teaser kunst

Kunstwerke, sogar von international bekannten Künstlern, kann man nicht nur im Museum genießen, sondern auch bei Spaziergängen durch die Stadt.

 

 

 

Im Verzeichnis der Kunst im öffentlichen Raum in Frankfurt (http://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de) sind nicht alle Werke, die man entdecken kann und z.B. als Vollskulptur im Raum stehen, erwähnt, sodass selbst entdecken, selbst nachforschen sich richtig lohnt.

 

Die eigentliche Kunst im öffentlichen Raum ist Kunst, die für Passanten offen sichtbar oder erfahrbar ist und von der Kommune finanziert und betrieben wird. Man kann oder könnte dazu aber auch noch Werke rechnen, die auf privatem Grund stehen, gut erkennbar sind und zumeist auch gesehen werden sollen. Kunstwerke betrachten kann man vom öffentlichen Raum allerdings auch, wenn man Bilder in Galerien oder in Wohnungen von der Straße ansieht. Beispielsweise haben Künstler, die größere Werke herstellen (z.B. Bildhauer) oft auffällige Ateliers mit Vorgärten oder Höfen und an den Friedhöfen der Stadt befinden sich viele Steinmetzbetriebe für die Grabsteinherstellung. Will man seine Kunstbetrachtung noch mehr erweitern, zählt man Bauwerke oder das Design von Stadtmobiliar (Laternen, Bänke etc.) oder Gebrauchsgegenständen (Autos, Mode etc.) dazu und sieht bei jedem Spaziergang unzählige Dinge, über die man ästhetisch reflektieren oder diskutieren kann. In den Randzonen der Stadt, an verlassenen Gebäuden oder Verkehrsbauten befinden sich oft Graffitis von künstlerischer Qualität.

 

Kunstwerke, die durch die Förderung „Kunst am Bau“ entstanden sind, sind zumeist innerhalb der Gebäude angebracht und daher nicht oder nicht immer zugänglich. In Frankfurt wurde die Förderung der Kunst am Bau gestrichen.

Die meisten Kunstwerke im öffentlichen Raum sind Plastiken bzw. Skulpturen, oft als Denkmäler gedacht. Auch Kruzifixe und Andachtsbilder zählen dazu. Die neueren Werke sind meist abstrakter und ungegenständlicher Art, mehr als die älteren gegenständlichen.

 

Beim Spaziergang durch Frankfurt findet man die meisten Kunstwerke am Anlagenring, besonders konzentriert in der Taunusanlage. An vielen von ihnen sind kleinere Tafeln oder zumindest Schilder mit Werkbeschreibung oder Informationen über Künstler und Titel angebracht oder beigegeben. Für einen schnellen und gleichzeitig ausführlichen Überblick bietet es sich daher praktisch an, den Anlagenring abzuwandern. Fängt man an dessen Ostseite an, kommt man langsam von einzelnen Skulpturen und Denkmälern zur hohen Konzentration der Werke in der Taunusanlage. Private Kunst, die vom öffentlichen Raum aus sichtbar ist, gibt es vor allem im Westend, manchmal auch in Villenvierteln. Galerien befinden sich hauptsächlich in der Altstadt (Braubachstraße, Fahrgasse und Umgebung), Bildhauerateliers mit Kunstobjekten im Garten oder Hof sind eher in den äußeren Stadtteilen gelegen. Städtisch geförderte oder im städtischen Auftrag hergestellte Werke sind meist aus der Nachkriegszeit und auf öffentlichem Grund aufgestellt, modernere (oft auch größere, monumentalere) stehen vor Büro- und Bankgebäuden.

 

 

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