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Darstellung der Geschichte der Frankfurter Fastnacht. Erklärungen zu den Ausstellungsstücken wünscht sich der ein oder andere aber bestimmt ein bisschen ausführlicher.


Besonders eindrucksvoll sind die Prinzenpaare (Erwachsene und Kinder) in ihrem Ornat (eine spezielle Kleidung, die geistliche oder weltliche Würdenträger bei kirchlichen oder weltlichen Feiern tragen) und der Musketier.

 

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In Frankfurt gibt es mehr als 80 Vereine, einschließlich Musikzüge und Tanzgruppen. Leider sind bisher nur wenige davon hier vertreten (Leihgaben erwünscht: Vereine, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten, können sich über den 1. Sindlinger Karnevalverein an Werner Schmidt wenden. Kontakt über www.sindlinger­karnevalverein.de). Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

 

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DARAUF EIN DREIFACHES: HELAU! HELAU! HELAU!

 

 

 

Und noch ein karnevalistischer Nachtrag:

in „KLAA PARIS“ hat Frankfurt noch ein zweites Fastnachtsmuseum. Man findet es im Heddernheimer Schloß, Alt-Heddernheim 30.
Die Öffnungszeiten sind: jeden 2. und 4. Samstag im Monat, jeweils von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung mit Dietmar Pontow (069/581314). Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

Text: jgr

Bilder: jgr, Frankfurt Helau: ARD

 

 

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