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WP 20161114 11 40 27 ProEin Bericht über eine Rundfahrt auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens.

 

 

 

 

 

Flug auf Höhe 0 nennt sich die Flughafenrundfahrt am Frankfurter Flughafen. Es ist ein Rundflug der besonderen Art. Man steigt in einen Shuttlebus, der normalerweise die Fluggäste zu den Maschinen bringt und lässt sich dann fachmännisch die Konstellation auf dem Vorfeld erklären.
Herr Bernhard ist unser Guide. Er erläutert welcher Flugzeugtyp hier und dort gerade steht, welcher Airline diese Maschine angehört und wohin sie in wenigen Minuten fliegen wird.
45 Minuten dauert die Rundfahrt. Wir haben ein wunderbares Wetter erwischt. Blauer Himmel, Sonnenschein. Regelrechtes Flugwetter.
Alle zwei Minuten saust ein Flieger an uns vorbei und hebt ab. Dann steigt er unaufhörlich und fliegt der Sonne entgegen.
Herr Bernhard versorgt uns mit den nötigen Details. Die Maschine gehört der spanischen Airline Iberia und fliegt nach Madrid.
Auf der Startbahn Nord-West flitzt eine Boeing vorbei. Herr Bernhard witzelt über die russische Fluglinie, was sie wohl mehr an Bord hätte, Kerosin oder Wodka.
Mehrere Airbusse A-380 stehen am Boden, werden mit Fracht be- oder entladen. Wir fahren ganz dicht an ihnen vorbei und können uns auch die riesigen Turbinen anschauen. Sie haben einen Durchmesser von 3,80 Meter.

 

Turbine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dominiert wird diese riesige Flotte von Flugzeugen von der Lufthansa. Nicht verwunderlich - ist Frankfurt doch der Heimatflughafen von Europas größtem Flugunternehmen.
Unser Guide erzählt uns die Eckdaten über den Flughafen. In Betrieb genommen wurde er am 08. Juli 1936. Es ist der größte Frachtflughafen Europas. Vom Passagieraufkommen liegt er in Europa an vierter Stelle, nach London Heathrow, Paris Charles de Gaulle und Istanbul-Atatürk.
80 000 Menschen arbeiten am Flughafen Rhein-Main.

Eine Besonderheit gibt es im Terminal 1 zu sehen, wo unsere Rundfahrt begann. Es ist die sogenannte Fallblattanzeige. Eine riesige Anzeigetafel, die noch analog betrieben wird. Auf ihr sind alle Flugdaten abzulesen. Die meisten Flughäfen haben längst auf elektronische Bildschirmanzeigen umgestellt. Ein Alleinstellungsmerkmal in unserer digitalisierten Welt.

 

Anzeigetafel I

 

 

 

 

 

 

 

 


Aber zurück auf das Flugfeld. Es gibt zwei Tower, die den Flugverkehr überwachen. Für die Sicherheit sind vier Feuerwehrwachen vorhanden.
Dann verweist uns Herr Bernhard auf einige geparkte Flugzeuge. Hier steht eine Boeing 707, dort eine 787, da ein Jumbo. Herr Bernhard weiß alle Daten. Wohin der Flieger geht, wieviel Liter eine der großen Maschinen im Durchschnitt auftankt. Es sind etwa 160 000 Liter Kerosin. Bei dem mächtigen Airbus 380 sogar 260 000 Liter.
Wir dürfen alles fotografieren, bis auf eine Ausnahme. Die Maschinen der Israel Airline. Die israelischen Flugzeuge werden streng bewacht von der Bundespolizei. Meist von zwei Einsatzwagen und einem Panzerspähwagen.
Dann sind die 45 Minuten vorbei und wir fahren zu unserem Ausgangspunkt zurück. Es war sehr aufschlussreich und man hat viel neues Hintergrundwissen über den Flughafen Frankfurt erfahren.

Text: mum

 

 

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