Die Frankfurter Buchmesse

Bild: Pixabay von pexels

Alle Jahre wieder steht in Frankfurt die weltweit größte Buchmesse vor der Tür. Doch während im Jahr 2020 aufgrund der Corona Pandemie lediglich eine reine Onlineausgabe stattfand und die Messe im letzten Jahr nur stark eingeschränkt und unter strengen Corona Maßnahmen stattfinden konnte, soll die Bücherschau dieses Mal weitestgehend ohne Auflagen stattfinden.

Ein kurzer Rückblick

Auch wenn die Frankfurter Buchmesse bereits über eine Jahrhunderte alte Tradition verfügt: Ab der Zeit der Aufklärung im 17. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Leipzig in Europa die führende Stadt in Sachen Buchmesse. Erst 1945 konnte Frankfurt am Main Leipzig wieder den Rang ablaufen und die erste Ausstellung fand noch in der Paulskirche statt. In ihrer heutigen Form existiert die Frankfurter Buchmesse seit dem Jahr 1949 und findet seitdem alljährlich im Oktober auf dem Messegelände statt. Gegründet wurde sie vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Bild: Coffee With Damian von pexels

Tradition und Preisverleihungen

Tradition hat neben der Messe selbst auch der Brauch, dass während ihrer Dauer zahlreiche Preise verliehen werden. Zu den wichtigsten gehört unter anderem der Deutsche Buchpreis, der jeweils zum Auftakt verliehen wird, und mit dem die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen „Roman des Jahres“ auszeichnet. Außer diesem Preis gibt es noch weitere Auszeichnungen, darunter der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der mit einer Preissumme von 25.000 Euro dotiert ist, sowie den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Nähere Informationen rund um Ihren Besuch auf der Buchmesse finden Sie hier.

Lesefestival OPEN BOOKS

Wem der ganze Trubel auf der Buchmesse zu viel ist, kann sich auch durch eine der zahlreichen Lesungen im Rahmen des seit 2009 jährlich parallel stattfindenden Lesefestivals OPEN BOOKS inspirieren lassen. Im Rahmen der rund 100 Veranstaltungen lesen die Autor*innen aus ihren Büchern kurze, ausgewählte Passagen aus ihrem Werk. Abgerundet wird das ganze durch eine Moderation. Zudem hat das Publikum im Anschluss an die Lesung zumeist die Gelegenheit Fragen an die Autor*innen zu richten. Oft gibt es sogar die Möglichkeit, die Bücher anschließend zu erwerben und von den Autor*innen signieren zu lassen.

Foto: Guilherme Rossi von pexels

Und für die ganz jungen Besucher*innen gibt es dann noch die Veranstaltungsreihe OPEN BOOKS KIDS mit einem bunten Rahmenprogramm. Der Eintritt zu den Lesungen und Veranstaltungen ist zumeist frei. Lediglich die Eröffnungsveranstaltung in der Deutschen Natioalbibliothek (Eintritt 10 Euro/ Ermäßigt 7 Euro) sowie der Lyrikabend Teil der Bewegung (5 Euro an der Abendkasse) sind kostenpflichtig. 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe OPEN BOOKS finden Sie hier.

Text: hsc

Oktober 2022