0xaTeaserTauchen Sie ein in die Welt des jungen Goethe. Erleben Sie eine Zeitreise in eine vergangene Epoche.

 

 

 

 


Jedes Jahr zieht das Goethehaus unzählige Besucher aus aller Welt an. Es gibt einen beeindruckenden Einblick in die spätbarocke Wohnkultur und den Lebensstil des Großbürgertums im 18. Jahrhundert.
1749 wurde Johann Wolfgang Goethe hier in seinem Elternhaus geboren. Von Studienaufenthalten in Leipzig und Straßburg sowie einem juristischem Praktikum beim Reichskammergericht in Wetzlar abgesehen, verbrachte Goethe, bis er mit 26 Jahren 1775 nach Weimar umsiedelte, die meiste Zeit in seinem Frankfurter Elternhaus. In seiner Studierstube verfasste er Werke wie „Der Götz von Berlichingen“, „Die Leiden des jungen Werther“ oder den „Urfaust“. So wurde er schon in jungen Jahren zu einem weit über Deutschland hinaus berühmten Schriftsteller.



0xaGoethehausvonrechtsGoethes Elternhaus wurde im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstört Schon kurz nach dem Krieg begann man jedoch mit dem originalgetreuen Wieder- aufbau. Auch bei der Innenausstattung hat man sich um eine, möglichst dem ursprünglichen Zustand entspre- chende Gestaltung bemüht. Hilfreich dabei war, dass während des Krieges viele Möbel und Gemälde aus- gelagert wurden und nun in ihr angestammtes Heim zurückkehren konnten.

 

 

 

 

 

 

0xageKücheHerdIm Erdgeschoss des Goethehauses befindet sich die Küche mit dem großen offenen Herd und der original erhaltenen Wasserpumpe, mit der Wasser aus dem Brunnen im Keller hinauf befördert werden konnte. Die sogenannte „gelbe Stube“ war der Empfangsraum von Goethes Mutter. Die „blaue Stube“ diente als Speise- zimmer.

 

 

 

 

 

 

 

 

0xag1PekingDer erste Stock war die repräsentativ ausgestattete Beletage. Die vornehme „rote Stube“ , welche wegen ihrer, von der damaligen China-Mode beeinflussten, Gestaltung ,auch „Peking“ genannt wird, diente dem Feiern von Festen und dem Empfang von besonderen Gästen. Daneben befindet sich auf dieser Etage ein von der musikalischen Familie viel genutztes Musikzimmer und ein Kaminzimmer, das wohl von dem jungen Anwalt Goethe als Kanzlei genutzt wurde.

 

 

 

 

 

 

0xag2GemäldekabinettIm zweiten Stock gelangt man durch ein Gemäldekabinett in die Bibliothek. Deswei- teren gibt es auf dieser Etage noch die Zimmer von der Frau Rat, also von Goethes Mutter Catharina Elisabeth und von seiner Schwester Cornelia. Auch das angebliche Geburtszimmer Goethes kann man sich hier ansehen.

 

 
0xag3dichterzimmerKopfNoch ein Stockwerk höher, finden wir Goethes original ausgestattetes Studierzimmer, sein Puppentheater- zimmer sowie die westliche Mansarde, die als Malatelier für Frankfurter Maler genutzt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
0xagGarten2Im idyllischen Garten mit seinem kleinen Brunnen kann man sich vom Treppen- steigen erholen, bevor man die Gemälde- sammmlung des angegliederten Goethe- museums aufsucht. Anders als das historische Goethehaus verfügt das Goe- themuseum über einen Aufzug und kann daher auch von Rollstuhlfahrern besichtigt werden

 

 
0xagmGemälde2Das Goethemuseum widmet sich der Goethezeit. Es präsentiert Gemälde, Grafiken und Büsten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, vom Spätbarock, über Sturm und Drang, vom Klassizismus bis zur Romantik und zum Biedermeier.

 

 

 


0xagmKopfBilderIn die monumentale Büste der Juno Ludovisi verliebte sich Goethe bei seiner Reise nach Italien. Sie verkörperte für ihn die Ideale der antiken Kunst.

 

 

 

 

 


0xaBaustelleNeben dem Goethehaus entsteht das Deutsche Romantik-Museum . Integriert in das neue Museum werden die Samm- lungen des Freien Deutschen Hochstifts, die derzeit zum Teil im Goethe-Museum gezeigt werden.

 

 

 

 


0xaSchild2Das Deutsche Romantik-Museum wird ein Teil des Gebäudekomplexes der Goethe- höfe, zu dem neben dem Goethehaus mitsamt seinem denkmal- geschützten Brunnenhöfchen und dem Romantik-Museum auch ein Museums-Cafe und Wohnungen gehören. Von dem mittler- weile abgerissenen Gebäude des Börsen- vereins des deutschen Buchhandels bleibt der modernisierte Cantate-Saal erhalten, der von der Fliegenden Volksbühne genutzt werden soll. Die einzelnen Teile des Neubaus gruppieren sich U-förmig um einen gemeinsamen, größeren Innenhof.

 

 

 

 

Adresse:

Großer Hirschgraben 23 – 25

60311 Frankfurt


Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 10 bis 18 Uhr

Samstag und an Feiertagen: 10 bis 17 Uhr 30


Anfahrt:
• Mit S 1 – 6, S 8 und S 9 oder mit U 1 –3 und mit U 6 – 7 bis Hauptwache
• Mit U 1 – 5 und U 8 oder mit Tram 11, 12 und 14 bis Willy-Brandt-Platz

 

Eintritt

mit Kulturpass für Erwachsene nur 1 €.


Mehr Informationen auf der Webseite:
goethehaus-frankfurt.de

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